<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640</id><updated>2012-02-25T19:08:38.298-08:00</updated><category term=';'/><title type='text'>Indien</title><subtitle type='html'>Hallo! Mein Name ist Konstantin Moser. Ich bin 19 Jahre alt und absolviere derzeit ein freiwilliges soziales Jahr mit dem Verein Jugend Eine Welt in Indien, in der Stadt Vijayawada. Ich arbeite in dem Projekt Navajeevan Bala Bhavan, welches es sich zur Hauptaufgabe gemacht hat, Straßenkinder zu resozialisieren und sie auch wieder in ihre Familien zu integrieren. Meine Hauptaufgabe ist es, den Kindern Englisch beizubringen, für sie Programm zu gestalten bzw. mit ihnen einfach Zeit zu verbringen.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>31</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-2469091022686008480</id><published>2012-02-25T19:08:00.003-08:00</published><updated>2012-02-25T19:08:38.308-08:00</updated><title type='text'>Halbzeit! Der Countdown läuft...</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;Sonntag, 26. Februar. Mein letzter Blogeintrag im Monat Februar, und auch der letzte Blogeintrag über meine Zeit in meiner ersten Einsatzhälfte. Ende Februar bedeutet für meinen 1 jährigen Indien Einsatz Halbzeit! Und dazu passend werde ich kommenden Mittwoch auch in die langersehnte Halbzeitpause gehen, auf Urlaub mit meinen Eltern und meiner Schwester. 6 Monate bin ich nun schon in Indien. 6 weitere liegen noch vor mir. Wie manchen von euch vielleicht aufgefallen ist, blieb ein neuer Blogeintrag -nicht wie sonst so üblich-, letzten Sonntag aus. Als Grund für diesen Fauxpas, kristallisiert sich heraus, dass ich die ganze vorletzte Woche mit einer bakteriellen Infektion im Darm außer Gefecht gesetzt war, und wegen dieser auch nicht über die, in meinem letzten Blogeintrag von vor 2 Wochen, angekündigte Hochzeit der Tochter unseres Lassi Mannes berichten konnte; da ich anstatt sie zu besuchen meine Zeit damit verbrachte, mich in meinem Bett in der Volontärs Unterkunft, ständig hin und her wälzend, den Bauch zu halten. Die ganze Woche also musste ich in Folge pausieren und blieb in Vijayawada, aß nur Früchte, Joghurt und gelegentlich ein wenig Toastbrot. Mit dem Verlauf der Woche ging es mir allerdings zunehmend besser. An der Stelle sei gesagt, dass ich nicht ausschließe, dass der körperliche Zustand in dem ich mich in dieser Woche befand, auch mit seelischen Gründen zusammenhing. Die letzten Wochen in Vimukti waren einfach sehr intensiv und aufreibend, und nachdem ich zudem seit meiner Ankunft in Indien ohne Unterlass arbeite -wenn ich nicht gerade krank bin-, fühle ich mich in der letzten Zeit zunehmend erschöpft und energielos. Meine Arbeit macht mir nach wie vor Spaß, aber ich brauche wohl einfach mal ein bisschen Ruhe und Abstand von meinem verrückten Burschenhaufen in Vimukti. Umso sehnsuchtsvoller blicke ich dem, in 3 Tagen beginnenden, 1 ½ wöchigen Urlaub mit meiner Familie entgegen. Damit ist eigentlich auch schon alles gesagt, was es über die vorletzte Woche zu erzählen gibt. Nun zu meiner letzten Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Woche in Vimukti fing einmal wieder damit an, dass ich zu hören bekam, einer der Burschen, Siva Kumar, sei abgehaut. Weiters waren am Samstag vor einer Woche 2 neue Burschen ins Camp dazu gestoßen. Die Stimmung im Camp ist eigentlich unverändert; also einer eher lethargischen, schwermütigen Natur. Die 2 Neuzugänge machten für mich letzte Woche ebenfalls einen, den meisten anderen Burschen gleichend, schwierigen, missmutigen Eindruck. Obwohl ich mit den beiden einen eigentlich ganz guten Start hatte. Als ich im Camp ankam setzte ich mich einmal zu ihnen hin, fragte nach ihren Namen, wie es ihnen ginge usw. - wie es sich halt gehört. In einer späteren Gruppenbesprechung meinten sie, ich sei der Erste gewesen, der sie nach ihren Namen, ihrem Befinden usw. gefragt hätte. Aus dem Grund waren sie mir gegenüber auch in Folge, zumindest an diesem Tag, aufgeschlossener und entgegenkommend. Die anderen Burschen zeigten jedenfalls von Anfang an Null Interesse an ihnen. &amp;nbsp;Das hatte jedoch nichts mit ihnen persönlich zu tun. Es ist wohl recht offensichtlich, dass die 2 in einer schwierigen Phase des Camps dazu gestoßen sind. Die meisten Burschen wirken nicht gerade glücklich und sind hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt. Das macht es für die Neuzugänge natürlich nicht leicht, da an so etwas wie Gruppenintegration der Neuzugänge keiner von den Burschen einen Gedanken verschwendet. So etwas wie eine zusammenhaltende Gruppe existiert eigentlich ohnehin nicht wirklich. Als Folge dessen versuchten die beiden Neuen jedenfalls, am darauffolgenden Tag gleich einmal abzuhauen. Zusammen mit 6 anderen Burschen. Meine Aufgabe während dieses Massenausbruchs am Dienstagvormittag war es, auf die verbliebenen Burschen aufzupassen. Wir setzten uns alle zusammen in einen Raum und ich besorgte ein paar Zeichenunterlagen, woraufhin der restliche Vormittag mit Zeichnen verbracht wurde. Die übrigen Mitarbeiter versuchten die Burschen einzufangen, und bis auf Prasad und Anil konnten zum Glück auch alle zurück ins Camp gebracht werden. Prasad und Anil scheinen allerdings endgültig weg zu sein. Am Nachmittag desselben Tages kam übrigens Konrad, der Volontär mit dem ich zusammen in Vimukti arbeite, von seinem Urlaub auf den Andananen zurück. Am nächsten Tag, Mittwoch, fand, so wie schon am Tag davor, wieder keine Englisch Class statt. Diesmal jedoch nicht deshalb, weil wieder Burschen abgehauen waren, sondern weil an diesem Tag eine Psychologin nach Vimukti gekommen war und den ganzen Vormittag bzw. auch fast den ganzen Nachmittag für ihre ‚Life Skill Class‘ in Anspruch nahm. Auch am Donnerstag gab sie diesen, was als Folge ebenfalls wieder den Ausfall der Englisch Class nach sich zog. Was genau die Burschen in dieser ‚Life Skill Class‘ gelernt haben, kann ich nicht sagen, da nur auf Telugu gesprochen wurde. Aber soweit ich es mitbekommen habe waren unter anderem Gruppenspiele Teil des Programms, die den Zusammenhalt fördern sollen. Am Mittwoch bekamen wir übrigens wieder einen Neuzugang. Kein minder schwieriger Fall als die beiden zuvor eingetroffenen Neuzugänge. Ich würde sogar sagen, dass dieser zu der ganz besonders schwierigen, aufmerksamkeitssuchenden, verhaltensgestörten und an Minderwertigkeitskomplexen leidenden Sorte gehört. Irgendwie stellvertretend für die meisten Vimukti Burschen. Aber was will man erwarten? Die Burschen kommen nun schon seit ein paar Wochen direkt von der Straße her, haben vielleicht ein paar Stunden zuvor gerade erst jemanden ausgeraubt um sich ihre Drogen beschaffen zu können bzw. stehen teilweise noch, wenn sie in Vimukti eintreffen, unter Drogeneinfluss. Ich arbeite an mir, mich mehr und mehr in ihre Situation einfühlen und sie verstehen zu können. Es ist eben alles eine Frage der Perspektive. Mit der richtigen Perspektive fällt die Arbeit gleich viel leichter, da man beginnt zu verstehen, was die Betreuung von solch schwierigen Fällen eigentlich bedeutet und wie unangebracht es daher ist, ihnen ihr Verhalten übel zu nehmen. Aber ich muss dazu auch erwähnen, dass es die Burschen manchmal echt bis auf die Spitze treiben mit ihrem respektlosen Verhalten, und dann gelingt es mir nicht immer, meine Arbeit aus der Perspektive eines 100% verständnisvollen Menschen zu betrachten.&lt;br /&gt;Am Donnerstag fuhren Konrad und ich in die nächstgelegene Stadt Nuzvid, um ein paar Süßigkeiten als Abschiedsgeschenk für 7 Burschen zu besorgen, da diese am selben Tag noch Vimukti verlassen und mit ihrer Ausbildung in einer der Ausbildungszentren von Navajeevan beginnen sollten. Sollten. Außerdem hatte ich letztes Wochenende Mappen besorgt, um in diesen ihre Arbeitsblätter und Zeichnungen von der Englisch Class und der Drawing Class einzusortieren und ihnen dann mitzugeben. Jedenfalls stellte sich noch am selben Tag heraus, dass die Burschen doch erst in 10 Tagen mit ihrer Ausbildung beginnen werden. Natürlich wurde uns das erst gesagt, nachdem wir die Süßigkeiten schon besorgt hatten. Aus dem Grund bekamen sie unser Abschiedsgeschenk einfach schon am Freitag, da die Sachen nicht 10 Tage lang gehalten hätten (es waren u.a. Bananen usw. dabei). Sie haben sich trotzdem gefreut.&lt;br /&gt;Bei 4 von den Burschen die mit einer Lehre anfangen werden, also Sharef, Sai, Rahul und Vamsi, sehe ich wirklich gute Chancen, dass sie die Ausbildung packen werden. Bei Mastan, Mahesh und Ramesh bin ich jedoch nicht ganz so sicher, da diese meinten, nicht wirklich Lust auf Ausbildung bzw. Arbeit zu haben. Genauso aber haben sie auch keine Lust, in Vimukti zu bleiben. Das Einzige was ihnen in den Sinn zu scheinen kommt, ist in der Luft herumzuhängen, bzw. in Mastans Fall, fernzuschauen. Das ist, wie Mastan sagt, nämlich seine große Leidenschaft, und was er auch wirklich gerne den ganzen Tag lang machen würde. So als Lebensunterhalt versteht sich. Mastan, Ramesh und Mahesh sind ein bisschen stellvertretend für die meisten Burschen im aktuellen Camp. Wenn man sie nicht gerade zu Aktivitäten treibt bzw. sie unterhält, hängen sie einfach in der Luft herum und wissen nichts mit sich anzufangen. Meist aber hängen sie auch dann in der Luft herum, wenn man versucht sie zu unterhalten. Einzige Ausnahme ist natürlich Cricket. Bei der Aktivität sind sie voller Eifer dabei. Doch es ist halt auch ein bisschen zermürbend, wenn man wirklich jeden Tag nur Cricket spielt und die Burschen auf was anderes einfach keine Lust haben. Meine Football Class habe ich aus dem Grund mittlerweile auch aufgegeben, da niemand mehr Interesse an ihr gezeigt hat. Mein einzig treuer Football Class Besucher, der Sohn vom Gärtner -Ginnar Vamsi (Ginnar = kleiner)-, kann meine Class auch nicht mehr besuchen kommen, da er mittlerweile ein Internat besucht. Ich bin also wohl gezwungen darauf zu warten, dass bald mal wieder ein paar Burschen zum Camp dazu stoßen, die auch Interesse daran haben, etwas Neues zu lernen bzw. auszuprobieren. Stichwort Neuzugänge. Donnerstagabend stieß wieder ein neuer Bursche zum Camp dazu. Siva sein Name (von den Neuzugängen dieser Woche ist dieser einzige Name den ich mir gemerkt habe, da die anderen ziemlich kompliziert sind und wohl einfach noch ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen werden um gemerkt zu werden). Ich hatte noch nicht wirklich viel Zeit, mir ein Bild von ihm zu machen. Soweit ich es in der kurzen Zeit bis Freitag mitbekommen habe, schien er halbwegs gut Englisch sprechen zu können, gleichzeitig aber auch eindeutig an einem Aufmerksamkeitsdefizit zu leiden und so wie die anderen Neuzugänge auch, ebenfalls in seinen sozialen Kompetenzen stark begrenzt zu sein. Mehr werde ich wohl noch die kommenden 3 Tage über ihn in Erfahrung bringen.&lt;br /&gt;Kommen wir aber nochmal zurück zum Thema &amp;nbsp;-Lustlosigkeit- meiner Burschen. Natürlich hängen jetzt auch nicht alle immer nur in der Luft herum. Immerhin fruchteten unsere Bemühungen, die Burschen bei ihrer Neuorientierung zu unterstützen, bei den bereits erwähnten Burschen Sharef, Sai, Rahul und Vamsi. Wobei Rahul eigentlich auch noch ein kleines Fragezeichen über sich stehen hat. Aber trotzdem. Immerhin. Ich hoffe sehr, dass sich ein paar von den anderen Burschen früher oder später auch noch fangen werden. Auch wenn es für mich oft eine zermürbende und aufreibende Aufgabe ist, bin ich dennoch froh, den Burschen bei ihrer Neuorientierung helfen zu dürfen. Die Arbeit fühlt sich einfach richtig an, auch wenn sie manchmal totale Überforderung bedeutet und an die Substanz geht. Und es zeigt sich auch, dass Burschen im pubertierenden Alter viel gezielter provozieren bzw. auf die Nerven gehen können. Klar ist jedenfalls, dass mit dem Abgang von Sharef, Sai und Vamsi, in Vimukti einiges anstrengender werden wird. Denn auf die 3 war einfach Verlass und halfen auch mit, dass alles halbwegs geordnet abläuft und nicht im Chaos versinkt. Jetzt besteht der Burschenhaufen in Vimukti wirklich nur noch aus Chaoten. Auf die nächsten Wochen bin ich ja schon gespannt. Aber jetzt heißt es ab Mittwoch erst mal Urlaub, bevor der Wahnsinn wieder anfängt.&lt;br /&gt;Abschließend noch eine kurze Zusammenfassung über Samstag. An diesem Tag sind wir Volontäre mit Father Arogia, dem Volontärsverantwortlichen Anand und ein paar College Boys an den indischen Ozean gefahren. Nach ein paar Stunden in der Sonne liegen, mit dem Frisbee hin und her schießen bzw. im herrlich warmen Wasser schwimmen, aßen wir zu Mittag. Danach fuhren wir noch zu einem Vogelbesichtigungspark und anschließend zurück nach Vijayawada. Ein netter Ausflug ohne besondere Vorkommnisse. So kann es eben von Zeit zu Zeit auch laufen in Indien. Einzig weniger erfreuliches Ereignis war vielleicht das Auftauchen von einigen Quallen beim Schwimmen im Ozean. 2 Volontäre wurden gestochen, jedoch war es glücklicherweise nicht weiter schlimm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So das wars auch schon. Ich muss heute noch für den bevorstehenden Besuch meiner Familie ein paar Sachen erledigen bzw. in der Stadt einkaufen gehen. Bin zugegeben schon sehr aufgeregt. Schließlich hat man nicht alle Tage so ein großes Familienwiedersehen irgendwo in Südasien. Möglicherweise zieht der Urlaub mit meiner Familie das Auslassen des nächsten Blogeintrages nach sich – sollte dem so sein folgt in 2 Wochen auf jeden Fall eine umso detailreichere Urlaubszusammenfassung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße aus dem noch immer von Gelsen gebeutelten, brennend heißen Vijayawada&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konsti&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-2469091022686008480?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/2469091022686008480/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/02/halbzeit-der-countdown-lauft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2469091022686008480'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2469091022686008480'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/02/halbzeit-der-countdown-lauft.html' title='Halbzeit! Der Countdown läuft...'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-7752295884890889333</id><published>2012-02-11T03:29:00.000-08:00</published><updated>2012-02-11T03:43:25.199-08:00</updated><title type='text'>Der Handyladen des Wahnsinns</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Wieder ein neuer Blogeintrag, und tatsächlich haben wir heutenicht, wie sonst üblich, Sonntag, sondern Samstag. Samstag, den 11. Februar.Diesem Wechsel des Blogveröffentlichungsdatums geht kein willkürlicherSinneswandel voran, sondern viel mehr die Tatsache, dass ich morgen nicht dazukommen werde, einen Blogeintrag zu schreiben. Warum? Weil morgen, wie in einemmeiner vorhergehenden Blogeinträgen bereits erwähnt, eine Hochzeit stattfindet,zu der wir Volontäre eingeladen wurden. Heiraten wird die Tochter unseresgeliebten Lassi Mannes, Uncle Pivy, der seine Lassis (ein beliebtes, süßesMilchgetränk) direkt neben unserer Volontärs Unterkunft verkauft und mit demjedes Wochenende ein kleiner Plausch über die vorangegangene Woche, das Wetter,usw. gehalten wird. Wenn er mich gerade an seinem Stand vorbeigehen sieht undgerade Lust auf ein wenig Konversation verspürt (was eigentlich immer der Fallist), dann ruft er mich übrigens unterhaltsamer Weise immer mit ‚Emperor‘ zusich - da Konstantin auch ein römischer Kaiser war. Ich denke die Tatsache,dass er wusste, dass Konstantin auch ein römischer Kaiser war, und dass mansich mit ihm perfekt auf Englisch unterhalten kann, spricht für die Bildungdieses Mannes (was in Indien alles andere als eine selbstverständliche Sacheist). Er hat mir auch erzählt, dass er studiert hat. Für manch einen stelltsich nun vielleicht die Frage, wieso ein, für indische Verhältnisse, derartgebildeter Mann, in einem kleinen Milchladen arbeitet aus dem ein Baum wächst.Leider kann ich mit einer Antwort zu dieser Frage nicht dienen. Ich habe Ihndeshalb noch nicht gefragt, weil ich dachte, das Thema könnte ihm unangenehmsein. Vielleicht ist es auch besser, diesen Punkt einfach im Raum stehen zulassen. Jedenfalls treffen wir uns morgen um 7 Uhr in der Früh mit ihm vorseinem Stand, und fahren dann im Auto zur Hochzeit. Wie die Hochzeit war, werdeich euch nächstes Wochenende berichten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-2aYkx9lZy7k/TzZPhfqBxYI/AAAAAAAAAZc/J5EPl7xH43Y/s1600/P2111324.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-2aYkx9lZy7k/TzZPhfqBxYI/AAAAAAAAAZc/J5EPl7xH43Y/s320/P2111324.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Der Laden unseres Lassi Mannes: Links das Ladenfenster, in der Mitte der Baum&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-w1y4j4VbQ4k/TzZQuGtUXwI/AAAAAAAAAZs/3HTeJUR-AlM/s1600/P2111325.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-w1y4j4VbQ4k/TzZQuGtUXwI/AAAAAAAAAZs/3HTeJUR-AlM/s320/P2111325.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Vor dem Laden -&amp;gt; hier sieht man den Baum aus dem Laden rauswachsen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nun zu meiner letzten Woche. Auch diese Woche fuhr ichwieder verspätet in mein Projekt. Diesmal aufgrund der Abschiedsfeier vonBirgit, die Dienstagabend stattfand. Übrigens besuchte uns von Dienstag aufMittwoch Martina, eine ehemalige Volontärin von Jugend eine Welt, die ihrenVolontariatseinsatz in Vishakhapatnam -eine Stadt, die mit dem Zug etwa 8Stunden von Vijayawada entfernt ist- hatte, und die das letzte halbe Jahr inNepal studiert hat. Martina unterstützte uns Indien-Volontäre auch damals beider Vorbereitung in Österreich. Mit ihr und der neuen Volontärin aus derSchweiz, Dominique, fuhr ich Mittwochvormittag jedenfalls dann los in meinProjekt Vimukti, da beide Interesse daran geäußert hatten, es zu sehen. Konradkam nicht mit, da er am selben Tag auf Urlaub fuhr – aus diesem Grund werde ichübrigens auch nächste Woche noch allein sein. Nach einem sehr netten Tagkehrten sie am Abend wieder zurück nach Vijayawada. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ich erfuhr am selben Tag auch, dass einer der Burschen,Krishna, vor ein paar Tagen weggelaufen ist. Nach einem völlig chaotischenJänner, in dem wöchentlich etwa 3-4 Burschen weggelaufen sind, war dieNachricht jetzt keine Riesen Überraschung; jedoch hatte ich Krishnamittlerweile eigentlich eher zu den Burschen, die zunehmend Rehabilitationsfortschrittemachen, eingeordnet. Doch so wurde ich eben einmal wieder eines Besseren belehrt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am nächsten Tag, Donnerstag, spielte sich am Abend eineziemlich ernste und hektische Szene ab. Einer der Burschen, Ivu, dem eskörperlich schon länger nicht so gut ging und der auch hohes Fieber hatte,begann, plötzlich und wie aus dem Nichts, Blut zu spucken. Er meinte, dass ihmsein Magen schrecklich wehtun würde. Und speziell in solchen Situationen,wünscht man sich einfach nicht in Indien zu sein, denn Inder verhalten sich inkritischen Momenten einfach total unangebracht und ungeschickt. Nun, ich binauch kein ausgebildeter Sanitäter, aber mir war zumindest klar, dass man ihnauf schnellstem Wege ins Krankenhaus bringen sollte. Doch zuvor musste einerder Mitarbeiter, der Ivu mit dem Motorrad hinbringen sollte, die Burschen noch zusammenschimpfenweil sie wieder wegen irgendwas Mist gebaut haben. Das hatte in dem Momentnatürlich eine höhere Priorität. Ich wischte ihm in der Zwischenzeit mit einemnassen Schwamm das Blut, das um seinen Mund herum klebte, ab und befeuchteteauch ein wenig seine glühende Stirn. Natürlich mussten dann die ganzen Burschenzu uns herstürmen um Ivu anzustarren; bzw. steckte Mastan, der sich in solchenSituationen immer als ein ganz besonderer Spezialist entpuppt, dem armen Kerl sogarnoch einen Finger in den Mund. Nach dieser Aktion scheuchte ich mal,mittlerweile ziemlich verärgert, die Burschen von Ivu weg, und nach ein paarweiteren Minuten des Wartens fuhren wir endlich mit dem Motorrad ins„Unfallkrankenhaus“. Das „Unfallkrankenhaus“ war eine kleine Lehmhütte in dersich etwa 40 Leute um den überforderten Arzt herumtummelten. Nach langem Wartenkamen wir endlich dran, Ivu wurde untersucht und bekam ein paar Medikamente.Ihm ging es zwar nach dem Krankenhausbesuch nicht sehr viel besser, jedoch keuchteer wenigstens nicht mehr. Ich war nach dem Besuch jedenfalls ziemlich entnervtund heilfroh, als wir endlich in Vimukti ankamen. Mittlerweile geht es Ivu zumGlück schon besser, was er aber genau hatte, konnte mir leider niemandbegreiflich erklären.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am Freitag musste ich am Morgen zunächst mal wiederSanitäter spielen, da sich Prasad am Fuß eine Schnittwunde zugezogen hatte, undich der Einzige in Vimukti mit Verbandszeug, Desinfektionsmittel usw. bin. Nachdem Frühstück fuhren wir mit allen Burschen ins Krankenhaus, wo sie maldurchgecheckt wurden. Meiner Meinung nach hätten wir das zwar schon viel frühermachen sollen, aber ich bin froh, dass es wenigstens jetzt geschehen ist. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am selben Tag noch fuhr ich, als ich zurück in Vijayawadawar, einmal wieder zu meinem Handyladen, da ich in diesem Laden seit EndeDezember versuche, mein Handy wieder zum Laufen zu bringen. Ende Dezember fandin Vimukti nämlich eine Steckdosenexplosion statt, bei der mein Handyladegerätwie auch mein Handy kaputt gingen. Seit diesem Vorkommnis fuhr ich jedesWochenende regelmäßig zu diesem Handyladen, da es jedes Wochenende aufs Neuehieß, dass das Problem -spätestens- das darauffolgende Wochenende behoben sei.Zunächst stellte man mir den Befund, dass das Handy völlig in Ordnung sei, unddass es nur am Handyladegerät liege. Also kaufte ich mir ein neues Ladegerät.Natürlich funktionierte das nach einmaligem Verwenden nicht mehr, also mussteich mir wieder ein Neues kaufen. Bei dem dieselbe Geschichte. Schließlich wurdedas Handy mal genauer untersucht; und siehe da, es stellte sich heraus, dassder Akku des Handys kaputt ist. Kurzfristig konnte das Problem, nach langemHerumgeschraube, behoben werden. Natürlich kostete auch das wieder was. Dochauch die Reparatur hielt nicht lange, und das darauffolgende Wochenende mussteich missmutigen Schrittes wieder zum Handyladen latschen. Schließlich schlugman mir vor, einen neuen Akku zu bestellen. Also ließ ich einen neuen Akkubestellen. Das war vor 3 Wochen. Von vielen Seiten wurde mir in der Zwischenzeitnun schon geraten, ich solle mir einfach ein neues Handy zulegen. Docheinerseits komme ich mit den bisherigen Bezahlungen noch immer billiger weg,als wenn ich mir ein neues Handy kaufen würde, und außerdem sind indischeHandys, wie ich gehört habe, bedienungstechnisch ein einziges Martyrium. Daherentschloss ich mich, mich einfach in Geduld zu üben. Und nun, siehe da, seitmeinem letzten Besuch gestern, habe ich wieder ein -mehr oder weniger-,-provisorisches- funktionierendes Handy! Aber nicht etwa deshalb, weil derAkku, den ich bestellt hatte, angekommen war. Tatsächlich erzählte mir derHandyverkäufer gestern, dass der Akku, den ich vor 3 Wochen bestellt habe, erstirgendwann im März ankommen würde… wenn überhaupt. Aber warum genau habe ichjetzt trotzdem wieder ein funktionierendes Handy? Nun, das liegt daran, dassmir einfach ein anderer Akku verkauft wurde. Dieser passt allerdings eigentlichnicht zum Handy; sprich, würde man das Handy mit einem normalen (!) Ladegerätaufladen, würde man angezeigt bekommen, dass der Akku nicht kompatibel zumHandy ist. Außerdem passt dieser Akku noch nicht mal in das Handy rein, da erzu klein ist. Lange Rede, kurzer Sinn: Dieser besagte Handy Akku, wurdeschließlich mit Papier und Klebeband in dem Handy fixiert, so dass es darinauch hält; weiters wurde mir ein spezielles Multi Aufladegerät verkauft, beidem ich, -wenn ich das Handy aufladen will- den Akku aus dem Handy nehmen, undihn dann in das Multi Aufladegerät einsetzen muss. Ich muss zugeben, eigentlichauch nicht gerade unbedingt begeistert mit dieser Lösungsalternative gewesen zusein, jedoch: Ich habe wieder ein Handy, mit dem man telefonieren kann… daherpasst das jetzt schon. Vorläufig. Mal schauen, wie lange das hält.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;So, leider muss ich wieder zu einem Ende finden. Ich mussjetzt in die Altstadt fahren und mir für die Hochzeit morgen eine Kurtha kaufen(das ist so ein typisch indisches, traditionelles Trachtgewand für Männer),außerdem noch den Unterricht für die Woche vorbereiten usw.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ich wünsche euch noch einen schönen, winterlichen Februar,den ihr noch mit jede Menge Schifahren, Rodeln usw. ausnützen solltet.Zumindest würde ich das tun.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Alles Liebe aus Vijayawada&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Konstantin&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-7752295884890889333?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/7752295884890889333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/02/der-handyladen-des-wahnsinns.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/7752295884890889333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/7752295884890889333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/02/der-handyladen-des-wahnsinns.html' title='Der Handyladen des Wahnsinns'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-2aYkx9lZy7k/TzZPhfqBxYI/AAAAAAAAAZc/J5EPl7xH43Y/s72-c/P2111324.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-6417586093190291759</id><published>2012-02-04T20:09:00.001-08:00</published><updated>2012-02-05T21:45:06.595-08:00</updated><title type='text'>Angriff der Killer Gelsen</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Es ist Februar. Bei euch ist es seit ein, zwei Wochensibirisch kalt geworden; in Indien hingegen wird es wieder zunehmend wärmer(auch wenn es nie kühl oder so gewesen ist, jedoch war es in den letzten Wochenetwas milder als sonst). In einem Monat beginnt schon der indische Sommer unddauert bis Mai an. Eine Jahreszeit, der ich, speziell in Indien, mit sehr vielRespekt entgegenblicke – auf bis zu 50 Grad kann der Temperaturmesser in demThermometer hochklettern. Ich sehe mich schon in meinem Zimmer in Vimukti aufdem Boden kauernd, den Ventilator anflehend, nach einem langen Tag ohne Strom,endlich wieder mit seinen für Erleichterung sorgenden Rotationsbewegungenanzufangen. Gleichzeitig freue ich mich aber auch schon auf den Sommer-&amp;gt;denn von März bis Mai haben wir Mango-Season! Und damit habe ich mit den 300Mango Bäumen in meinem Teilprojekt Vimukti einfach den Jackpot gezogen. Ichblicke dieser Zeit also mit gemischten Gefühlen entgegen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Aber ich beschäftige mich zur Zeit eigentlich nicht so sehrmit dem bevorstehenden Sommer; viel mehr verbringe ich meine Zeit damit, mitmeinem aktuellen Alltagswahnsinn zurecht zu kommen. Zu diesem hat sich nunnämlich, zumindest wenn ich gerade in Vijayawada bin, eine Gelsenplagehinzugesellt, die vor ein paar Wochen dort ausgebrochen ist. Der Grund für dieGelseninvasion sind die verebbten Kanalarme, von denen ich euch bereits erzählthabe -&amp;gt; vor ein paar Wochen noch durch Vijayawada fließend, sind derenZuführungen aus dem Krishna River mittlerweile geschlossen worden. Was aufGutdeutsch heißt: Überall auf dem verebbten Flußbett sieht man -neben übelriechendem Müll- kleine Wassertümpel die als Gelsenbrutstätten einen neuen ‚Existenzzweck‘gefunden haben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Mit Einbruch der Dämmerung und in der Nacht wurde es in denletzten Wochen mit den Gelsen -bzw. Mosquitos (bei Gelsen wissen unseredeutschen Volontärskollegen unterhaltsamer Weise nicht wovon die Rede ist)- langsamaber sicher unaushaltbar. Mittlerweile aber lässt es sich -zumindest nachts- mitdem Gelsenwahnsinn leben, da wir uns ein paar Anti-Gelsen Räucherstäbchenbesorgt haben, die es in Indien glücklicherweise überall zu kaufen gibt und die-im Gegensatz zum indischen Gelsenstecker- auch wirklich was bringen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nun, soviel zu meiner derzeitigen Gelsensituation. Übermeine Woche in Vimukti gibt es diesmal -ausnahmsweise- eigentlich nichtwirklich etwas zu berichten, da ich erst am Donnerstag nach Vimukti gefahrenbin. Am Montag und am Mittwoch musste ich unter anderem ein paar administrativeArbeiten in der Stadt erledigen, die mir zwar den letzten Nerv geraubt haben,von denen es jetzt aber nichts weiter zu erzählen gibt. Am Dienstag war der‚Don Bosco Day‘, an welchem dem Jugendheiligen Don Bosco zu seinem Todestaggedacht wurde. Wir Volontäre begrüßten die Mitarbeiter, die zu diesem Anlass ausallen Teilprojekten in die Projekt- und Volontärszentrale Yuva Bhavan strömten,mit Blumen und hörten uns eine Telugu Rede über Don Bosco von Father Arogia an.Am Abend fand noch eine Messe statt mit einem anschließendem Festessen. Nun ja,also ereignistechnisch kann die Woche wohl nicht ganz mit der vorhergehendenmithalten. Jedoch ist es zumindest dieses Wochenende noch ein wenigabwechslungsreicher gewesen. Am Samstagabend feierten Barbara und ich mit denanderen Volontären und den Fathers im Yuva Bhavan unseren Geburtstag, welcherbei Barbara am selben Tag stattfand und bei mir 2 Tage zuvor stattgefundenhatte. Weiters gehen wir Volontäre zu diesem Anlass auch heute noch in dasRestaurant ‚Flavours‘ essen. Ebenfalls erwähnenswert: diese Woche verlässt unsnach 1-jährigem Aufenthalt Birgit, eine Volontärin aus Österreich, dieebenfalls ihren Einsatz mit Jugend eine Welt gemacht hat. Am Dienstag findetdas Abschlussessen statt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nun… mein Schreibdrang ist noch nicht ganz gestillt, undirgendwie liegt mir das folgende Thema auf der Seele; daher möchte ich jetzt nochkurz, zumindest versuchen, in Formen zu fassen, wie ich die Zeit seit meiner Ankunftin Indien erlebt habe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Es ist ein etwas eigentümliches und schwer zu beschreibendesGefühl, wenn ich jetzt nach 5 Monaten versuche, meinen Einsatz zu reflektierenund in Worte zu fassen. Wenn ich an die Zeit vor meinem Volontariat denke,welche mittlerweile nur noch als ziemlich verschwommen und wie eine halbeEwigkeit zurückliegend in meinem Gedächtnis abrufbar ist, dann muss ich überdie Art und Anzahl von Vorstellungen, die ich mir von meinem bevorstehendenEinsatz damals gemacht habe, schmunzeln. Mein Volontariat ist überhaupt nichtso geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber bei mir sind Dinge seltenso, wie ich sie mir im Vorhinein, in unrealistischen und teilweise inIdealismus verloren gegangenen Gedankenzügen ausgemalt habe. Das heißt nicht,dass ich meinen Einsatz, in meinen Vorstellungen, als eine positivere Erfahrungerlebt habe. Nur als eine völlig andere. Wahrscheinlich aber geht es vielenVolontären so, bevor sie auf einen so langen Einsatz fahren, dass sie bereitseine Vorstellung, eine gewisse Erwartungshaltung von ihrem bevorstehenden Jahrin der Fremde haben. Es gibt aber auch die Volontäre, die schon Erfahrung indiesem Gebiet gesammelt haben und die mit einer ab- bzw. aufgeklärterenEinstellung diesem Jahr gegenübertreten. Bei mir war es mehr wie ein Sprung inseiskalte Wasser. Zwar habe ich mich im Vorfeld mit Jugend eine Welt auf dasJahr vorbereitet, bzw. in meiner Kirche, der City Church, und bei dem sozialenVerein ‚Kiddy und Co.‘, im Bereich der Kinderbetreuung ein wenig Erfahrunggesammelt. Doch was so ein Jahr letzten Endes für einen bereithält, kann manerst wissen, wenn man es erlebt hat. Und genau dieser Gedanke hat mir damalsdes Öfteren den Magen umdrehen lassen. Diese Ungewissheit. Meine derzeitigenErlebnisse und Erfahrungen lassen sich, wie bereits schon gesagt, schwer mitBuchstaben, Wörtern und Sätzen beschreiben… wenn ich mir meinen Einsatz aberjetzt so hernehme, dann schießen mir spontan doch ein paar dazu passende Wörterin den Sinn, auch wenn diese niemals das ganze Ausmaß an Erlebnissen undEindrücken decken können… dabei wären Extravaganz, Emotion, extremeUngewohntheit, Intensität, Herausforderung, Gefühlschaos und unablässigeinfallender Schwall an Eindrücken. Ich weiß nicht ganz, was ich mit dieser Gefühlsreflektionbezwecken will; was sich in mir seit ein paar Monaten nun schon bei all denEindrücken abspielt, kann ich ohnehin kaum verständlich vermitteln. Einzig ausdrückbarist vielleicht, dass mich meine Zeit hier mit einer Intensität und Inspirationbeeinflusst, wie ich es vor meinem Einsatz in Österreich, niemals erlebt habe.Auch wenn ich die Zeit selbstverständlich nicht immer auf eine positive Art undWeise intensiv erlebe. An manchen Tagen spielt sich die Intensität derErlebnisse und Eindrücke einzig auf einer überfordernden und an den Kräftenzerrenden Ebene ab; meine Arbeit in Vimukti wurde bzw. wird an solchen Tagenals ein einziger, verbissener Kraftakt erlebt. Aber es gibt eben diese und jeneTage. Einzig unverändert, an so ziemlich jedem Tag, bleibt die hohe Intensitätder einfallenden Eindrücke. Nun, ich möchte jetzt nicht länger auf diesem Thema herumreiten…es lag mir nur auf der Seele, diesem, in mir bereits seit Längerem,heranwachsenden Gedankenspiel, zumindest zum Teil, Ausdruck zu verleihen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Abschließend möchte ich noch kurz auf einen Punkt eingehen,bei dem mich mein Vater gebeten hat, dass ich ihn noch ein wenig nähererläutere. Ich persönlich bin nicht auf die Idee gekommen, auf diesen Punkteinzugehen, da ich dachte, dass er eh klar wäre.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Jedenfalls, wie euch bereits aufgefallen ist, rede ich fastjede Woche immer nur von meinen -Burschen- in meinem Teilprojekt Vimukti. Jetzthaben sich ein paar von euch vielleicht die Frage gestellt, warum es nicht auchMädchen in Vimukti gibt bzw. ob Navajeevan auch eigene Teilprojekte für Mädchenhat. Zunächst einmal: Vimukti soll eine Möglichkeit für die Burschen bieten, umden Kopf von allem frei zu kriegen und sich neu zu orientieren -&amp;gt; aus diesemGrund dürfen auch keine Mädchen nach Vimukti kommen, da diese für die teilweisestark pubertierenden Burschen mit recht hoher Wahrscheinlichkeit Ablenkungbedeuten würden. ABER: Das heißt nicht, dass es keine Mädchenprojekte gäbe! ImKinderdorf Chiguru zum Beispiel, wurde erst unlängst das neue Mädchen – Cottage‚Balika‘ eröffnet, &amp;nbsp;in welchem nurMädchen betreut werden. Es gibt auch ein zweites, älteres Mädchen – Cottage inChiguru. Weiters gibt es zudem ein eigenes Mädchen Ausbildungsprogramm, inwelchem Mädchen unter anderem einen Computerkurs besuchen können. Das war jetztnur ein schneller Auszug an Teilprojekten von Navajeevan, die sich auf Mädchenspezialisieren; es gibt noch weitere. Es gibt auch Heime, Bridge Schools, einenKindergarten (bei diesem sind die Kleinkinder aber gemischt),... Falls sichalso hierbei bei einigen von euch die Frage gestellt haben sollte, ob es denn auchspeziell für Mädchen die von der Straße kommen, Angebote gibt, dann hoffe ich,dass diese hiermit geklärt wurde.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Soweit, so gut. Einmal wieder bin ich am Ende meinesEintrages angelangt. Zwar war der heutige einmal ausnahmsweise wenigeractionmäßig als informativ, aber ich hoffe dennoch, dass sich der eine oderandere von diesem Text etwas mitnehmen konnte. Nun, bleibt mir nur noch, euchnoch einen schönen Wochenendausklang und eine erfolgreiche Woche zu wünschen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Liebe Grüße aus Indien&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Konstantin&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-6417586093190291759?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/6417586093190291759/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/02/angriff-der-killer-gelsen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/6417586093190291759'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/6417586093190291759'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/02/angriff-der-killer-gelsen.html' title='Angriff der Killer Gelsen'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-2843023191084729053</id><published>2012-01-28T20:57:00.000-08:00</published><updated>2012-01-28T21:21:19.555-08:00</updated><title type='text'>Jänner in Vimukti - eine chaotische Zeit</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Und wieder haben wir Sonntag, und damit Stichtag um einmalmehr von einer weiteren, eindrucksreichen, aufregenden Woche zu berichten.Doch, noch kurz bevor ich zur letzten Woche mit meinen Chaoten in Vimuktikomme: Ich hoffe jeder, der bei dem Benefizkonzert für mein Projekt am Freitagwar, hat den Abend genossen und eine schöne Zeit gehabt – vielen Dank an jedenEinzelnen der das Benefizkonzert besucht hat. Ganz besonders großen Dank auchnochmal an die karitative Jugendgruppe SLOSH (Spread Love Or Stay Home), rundum Theresa Driza, die diesen Abend möglich gemacht haben und so supter toll genial einzigartig -wie ich gehört habe- gestaltet haben. Jeder Euro, der andiesem Abend gesammelt wurde, hilft, die Situation all der jungen Menschen, mitdenen ich täglich zusammen arbeite und auch in den anderen Teilprojekten von Navajeevan,zu verbessern und gibt Hoffnung! Vielen, vielen Dank!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nun zu meiner Woche: Als ich Sonntagabend in Vimukti ankam,wurde ich unmittelbar nach meiner Ankunft mit Informationen bezüglich derkommenden Woche geradezu überhäuft, da sich in dieser besondere Ereignissegeradezu überschlagen sollten (die folgenden Informationen wurden mir so, wieihr sie gleich lesen werdet, letzten Sonntag von den Mitarbeitern 1:1 mitgeteilt;bei der folgenden Auflistung handelt es sich also noch nicht um die tatsächlichenGeschehnisse): &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am Dienstag sollte angeblich der Spender, der das VimuktiGebäude bezahlt hat, nachdem er extra aus England, Cornwall, angereist sei, zuuns nach Vimukti kommen; außerdem sollten die Burschen aus dem Shelter einenAusflug zu uns machen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am Mittwoch sollte ein Picnic stattfinden -an diesem Tag solltees sich bei dem Wort Picnic tatsächlich um einen Ausflug handeln, zu welchemgutes Essen mitgenommen wird; normaler Weise bedeutet Picnic einfach gutesEssen und anschließendes Tanzen, mit Austragungsort auf dem Dach des VimuktiGebäudes-.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am Donnerstag war in Indien ‚Republic Day‘ (Ausruf derRepublik fand in Indien am 26. Jänner 1948 statt) – für diesen Tag sollte mitden Burschen ein Tanz eingeübt werden, da uns die Fathers aus Vijayawadaangeblich besuchen kämen. Außerdem sei besonderes Essen geplant.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Montag und Freitag sollten also die einzigen Tage mitgewöhnlichem Ablauf diese Woche sein. Doch von einem „gewöhnlichen“ Ablaufkann, zumindest bei Montag, nun wirklich nicht die Rede sein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ganz nebenbei bekam ich Sonntagabend auch zu hören, dassmittlerweile wieder 2 neue Burschen zu uns ins Camp gestoßen sind -nämlichRamesh und Venkat-, und dass ein Bursche -nämlich Ginnar Sai- am Wochenendeabgehaut sei, sich der Straße nicht länger entziehen konnte. Eine, für dieaktuelle Situation in Vimukti, sehr beschreibende Information. Überwiegendkommen natürlich mehr Burschen als das welche abhauen - dennoch ist es, wie icheuch schon in den letzten Wochen erzählt habe, derzeit einfach ein ständigesAuf und Ab mit der Anzahl der Burschen in Vimukti.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nun aber weiter zu meiner Woche in Vimukti, und was sich indieser tatsächlich zugetragen hat -&amp;gt; kommen wir zunächst dazu, warum ichden, bei meiner Ankunft für Montag angekündigten, „gewöhnlichen“ Ablauf, unterAnführungszeichen gestellt habe (für Freitag wurde zwar ebenfalls eingewöhnlicher Ablauf angekündigt, jedoch bewahrheitete sich in diesem Fall überraschenderWeise die Ankündigung - daher muss hier auch nichts unter Anführungszeichengestellt werden).&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Montag fing damit an, dass die Burschen, unter der Anweisungvon den beiden Mitarbeitern Kishore und Raja, bereits früh am Morgen begannen wieverrückt das ganze Gebäude zu säubern, da ja am nächsten Tag der Spender ausEngland, der das Gebäude in Vimukti bezahlt hat, zu Besuch kommen sollte. Ichfuhr mit Sudharka, dem Camp Leiter, am Vormittag mit dem Motorrad nach Nuzvid (Nuzvidist die nächstgelegene, größere Ortschaft) – dort angekommen, gaben wir ineinem Grafikladen ein riesiges Plakat in Auftrag, das am nächsten Tag imEingangsbereich des Vimukti Gebäudes aufgehängt werden sollte um daran zuerinnern, dass das Gebäude von eben diesem bereits erwähnten Spender, CanonPeter Goodridge sein Name, bezahlt wurde: ‚Canon Peter Goodridge Memorial EnablingCenter‘ war der Aufdruck –&amp;gt; warum das Wort ‚Memorial‘ dabei stand, das michzwar ein wenig irritierte aber nicht weiter beschäftigte, sollte ich amnächsten Tag erfahren. Danach lud mich übrigens Sudharka das erste Mal zu sichnach Hause ein, wo mir Früchte und jede Menge zu knabbern angeboten wurde. AlsSudharka und ich uns jedenfalls wieder auf dem Weg zurück nach Vimukti befanden,erhielt Sudharka plötzlich einen Anruf, dass 3 Burschen -nämlich Rahul, Rameshund Akil-, abgehaut seien. Als Folge dieses Anrufs fuhren wir nun doch nichtzurück nach Vimukti, sondern begannen die Gegend um Vimukti nach den Burschenabzusuchen. Nach etwa einer Stunde lasen wir sie schließlich am Straßenrand auf- Sudharka forderte sie auf, vor uns hergehend zurück nach Vimukti zumarschieren. Dies ging nicht lange gut, denn, nach ein paar Minuten, und etwahundert Metern vor uns hergehend, huschten sie plötzlich in ein privatesBananenstaudenfeld hinein. Ich lief ihnen hinterher. Ein wenig unbehaglich warmir bei dieser Aktion schon zumute, da ich barfuß durch ein von Pflanzenüberwuchertes Feld lief, und sich in meinem Kopf unweigerlich das möglicheSzenario eines Bananenspinnen Angriffs abspielte – speziell da dieBananenstauden sehr dicht zu einander standen, und mir bei der Verfolgungsjagdständig Blätter ins Gesicht peitschten. Schließlich konnte ich sie jedocheinholen, &amp;nbsp;nur einen -nämlich Ramesh- allerdingsfesthalten. Ramesh ließ sich daraufhin, völlig außer Atem, zu Boden sinken. Ich,nicht minder außer Atem und ein wenig überfordert mit der Situation, entschlossmich dann einfach kurzer Hand zu ihm zu setzen, und meinen Arm um ihn zu legen.Zu reden hätte nicht viel gebracht, da er kein Wort Englisch sprechen kann.Schließlich vergrub er sein Gesicht in seinen Händen und begann zu schluchzen. BeiRamesh und Akil war ich eigentlich weniger verwundert, dass sie versucht hattenabzuhauen – bei Neulingen ist die Versuchung, wieder zurück zu ihren gewohntenUmständen auf der Straße zu kehren, immer am größten. Bei Rahul war ich jedochsehr überrascht, er war nämlich mittlerweile schon 2 Monate in Vimukti, und bisherfast immer einer von der eher braveren und umgänglicheren Sorte gewesen. Ihnund Akil suchten wir jedenfalls nach der Aktion eine weitere Stunde lang.Später sah ich den Besitzer des Bananenstaudenfeldes, sein Grundstück mit einerSchrotflinte durchforsten – er war wohl auch ziemlich erpicht darauf, dieEindringlinge zu fassen. Ich war nur froh, nicht mehr in dem Feld zu sein. Akilwurde schließlich von Sudharka aufgegabelt. Rahul kam am Abend von selbstwieder zurück nach Vimukti. Er meinte, Akil und Ramesh hätten ihn dazu angestiftet.Was für mich nicht wirklich eine Entschuldigung war; auch Sudharka wirktesichtlich enttäuscht von ihm, und sprach mit ihm noch eine längere Zeit. An derStelle sei einmal wieder erwähnt, dass alle Burschen freiwillig zustimmen, bei demRehabilitationsprogramm Vimukti mitzumachen. Man muss aber verstehen, dass essich bei diesen jungen Menschen um Abhängige, also Straßen- bzw.Drogenabhängige, handelt. Speziell Neuzugänge verspüren in der Anfangsphase ganzbesonders diesen Drang, ihrem gewohnten Alltag -auf der Straße bzw. im Umgangmit Drogen- wieder nachzugehen; darum hauen diese auch gerne mal ab.&amp;nbsp; Sie wissen jedoch, eine Zeit lang bei diesemRehabilitationsprogramm mitzumachen, würde ihnen wirklich gut tun. Wir könntensie natürlich einfach gehen lassen, wenn sie mal wieder versuchen abzuhauen,aber die, die es schaffen nach ihrer Zeit in Vimukti weiter in ein Schul- oderAusbildungszentrum zu gehen, sind im Nachhinein sehr dankbar, dass man sie fürdiese Zeit einfach mal ihrem gewohnten Umfeld entzogen hat, damit sie sich neuorientieren und sammeln konnten. Nun wieder weiter zu Montag. An Ereignissenhatte der Montag mit dieser Aktion noch nicht ganz ausgedient – ebenfalls amVormittag dieses Tages stieß nämlich wieder ein neuer Junge in Vimukti dazu,Ashok sein Name. Weiters wurde Prasand, welcher vorletzte Woche nach Vimuktigekommen war, nach Nuzvid in eine Betreuungsstätte gebracht, da man sich einigwar, dass er dort besser aufgehoben sei. So, jetzt hat der Montag anEreignissen allerdings doch endgültig ausgedient. Weiter zu Dienstag.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-6tbJ6oDbeIY/TyTPGwFs1cI/AAAAAAAAAZE/Y6X0mQJ24xk/s1600/P1241252.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-6tbJ6oDbeIY/TyTPGwFs1cI/AAAAAAAAAZE/Y6X0mQJ24xk/s320/P1241252.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ich mit einem der Shelter Boys&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Für Dienstag möchte ich nicht groß um den heißen Brei herumreden; es wurde mir schließlich klar, warum das Wort ‚Memorial‘ auf dem Plakatmitgedruckt war -&amp;gt; kurz vor der vermeintlichen Ankunft des Canon PeterGoodridge erfuhr ich nämlich, dass dieser schon seit ein paar Jahren tot sei.An seiner Stelle würden allerdings seine ehemaligen Mitarbeiter -ebenfalls ausEngland, Cornwall-, vorbeikommen. Es wäre jetzt kein Drama gewesen, hätte manmich im Glauben gelassen, dass da jetzt wirklich gleich dieser Peter Goodridgevorbeischaut; aber diese kleine Geschichte schien mir einfach mal wieder einrecht passendes Beispiel, um den Hang der Inder, ungenau oder schlicht undergreifend falsch zu informieren, zu veranschaulichen. Zumindest beim Ausflugder Shelter Boys kam es zu keinen weiteren Überraschungen, und der Tag wurdeganz nett, auch weil 2 Volontäre, Martin und Marie, zu Besuch kamen(Abwechslung dieser Art in der Abgeschiedenheit von Vimukti ist ein seltenesund willkommenes Gut).&amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-KhQFZ8p2eVU/TyTQFcUoVkI/AAAAAAAAAZM/uApB7XrkF1U/s1600/P1251279.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-KhQFZ8p2eVU/TyTQFcUoVkI/AAAAAAAAAZM/uApB7XrkF1U/s1600/P1251279.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-KhQFZ8p2eVU/TyTQFcUoVkI/AAAAAAAAAZM/uApB7XrkF1U/s1600/P1251279.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-KhQFZ8p2eVU/TyTQFcUoVkI/AAAAAAAAAZM/uApB7XrkF1U/s320/P1251279.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Mit den Burschen beim Picnic auf einer kleinen, idyllischen Tempelinsel&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Mittwoch. Mittwoch war eigentlich der einzige Tag, an demfast alles so zutraf, wie man es mir Sonntagabend auch angekündigt hatte. Bevorwir jedoch zum Picnic losfuhren, kam es noch zu Aufregung. Zunächst hatte sichVenkat, einer von den Burschen, der das Wochenende neu zu uns dazu gestoßen war,in der Nacht davongeschlichen und konnte auch nicht mehr aufgefunden werden -was ich sehr schade fand, da ich ihn sehr gerne hatte. Er war, ganz unüblichfür einen Vimukti - Neuzugang, sehr umgänglich und höflich, wenn auch diemeiste Zeit still und zurückgezogen. Vielleicht war auch genau das, dasProblem. Er wollte rein gar nichts über sich erzählen, was auch vollkommen okayist, schließlich war er gerade erst seit ein paar Tagen in Vimukti – manchebrauchen einfach Zeit, bis sie ein bisschen auf sich eingehen können. Ich denkemit der Zeit hätte sich Venkat hier schon eingelebt; leider aber wollte ereinem Neustart in Vimukti keine Chance geben. Weiters für Aufregung sorgteSharef, als dieser sich nämlich beim Zwiebeln schneiden ziemlich tief in denFinger schnitt und sehr rasch, viel Blut verlor. Vor ein paar Jahren hatte ichin der Schule einen Erste Hilfe Kurs absolviert, von dem mir zwar nicht mehrallzu viel in Erinnerung geblieben ist, von welchem ich mir jedoch noch insGedächtnis rufen konnte, dass gegen stark blutende Wunden, Druck ausgeübtwerden sollte. Daher ließ ich ihn erst mal die Wunde auswaschen, um sie dann zudesinfizieren und um anschließend einen Druckverband daran zu fixieren. Für dieSanitäter unter euch: Sollte ich etwas in der Situation falsch gemacht haben, steheich für Kritik gerne offen, da ich davon ausgehe, dass dies nicht meine letzteSituation dieser Art in Vimukti gewesen ist. Der Verband musste noch drei Mal gewechseltwerden, da die Wunde so stark blutete. Leider kam Sharef erst zu mir, nachdemer schon ziemlich viel Blut verloren hatte – ihm wurde also langsam aber sicherschwindlig. Kurz bevor wir zum Picnic losfuhren kippte er dann um. Wir brachtenihn sofort ins Krankenhaus und am selben Tag noch ging es ihm zum Glück wiedergut. Zwei Stunden nach dem eigentlich ausgemachten Zeitpunkt für die Abfahrtzum Picnic, fuhren wir schließlich, mit 2 gemieteten Rikschas, los -&amp;gt; diesezwei Stunden Verspätung sind allerdings nicht Sharef zuzuschreiben; der wurde,als wir uns mit den Rikschas auf dem Weg zum Picnic befanden, mit demMitarbeiter Kishore, einfach beim Krankenhaus rausgelassen. Die zwei StundenVerspätung sind viel mehr mit dem Hang der Inder, den Stereotypen des ewigenZu-spät-dran-seins zu pflegen, zu erklären. Zunächst besichtigten wir jedenfalls,-spontan und außerplanmäßig, wie es sich in Indien eben gehört- nach einer etwahalb-stündigen Fahrt mit der Rikscha, einen Hügel auf welchem überall Jesus undMarien Statuen aufgestellt waren. Die Christen unter den Burschen (wir habenauch Muslime und Hindus in unserer Gruppe, die nicht zu dieserHügelbesichtigung hätten mitkommen müssen – es aber trotzdem getan haben)blieben bei den Statuen dann immer stehen und beteten – wenn sie nicht geradevor Anstrengung keuchten, da die Erklimmung des vielleicht 100 Meter hohenHügels auch die Bewältigung von ein paar Stufen bedeutete, was bei -zumindestmanchen- körperlich besonders kaputten Burschen beinahe schon eine Dehydrierungnach sich zog. Nach der Besichtigung fuhren wir, etwa eine Stunde lang, weiterzu einem entlegenen, kleinen Tempel, welcher auf der einen Seite von malerischenReisfeldern, und auf der anderen Seite von einem im Sonnenlicht glitzernden,kleinen See umgeben war – nur ein kleiner, holpriger Pfad führte zwischen denReisfeldern und dem See direkt zu dieser kleinen Tempelinsel. Dieses kleineÖrtchen, umsäumt von unmittelbar hinter den Reisfeldern und dem See sicherstreckenden, gemütlichen, friedlichen Hügeln und verschlafenen, weiten Wäldern,sowie akustisch eingehüllt von der leisen, gleichmäßigen Bewegung verträumterWellen und dem vergnügten Gezwitscher der Vögel, bot wahrlich die Möglichkeit, dieSeele baumeln zu lassen. Jedoch, bei dem Gebrüll und dem Herumgetobe, das dieBurschen während unserer Zeit dort veranstalteten, stellte sich die Möglichkeitdes Seele-baumeln-lassens als ein wenig hinderlich heraus - allerdings warich auch nicht mit der Erwartungshaltung eines bevorstehenden ruhigen,gemütlichen Ausfluges hergekommen. Vor dem Essen spielten wir noch -wie könntees anders sein- Cricket, bzw. las ich nach dem Essen ein wenig in dem Buch dasmir Konrad vor 2 Wochen geborgt hatte. Ich streite nach wie vor mit mir selbst,ob der Höhepunkt dieses Tages nun die einzigartige, in all seiner Schönheit sichentfaltende Natur, oder ob der Höhepunkt das Essen war. Biryani Rice mit geröstetenNüssen, Chicken Curry und Chili-Zwiebel-Curd. Das Essen war jedenfalls ohneFrage ebenfalls ein Erlebnis für sich. Leider gibt es viel zu selten dieses Gerichtin Vimukti – das letzte Mal gab es das zu Weihnachten. Jedoch -&amp;gt; jetzt wowir einen Hühnerstall in Vimukti gebaut haben -welcher auch schon bald vonHühnern beherbergt werden soll-, klammere ich mich zunehmend an die Hoffnung, künftigöfters dieses Gericht auf dem Teller vorzufinden. Schon bald nach dem Essenfuhren wir jedenfalls leider wieder zurück. Ich resümiere: Nach einem eherstressigen Vormittag, wurde der Tag zunehmend immer besser und schließlichsogar ganz nett.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-wCaqbVI-FjA/TyTReEKFirI/AAAAAAAAAZU/rrQe9C7U25c/s1600/P1261286.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-wCaqbVI-FjA/TyTReEKFirI/AAAAAAAAAZU/rrQe9C7U25c/s320/P1261286.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ich beim Hissen der indischen Flagge&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Dem schlussendlich doch überwiegend netten, und entspannten Mittwoch,folgte ein ziemlich verrückter Donnerstag. Es war der 26. Jänner und damitRepublic Day -&amp;gt; Ahok und Siva nahmen wohl die Botschaft der, mit der am 26.Jänner 1948 in Indien ausgerufenen Republik, neuerworbenen Unabhängigkeit undFreiheit, ein wenig zu wörtlich und hauten in den frühen Morgenstunden ab.Nachdem ich aufgestanden und hinunter in den Eingangsbereich gegangen war, botsich mir ein seltsames Bild: mit einem verlegenen Kratzen am Kopf und einemRunzeln der Stirn stellte ich fest, dass keiner da war. Kein Herumgetobe, keinvon allen Seiten einschlagendes ‚Good Morning Brother‘, keine Rauferei, keingar nichts. Mir war natürlich sofort klar, dass irgendetwas&amp;nbsp; passiert sein musste. Ein paar Minuten späterkamen eine Handvoll Burschen beim großen Eingangstor zur Anlage hereinspaziertund erzählte mir, dass Ashok und Siva abgehaut seien, und dass alle Burschenihnen nachgerannt seien um sie aufzuhalten. Offensichtlich mit Erfolg, da Ashok und Siva im Anhang mit ein paaranderen Burschen ein wenig später in Vimukti eintrudelten. So fing der Tag malan. Gegen Mittag versuchte Ashok wieder abzuhauen. Diesmal gelang es ihm.Speziell Raja (einer der Mitarbeiter) war, bzw. ist sehr verärgert über dasderzeitige, kopflose Verhalten der Burschen, und brüllte mal ein paarStunden mit ihnen herum. Weiters kamen natürlich keine Fathers aus Vijayawadazu Besuch –so wie Sonntagabend angekündigt-, und es wurde auch nicht getanzt.Nicht einmal das köstliche Frühstück, bei dem es Puri (gehört u.a. zu meinemindischen Lieblingsfrühstück) zu essen gab, konnte die missmutige Stimmung auflockern.Neben dem Frühstück war für mich das Hissen der indischen Flagge am Dach desGebäudes, das am Vormittag stattfand, das positive Highlight des Tages. Ichfühlte mich sehr geehrt, dass ich das tun durfte. Die Burschen und Mitarbeiterversammelten sich daraufhin vor der Flagge und sangen die indischeNationalhymne. Was ich als eine sehr schöne Tradition erachtete. Und gleichzeitigdachte ich mir auch, dass ich es eigentlich schade finde, dass nicht auch beiuns in Österreich ein bisschen mehr Nationalbewusstsein am Nationalfeiertagherrscht -&amp;gt; aber ich muss mich da natürlich auch selber an der Nase packen,da auch ich in der Vergangenheit der historischen Bedeutung dieses Feiertagesnicht gerade besonders viel gedachte. Nun, das war es weitestgehend vomDonnerstag. Weiter zum letzten Tag der Woche.&amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Freitag war, wie bereits schon erwähnt, der eigentlicheinzig normale Tag; ganz ohne sonderliche Vorkommnisse. Einzig erwähnenswert scheintmir, dass in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wieder 3 Burschen -Ramesh,Iru und Akil- versucht haben abzuhauen. Raja, einer der Mitarbeiter, ist dieNacht über allerdings wach geblieben und hat daher den Ausbruch verhindernkönnen. Weiters sind uns an diesem Tag in Vijayawada 3 Volontäre aus Vishakhapatnambesuchen gekommen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Abschließend möchte ich noch kurz erwähnen, dass wirVolontäre letzten Sonntag, von dem Lassi Mann, Uncle Pivy, bei dem wir uns amWochenende immer Lassis (das ist so ein süßes Milchgetränk) kaufen gehen undder seinen Stand direkt neben unserer Volontärs Unterkunft hat, zur Hochzeitvon seiner Tochter eingeladen wurden. Bin schon wahnsinnig gespannt auf meineerste indische Hochzeit! &amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Soweit zu meiner doch etwas strapazierenden Woche. Bereitsmit einer gewissen Sehnsucht blicke ich dem Urlaub mit meiner Familie, also mitmeinen Eltern und meiner Schwester, Ende Februar entgegen. Jetzt heißt eswieder für eine Woche ab ins Chaos. Und obwohl ich mich zur Zeit doch etwasausgelaugt fühle, so freue ich mich trotzdem schon wieder auf meine Burschendiese Woche. Das ungewisse und mulmige Gefühl, das in den ersten Monaten jedenSonntag bevor ich nach Vimukti gefahren bin, in mir hochgekommen ist, ist langsamaber sicher geschwunden. Obwohl es Vimukti noch immer Woche für Woche schafftmich zu überraschen, trete ich mittlerweile viel aufgeschlossener undaufgeklärter meine Arbeit an. Aber mal sehen womit Vimukti meineAufgeschlossenheit diese Woche wieder ins Wanken geraten lässt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Euch wünsche ich jedenfalls eine erfolgreiche und schöneWoche.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Liebe Grüße aus Indien&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Konstantin&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-2843023191084729053?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/2843023191084729053/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/01/janner-in-vimukti-eine-chaotische-zeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2843023191084729053'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2843023191084729053'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/01/janner-in-vimukti-eine-chaotische-zeit.html' title='Jänner in Vimukti - eine chaotische Zeit'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-6tbJ6oDbeIY/TyTPGwFs1cI/AAAAAAAAAZE/Y6X0mQJ24xk/s72-c/P1241252.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-2334736176345263266</id><published>2012-01-21T20:22:00.000-08:00</published><updated>2012-01-21T22:03:33.076-08:00</updated><title type='text'>Benefizkonzert Ankündigung die Zweite; und über eine -mal wieder- eindrucksreiche Woche</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Sonntag. Wieder Zeit für meinen Blog. Auch für diesenBlogeintrag möchte ich, bevor ich zum eigentlichen Eintrag komme, ein wenigZeit und Platz investieren, um euch einerseits aufmerksam zu machen, dass unterdiesem Blogeintrag endlich die Fotos von der Weihnachtsfeier zu finden sind(bei welcher wir ja den Burschen die Sport Uniformen und die CricketAusrüstung, deren Beschaffung ihr ja finanziell unterstützt habt, geschenkthaben!), und andererseits, um für die, die letzten Sonntag keine Zeit fürmeinen Blog gefunden haben, das bereits angekündigte Benefizkonzert nochmalanzukündigen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Kommenden Freitag, den 27. Jänner, findet in der Sautergasse34, 1170 Wien, ein Benefizkonzert für mein Projekt Navajeevan Bala Bhavan undmeine Arbeit dort statt. Erwarten bei dieser Veranstaltung wird einen einabwechslungsreiches Konzert von Klassik bis Jazz, eine Tombola, schönesAmbiente und Kleinigkeiten für das leibliche Wohl. Einlass ist um 19 Uhr,Beginn 19 Uhr 30, der Eintritt beträgt 5 Euro. Alle Einnahmen dieses Abendskommen meinem Projekt zugute! Übrigens werde ich auch per Videobotschaft einwenig über meine Zeit und meine Arbeit hier in Indien sprechen. Organisiert wirddieses Konzert von der karitativen Jugendorganisation SLOSH (=Spread Love OrStay Home), der ich selbst auch angehörig bin.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Für jeden der zu diesem Benefizkonzert nicht kommen kann,gibt es natürlich auch die Möglichkeit einfach so mein Projekt und meine Arbeithier zu unterstützen. Um die Weihnachtszeit hatte ich für mehrere, unteranderem selbstinitiierte Unterstützungsaktionen ein Spendenkonto eingerichtet –für genauere Informationen bezüglich dieser Unterstützungsaktionen besuche manentweder das Benefizkonzert oder lese sie bitte in einer der vorherigenBlogeinträge nach! Vielen, vielen Dank jedenfalls für jeden bereits gespendetenEuro, und jeden der noch gespendet wird! Hier das Spendenkonto:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; line-height: 115%;"&gt;Jugend eineWelt - Don Bosco Aktion Österreich&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; line-height: 115%;"&gt;PSK-Kto-Nummer:92.083.767&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; line-height: 115%;"&gt;BLZ: 60 000&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; line-height: 115%;"&gt;Verwendungszweck:&lt;b&gt;Vijayawada INH-03-7061 Moser&lt;/b&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Eigens für meine, für diesen Volontariatseinsatz erbrachten Einsatzkosten,besteht natürlich ebenfalls noch immer die Möglichkeit mich zu unterstützen –nach wie vor bin ich auch hierbei für jede Unterstützung sehr dankbar:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; line-height: 115%;"&gt;Jugend eineWelt - Don Bosco Aktion Österreich&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; line-height: 115%;"&gt;PSK-Kto-Nummer:92.083.767&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; line-height: 115%;"&gt;BLZ: 60 000&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 13pt; line-height: 115%;"&gt;Verwendungszweck:&lt;b&gt;Volontariatseinsatz Konstantin Moser&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ich danke nochmals wirklich vielmals für eure Unterstützung,ohne welcher mein Volontariat hier in Indien von Anfang an nicht realisierbargewesen wäre.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Diese Woche fängt mein Blogeintrag bei letztem Dienstag an.Von Montag gibt es einfach nicht so viel zu erzählen – von Dienstag eigentlichauch nicht wirklich, jedoch habe ich an diesem Tag von einem erschütterndenVorkommnis in meiner Projekt- und Volontärszentrale Yuva Bhavan gehört. In YuvaBhavan, wo ich mich auch jedes Wochenende aufhalte, gibt es einen Sick Room, inwelchem die erkrankten Kinder und Jugendlichen von den Teilprojekten behandeltwerden. Nun ist dort, an jenem Dienstag, ein kleiner Junge verstorben. Seineinneren Organe haben, aufgrund des vielen Kleberschnüffelns in den letztenJahren, aufgehört zu funktionieren. Ich war natürlich sehr betroffen als ich dasgehört habe, denn auch in meinem Teilprojekt Vimukti gab es bis vor kurzem nocheinen etwa 12 Jahre alten Jungen, der abhängig vom Kleberschnüffeln war/ist.Suri, bzw. Surendra ist sein Name. Ich habe euch im letzten Blogeintrag bereitsvon ihm erzählt – Suri stieß vorletzte Woche neu in Vimukti dazu, konnte sichaber am Tag seiner Ankunft, da er noch kurz davor Kleber geschnüffelt hatte,nicht mehr daran erinnern, wie er hier her gekommen war, was er hier mache undwo genau er überhaupt sei. Ich werde nicht vergessen wie er damals, aufgrundder überfordernden Situation, völlig fertig zu weinen angefangen hat. Ichdachte dennoch Suri kann auf jeden Fall noch geholfen werden, denn erentschloss sich damals, nach einem längeren Gespräch mit dem In Charge Sudharka,doch in Vimukti zu bleiben – was meiner Meinung nach auch wirklich eine guteEntscheidung war, denn ich hatte zunehmend das Gefühl, dass es ihm hier bessergefällt; er spielte sehr gut Cricket und machte auch brav beim EnglischUnterricht mit. Nun ist er aber vor 2 Tagen, also am Donnerstag, weggelaufen.Suri war ein … ja, ein seltsamer Fall. Er war ruhig, brav und überhaupt nichtauffällig im negativen Sinne; er erledigte alle Pflichten brav und wirkte imUnterricht aufgeweckt – ich steckte ihn sogar in die besser sprechende EnglischGruppe, in der er auch gut mithielt. Und dann war er plötzlich weg. Nun, mirwar schon klar, dass es sich auch bei Suri um einen, in seinenSozialkompetenzen und seinem Verhalten, stark beeinträchtigen Fall handelte –so wie ich ihn damals, bei seiner Ankunft in Vimukti, erlebt hatte, hätte mirniemand mehr dieses Bild eines von den Drogen stark mitgenommenen Jungen mehrnehmen können; aber Suri konnte man - in Gegensatz zu allen anderen Burschen,die ich in Vimukti in meiner Zeit bisher kennengelernt habe und die einst inregelmäßigem Kontakt mit Drogen gestanden sind – seine schwere Vergangenheitnicht so sehr ansehen. Und gleichzeitig hat er es, im Vergleich zu allenanderen Burschen in Vimukti, am wenigsten lange ausgehalten sich der Straße zuentziehen. Und irgendwie will mir sein Fall nicht mehr aus dem Kopf gehen.Vielleicht macht es mich deshalb so betroffen, dass er weg ist, weil ich soviel Potential in ihm erkannt habe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Aber genug von Surendra, nun zu Mittwoch. Mittwoch war zueinem Teil mal wieder ein sehr ‚tierischer‘ Tag – darauf werde ich aber späternoch genauer eingehen. Zum anderen Teil war er einfach deshalb besonders, weilwir wieder zwei Neuzugänge bekommen haben – Akil und Iru. Beide waren bei ihrerAnkunft kaum ansprechbar und wirkten noch sichtlich gezeichnet von der Straße –2 weitere, schwierig zu- und umgängliche Burschen also. Bei Akil musste mirzudem keiner erklären, dass er abhängig von Substanzen ist - dafür reichte einBlick in seine rot unterlaufenen, halb geschlossenen Augen und auf seinenabgemagerten Körper, der nur noch aus Haut und Knochen zu bestehen scheint –die Arme schlaff herunterhängend, als wären sie Ballast der mühselig zu tragenist. 15 Burschen leben mittlerweile in Vimukti, und mein Arbeitsfeld scheintsich von Woche von Woche immer ein wenig mehr zu erschweren. Natürlich freueich mich immer, wenn wir Neuzugänge bekommen - das bedeutet einfach, dass esdas Street Presence wieder geschafft hat, Kinder bzw. Jugendliche von derStraße wegzubringen. Gleichzeitig, als logische Konsequenz, erschwert sich, wieschon bereits erwähnt, dadurch aber auch meine Arbeit, da die sozial und mentalsehr negativ beeinträchtigen Neuzugänge immer, besonders in der Anfangsphase,viel Kampf bedeuten. Sei es auf Ebene des fehlenden Respekts, des Ignorierensvon Anweisungen oder der übertriebenen Belustigung über alles, was Konrad undich machen. Und es ist nicht so, als ob ich ihr Verhalten nicht verstünde,nein, ich maße es mir auch nicht an es zu kritisieren – natürlich werdenKonsequenzen bei Fehlverhalten gesetzt, aber meine Hauptantwort auf ihr oftmalssogar ein wenig gehässiges Verhalten, ist, so versuche ich es zumindest mehrund mehr, es nicht persönlich zu nehmen, abzuhaken, und weiter so gut ich kannfür sie da zu sein. Und wenn ich ehrlich bin, ist das jedoch das schwerste anmeiner Arbeit. Es ist alles andere als immer leicht, über diese Dinge zustehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Wie auch immer, nun zum ‚tierischen‘ Teil des letztenMittwochs. Als ich mich am Nachmittag jenen Tages gerade auf dem Weg vomGebäude zum Feld, auf welchem gerade Cricket gespielt wurde, befand, huschteplötzlich Lakshmi, die Hündin der Köchin aus dem Gebüsch, mit einer halbenZiege im Maul. Ein wenig verdattert blieb ich stehen und beobachtete, wieLakshmi in unmittelbarer Nähe von mir begann, an der offensichtlich schon etwasverwesten Ziegenhälfte herumzureißen. Lange ließen auch nicht ihre Welpen aufsich warten, um an dem Festmahl teilzunehmen. Nach ein paar -von diesem Ziegenmassaker-gemachten Fotos, entschloss ich mich schließlich, nun endlich dem Cricket Matchbeizuwohnen. An der Stelle sei übrigens gesagt, dass ich Cricket mittlerweileziemlich gerne spiele. Die ersten 2 – 3 Monate dachte ich zwar, ich könntedieses Spiel nie ein ganzes Jahr lang jeden Tag mit den Burschen spielen, daich es in meiner Anfangszeit auch einfach nur noch satt hatte - es war&amp;nbsp; für mich sterbenslangweilig, ich verstand esnicht und ich dachte bevor ich das ein ganzes Jahr lang spiele würde ich eherwahnsinnig werden-, und obwohl es nach wie vor unaufhörlich in Vimukti gespieltwird, habe ich mittlerweile Spaß daran gefunden. Zum Teil liegt das sicherdaran, dass ich die von den Burschen in Vimukti etwas eigenen Regeln endlichverstehe, zum anderen Teil aber auch daran, dass ich während eines Matches vonden Burschen nicht mehr so viel ausgelacht werde, da ich mittlerweile eigentlichdoch schon halbwegs gut Cricket spielen kann (was wohl unweigerlich der Fallsein muss, nachdem ich es fast jeden Tag spiele). Soviel jedenfalls so am Randezu Cricket; nun aber wieder weiter zur eigentlichen Geschichte. Am Cricketfeldangekommen, sollte mein Aufenthalt jedoch nur von kurzer Dauer sein – kurz nachmeiner Ankunft türmten, plötzlich und wie vom Blitz getroffen, alle Burschenvom Platz und verkrochen sich im Gebäude. Nachdem sich alle schreiend, duckend undmit nervösen Blicken den Himmel fixierend vom Cricketfeld entfernten, dachteich schon, da würde ein Drache vom Himmel herunterkommen und zum Angriff blasen– sicherheitshalber lief ich also einfach mal mit. Wie sich herausstellte,hatte nur einer der Burschen einen Stein gegen einen blühenden Mangobaumgeworfen, in welchem jedoch gerade Bienen bei der Arbeit waren. Nun, durch denSteinwurf verständlicher Weise empört, ließen uns die Bienen wissen, dass siemit der Aktion nicht einverstanden waren. Das war‘s aber auch schon. Gestochenwurde niemand – hätte mich auch gewundert, bei dem Tempo, mit dem die Burschenvom Platz getürmt sind.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Von Donnerstag gibt es nicht viel zu berichten, außervielleicht, dass es mir gesundheitlich nicht ganz so gut ging. Ausnahmsweisehatte ich jedoch keine Probleme mit dem&amp;nbsp;Magen; ich hatte mich nur, so wie letzte Woche auch schon, einmal wiedererkältet. Am Nachmittag hatte ich sogar ein bisschen Fieber. Verwundert übermeine Erkältung war ich nun doch ein wenig, da ich mich in der Nacht – inwelcher die Temperatur mittlerweile bis zu 6 Grad herabsinken kann – immerzusätzlich mit Pullover, Socken und geschlossenem Fenster schlafen lege.Tagsüber ist es zwar ein bisschen milder, jedoch mit 25 Grad im Schatten nach wievor mehr als warm genug. Nun, so schaut jedenfalls tiefer Winter in Indien aus.In 2 Wochen soll es jedoch, so habe ich mir zumindest sagen lassen, wiederwärmer werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am Freitag stieß wieder ein neuer Junge in Vimukti dazu.Prasand sein Name. Bei ihm hatte ich mehr Schwierigkeiten ihn einzuschätzen-als wie zum Beispiel bei Akil-; aber ich denke Zeit, mir ein Bild von ihm zumachen, werde ich kommende Woche noch genügend haben. Heute Abend fahre ichwieder zurück in mein Projekt. Und in letzter Zeit ist es für mich, immer bevorich zurück in mein Projekt fahre, folgende Frage die ich mir in meinem Kopfunweigerlich stellen muss: Wie viel Burschen heute wohl noch da sind? Siva zumBeispiel, den ich, wie es euch vielleicht schon aufgefallen ist, mittlerweilefast jede Woche in meinen Blog einbaue, redet in letzter Zeit ständig nur nochdavon wieder mit dem Zug durch Indien zu fahren. Er wirkt unglücklich und machtauch bei nichts mehr mit. Und er will auch mit niemandem reden. Ich denke beiihm ist es wohl wirklich nur noch eine Frage der Zeit, bis er endgültig nichtmehr da ist. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Am Ende meines Eintrages möchte ich noch kurz auf das Thema‚Müll‘ eingehen. Am Freitag, als ich mal wieder durch die Stadt spaziert bin,kam es mir in den Sinn, mal in meinem Blog ein bisschen mehr darauf einzugehen.Es ist eine Situation, mit dem Müll hier in Vijayawada, die sich wohl kaum ein Menschbei uns zu Hause vorstellen kann. Speziell in letzter Zeit, da die Zugänge zuden verschiedenen Kanalabzweigungen des Krishna Rivers, die mitten durch dieStadt fließen, geschlossen wurden – sprich die Flussarme des Krishna Riverssind verebbt und man sieht bzw. RIECHT den ganzen Müll der auf dem Flussbett soherumliegt. Als der Krishna River durch die Kanalabzweigungen durch Vijayawadageflossen ist, hat es schon genug gestunken, aber mittlerweile ist der Gestankfür einen normal riechenden Menschen -speziell wenn man sich in der Nähe derKanalabzweigungen befindet- fast schon untragbar geworden. Man braucht sich nurmal auf eine Brücke stellen und ein Flussufer beobachten, auf welchem ganzbesonders viel Müll herum liegt – sogleich bemerkt man, dass sich das ganzeUfer zu bewegen scheint -&amp;gt; überall Ratten. Große, kleine, dicke, dünne.Manche raufen sich, manche paaren sich,… und das zieht sich so dahin. Am Anfangmeines Volontariats fand ich am Gewöhnungsbedürftigsten die kleinen offenenSeitenkanäle, die sich links und rechts der Straßen entlangziehen und in denenneben Exkrementen jedmöglicher anderer Müll offen herumschwimmt. Mittlerweilehabe ich mich daran aber ganz gut gewöhnt – an die neue Situation mit demverebbten Fluss jedoch noch nicht. Das wird auch sicher noch eine gewisse Zeitlang dauern.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ach,&amp;nbsp; da fällt mirnoch kurz ein erwähnenswertes Ereignis ein: Letzten Montag, als Konrad und ichuns gerade auf dem Weg nach Vimukti befanden, fand auf einer Straße inVijayawada, die abgesperrt und nur für Fußgänger zugänglich war, eine ‚Leichenzeremonie‘statt. Ein verstorbener Mann wurde auf offener Straße auf ein Podest gelegt undbetrauert - ohne Leichentuch oder sonst etwas um ihn zu verdecken. EineBekannte des Toten weinte hemmungslos, und ich fragte mich, wieso so etwasöffentlich gemacht wird – gut, indische Traditionen eben. Später wurde derverstorbene Mann wahrscheinlich verbrannt und seine Asche in den Krishna Rivergestreut – das haben wir dann jedoch nicht mehr mitbekommen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;So, nun finde ich aber doch endgültig zu einem Ende. Auchwenn ich noch immer weiterschreiben könnte - aber meine freie Zeit amWochenende ist begrenzt und ich habe noch ein paar Sachen für heute geplant,die sich ausgehen müssen. Meinem Schreibdrang werde ich daher erst wiedernächstes Wochenende wieder freien Lauf lassen. Bis dahin wünsche ich euch alleneine schöne Woche und viel Spaß beim Rodeln oder Schifahren oder was euch haltsonst so Unternehmungstechnisch möglich ist im österreichischen Winter und mirnicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Mit indischen Grüßen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Konstantin&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-2334736176345263266?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/2334736176345263266/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/01/benefizkonzert-ankundigung-die-zweite.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2334736176345263266'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2334736176345263266'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/01/benefizkonzert-ankundigung-die-zweite.html' title='Benefizkonzert Ankündigung die Zweite; und über eine -mal wieder- eindrucksreiche Woche'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-7373228375615488823</id><published>2012-01-20T03:54:00.000-08:00</published><updated>2012-01-20T03:54:45.993-08:00</updated><title type='text'>Fotos von der Weihnachtsfeier in Vimukti</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-rw4Ak_QqyKs/TxlO4u3lBpI/AAAAAAAAAWs/BzeyRhd5FcE/s1600/IMG_2082.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-rw4Ak_QqyKs/TxlO4u3lBpI/AAAAAAAAAWs/BzeyRhd5FcE/s320/IMG_2082.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Samstag, 24. Dezember, Vormittags: Die Burschen versammeln sich im festlich geschmückten Class Room&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-IrcG7hg7qhc/TxlO_WP088I/AAAAAAAAAW0/SUTkHGUkGXo/s1600/IMG_2084.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-IrcG7hg7qhc/TxlO_WP088I/AAAAAAAAAW0/SUTkHGUkGXo/s320/IMG_2084.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Dekoriert von Konrad und mir&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-SATFBsLdbmY/TxlPFQLpZYI/AAAAAAAAAW8/u0g47sFazFY/s1600/IMG_2085.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-SATFBsLdbmY/TxlPFQLpZYI/AAAAAAAAAW8/u0g47sFazFY/s320/IMG_2085.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;2 Fathers aus Nuzvid halten den Weihnachtsgottesdienst&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-x4WXfXIKJq4/TxlPKdHNZpI/AAAAAAAAAXE/qLwm49RCBgQ/s1600/IMG_2090.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-x4WXfXIKJq4/TxlPKdHNZpI/AAAAAAAAAXE/qLwm49RCBgQ/s320/IMG_2090.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Nach dem Gottesdienst wurde das Krippenspiel aufgeführt, das Konrad und ich mit den Burschen eingeübt haben&lt;br /&gt;(Hier im Bild sieht man Maria und Josef)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/--v5y3S1m5eQ/TxlPRmcs65I/AAAAAAAAAXM/jf8GylBEsSQ/s1600/IMG_2092.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/--v5y3S1m5eQ/TxlPRmcs65I/AAAAAAAAAXM/jf8GylBEsSQ/s320/IMG_2092.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Maria und Josef auf Herbergssuche&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-9JrU99bZOVs/TxlPXyY-t8I/AAAAAAAAAXU/2u0sazWyxmg/s1600/IMG_2099.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-9JrU99bZOVs/TxlPXyY-t8I/AAAAAAAAAXU/2u0sazWyxmg/s320/IMG_2099.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ein Engel (links auf dem Stuhl) erscheint dem Hirten und seinem Schaf (aufgrund von Personalmangel hatten wir nur einen Hirten)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-0BC7kZcFWxc/TxlPopdcZkI/AAAAAAAAAXc/v6H3I3RU2P8/s1600/IMG_2100.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-0BC7kZcFWxc/TxlPopdcZkI/AAAAAAAAAXc/v6H3I3RU2P8/s320/IMG_2100.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die heiligen Drei Könige folgen dem Stern über Bethlehem (der dritte König und der Stern sind leider untergegangen bei dem Bild)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-n_5UEAL7Y1c/TxlPt0UaKqI/AAAAAAAAAXk/hy2pJy9BmHM/s1600/IMG_2104.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-n_5UEAL7Y1c/TxlPt0UaKqI/AAAAAAAAAXk/hy2pJy9BmHM/s320/IMG_2104.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Alle versammelt um das Jesuskind (liegt hier zwischen Maria und Josef, leider ebenfalls nicht gut zu sehen)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-JPdXb0hLPUI/TxlP-QzaSTI/AAAAAAAAAXs/B2Fgn48UM2E/s1600/IMG_2106.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-JPdXb0hLPUI/TxlP-QzaSTI/AAAAAAAAAXs/B2Fgn48UM2E/s320/IMG_2106.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Bei der Szene haben wir dann alle 'Silent Night' gesungen&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-kA8e06JxRHs/TxlQmxBkanI/AAAAAAAAAYE/hfej_p-j3TU/s1600/IMG_2113.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-kA8e06JxRHs/TxlQmxBkanI/AAAAAAAAAYE/hfej_p-j3TU/s320/IMG_2113.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Nach dem Krippenspiel hielten u.a. Konrad und ich eine Ansprache vor den Burschen, bevor es dann ans Geschenke verteilen ging!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-nqM1Yui9oR0/TxlQ3LBZ-XI/AAAAAAAAAYM/5U2spZOthWo/s1600/IMG_2114.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-nqM1Yui9oR0/TxlQ3LBZ-XI/AAAAAAAAAYM/5U2spZOthWo/s320/IMG_2114.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Was ist denn das im Rucksack? Etwa ein neues Cricketset?? - *Gejubel*&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Z5qtjnNziOs/TxlRHLhsSUI/AAAAAAAAAYU/-vY2bOXTVqM/s1600/IMG_2116.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-Z5qtjnNziOs/TxlRHLhsSUI/AAAAAAAAAYU/-vY2bOXTVqM/s320/IMG_2116.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Freude! (Rechts -&amp;gt; Mastan fest umklammernd den neuen Cricket Schläger)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-6tVvcUR36N4/TxlRXeLdRdI/AAAAAAAAAYc/FZfdNXpdr9w/s1600/IMG_2117.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-6tVvcUR36N4/TxlRXeLdRdI/AAAAAAAAAYc/FZfdNXpdr9w/s320/IMG_2117.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Prasad mit den neuen Wickets -&amp;gt; Freudestrahlen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-sVB1C766XHU/TxlRci_DFMI/AAAAAAAAAYk/p7QGy6u3F3g/s1600/IMG_2123.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-sVB1C766XHU/TxlRci_DFMI/AAAAAAAAAYk/p7QGy6u3F3g/s320/IMG_2123.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Sai in seiner neuen Sportuniform (seit dem Tag habe ich ihn fast kein einziges Mal mit was anderem mehr angezogen gesehen)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-UteijE9uXjo/TxlRjaE8o6I/AAAAAAAAAYs/m5t6tuVr3kw/s1600/IMG_2125.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-UteijE9uXjo/TxlRjaE8o6I/AAAAAAAAAYs/m5t6tuVr3kw/s320/IMG_2125.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-0V-DJOUR9uE/TxlRzXOJ1fI/AAAAAAAAAY0/XOSzqbTaTKw/s1600/IMG_2126.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-0V-DJOUR9uE/TxlRzXOJ1fI/AAAAAAAAAY0/XOSzqbTaTKw/s320/IMG_2126.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-DbfnEgEK5RQ/TxlR5G9MLFI/AAAAAAAAAY8/qyKCf3psYxM/s1600/IMG_2128.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-DbfnEgEK5RQ/TxlR5G9MLFI/AAAAAAAAAY8/qyKCf3psYxM/s320/IMG_2128.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Und die Welpen kommen bezüglich festlicher Dekoration natürlich auch nicht zu kurz&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-7373228375615488823?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/7373228375615488823/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/01/fotos-von-der-weihnachtsfeier-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/7373228375615488823'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/7373228375615488823'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/01/fotos-von-der-weihnachtsfeier-in.html' title='Fotos von der Weihnachtsfeier in Vimukti'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-rw4Ak_QqyKs/TxlO4u3lBpI/AAAAAAAAAWs/BzeyRhd5FcE/s72-c/IMG_2082.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-8072649733394755993</id><published>2012-01-14T22:41:00.000-08:00</published><updated>2012-01-14T22:43:57.115-08:00</updated><title type='text'>Benefizkonzertankündigung, Reißausnehmer und Schlangenbeschwörer</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Bevor ich zu meinem eigentlichen Blogeintrag komme, möchteich zunächst noch eine kleine Ankündigung machen: Am Freitag, dem 27. Jänner findet in Wien,in der Sautergasse 34, 1170 Wien ein Benefizkonzert für mein Projekt NavajeevanBala Bhavan und meine Arbeit dort statt. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn des Konzertes um 19.30 Uhr, der Eintritt beträgt 5 Euro (alles Geld kommt zu 100% Navajeevan und meiner Arbeit zugute!). Erwarten bei dieser Veranstaltung wirdeuch ein abwechslungsreiches Konzert von Klassik bis Jazz, eine Tombola,schönes Ambiente und Kleinigkeiten für das leibliche Wohl. Organisiert wirddieses Konzert von der karitativen Jugendorganisation SLOSH (=Spread Love OrStay Home), der ich selbst auch angehörig bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;v:shapetype coordsize="21600,21600" filled="f" id="_x0000_t75" o:preferrelative="t" o:spt="75" path="m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe" stroked="f"&gt; &lt;v:stroke joinstyle="miter"&gt; &lt;v:formulas&gt;  &lt;v:f eqn="if lineDrawn pixelLineWidth 0"&gt;  &lt;v:f eqn="sum @0 1 0"&gt;  &lt;v:f eqn="sum 0 0 @1"&gt;  &lt;v:f eqn="prod @2 1 2"&gt;  &lt;v:f eqn="prod @3 21600 pixelWidth"&gt;  &lt;v:f eqn="prod @3 21600 pixelHeight"&gt;  &lt;v:f eqn="sum @0 0 1"&gt;  &lt;v:f eqn="prod @6 1 2"&gt;  &lt;v:f eqn="prod @7 21600 pixelWidth"&gt;  &lt;v:f eqn="sum @8 21600 0"&gt;  &lt;v:f eqn="prod @7 21600 pixelHeight"&gt;  &lt;v:f eqn="sum @10 21600 0"&gt; &lt;/v:f&gt;&lt;/v:f&gt;&lt;/v:f&gt;&lt;/v:f&gt;&lt;/v:f&gt;&lt;/v:f&gt;&lt;/v:f&gt;&lt;/v:f&gt;&lt;/v:f&gt;&lt;/v:f&gt;&lt;/v:f&gt;&lt;/v:f&gt;&lt;/v:formulas&gt; &lt;v:path gradientshapeok="t" o:connecttype="rect" o:extrusionok="f"&gt; &lt;o:lock aspectratio="t" v:ext="edit"&gt;&lt;/o:lock&gt;&lt;/v:path&gt;&lt;/v:stroke&gt;&lt;/v:shapetype&gt;&lt;v:shape id="_x0000_i1025" o:ole="" style="height: 315pt; width: 446.25pt;" type="#_x0000_t75"&gt; &lt;v:imagedata o:title="" src="file:///C:\Users\Moser\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\01\clip_image001.emz"&gt;&lt;/v:imagedata&gt;&lt;/v:shape&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ich würde mich über zahlreiches Erscheinen sehr freuen! &lt;span style="font-family: Wingdings;"&gt;J&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;An der Stelle möchte ich auch gleich noch einmal auf meineSpendenaktion aufmerksam machen, die ich zur Weihnachtszeit für mein ProjektVimukti und Navajeevan gestartet habe. Ein großes Dankeschön an jeden der schongespendet hat; Bilder von der Weihnachtsfeier, bei der die Burschen ihreGeschenke bekommen haben, stelle ich heute noch auf den Blog. Nach wie vor würdeich an der Stelle jedoch um eure Unterstützung bitten, da noch einigesaussteht. Was genau für Spendenaktionen ich da zur Weihnachtszeit gestartethabe, ist in einer meiner vorherigen Blogeinträge nachzulesen. Hier jedenfallsnochmal das Spendenkonto für die Aktionen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Jugend eine Welt - Don Bosco Aktion Österreich&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;PSK-Kto-Nummer: 92.083.767&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;BLZ: 60 000&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Verwendungszweck: "Vijayawada INH-03-7061 Moser"&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Auch für meine Einsatzkosten würde ich nach wie vor umUnterstützung bitten. Auch hierfür stelle ich nochmal das Spendenkonto hoch: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Jugend eine Welt - Don Bosco Aktion Österreich&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;PSK-Kto-Nummer: 92.083.767&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;BLZ: 60 000&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Verwendungszweck: Volontariatseinsatz Konstantin Moser&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;(Verwendungszweck istbitte unbedingt anzugeben!)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Vielen Dank für eure Unterstützung! Ich bin für jeden Eurodankbar.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nun zu meinem Eintrag:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Sonntag. Wieder eine Woche vergangen. Die Zeit scheinttatsächlich langsam zu vergehen. Heute ist es mir wie Schuppen von den Augengefallen – tatsächlich ist es gar nicht mehr so lange bis zu meinem Geburtstag.Unfassbare 20 Jahre werde ich alt. Nach meinem Geburtstag dauert es dann auchnicht mehr lange bis zum Besuch meiner Eltern und meiner Schwester, und dergleichzeitig dazu ablaufenden 1. Hälfte meines Einsatzes! Ende Februar istHalbzeit. Mit dem Ankommen meiner Eltern und meiner Schwester in Indien, werdeich auch gleich mal in Halbzeitpause gehen. Eine Woche Urlaub mit meinerFamilie in Kerala, einem kleinen naturparadiesischen Bundesstaat im SüdwestenIndiens, ist dann angesagt. Kann es schon kaum erwarten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;So, aber was hat sich in der Zwischenzeit in Vimukti sogetan? Nach 2 Wochen war ich endlich mal wieder von Beginn an in Vimukti; die 2Wochen davor stieß ich krankheitsbedingt immer erst ein bisschen später dazu.Obwohl, ganz von Beginn an dabei war ich diesmal auch wieder nicht, da ich erstMontagfrüh und nicht Sonntagabend nach Vimukti fuhr. Der Grund dafür ist miteiner kleinen Geschichte verknüpft. Sonntagnachmittag, als ich mich gerade aufdem Weg in die Projekt- (und Volontärs-)zentrale Yuva Bhavan befand, traf ichauf einen, mir noch aus der Zeit im Shelter bekannten Jungen, der sich direktvor den Toren Yuba Bhavans schluchzend herumtrieb. Obwohl er kein Englischsprechen kann, konnte er mir dennoch gestikulierend vermitteln, dass er nichtwüsste was er tun solle, total planlos sei und dass ich mit Father Koshy (demLeiter von Navajeevan) reden solle. Ich nahm ihn daraufhin mit in dieProjektzentrale und sprach mit Father Koshy. Dieser sagte mir, dass er schon dieletzten 3 Stunden mit dem Burschen geredet hatte aber einfach keinen Ausweg fürseine Situation finden konnte. Das Problem mit dem Jungen war, dass eroffensichtlich der Straße verfallen ist, da er immer, wenn er zu einemAusbildungszentrum von Navajeevan vermittelt wurde, von dort gleich wiederweggelaufen ist – trotz anfänglicher Einwilligung seinerseits, es mit einerAusbildung zu versuchen. Niemand wusste noch weiter mit ihm. Ich machtedaraufhin den Vorschlag, dass er doch einfach mit mir nach Vimukti kommensollte, wo er sich mal ein bisschen Auszeit nehmen und sein Leben neu ordnenkönnte. Die Idee gefiel Father Koshy wie auch dem Jungen. Das Problem war nur,dass er noch unbedingt sein Geld vom Shelter holen wollte. Father Koshy meintejedoch, dass wenn er jetzt wieder gehen würde, er nicht mehr auftauchen würde;daher wurde dem Jungen vorgeschlagen, ihm einfach sein Geld nach Vimuktinachzuschicken. Doch dieser wollte unbedingt sein Geld selbst holen. Undnachdem er in dieser Angelegenheit schlichtweg nicht mit sich reden ließ, bliebmir keine andere Wahl als einfach auf ihn zu warten und zu hoffen, dass ervielleicht doch auftauchen würde. Ich wartete den ganzen Abend, doch er kamnicht. Als ich schließlich einsah, dass er nicht mehr auftauchen würde und dassFather Koshy Recht gehabt hatte, war es bereits zu spät um nach Vimukti zufahren, da es doch eine ziemlich lange Reise dorthin ist, welche zudem nichtgerade die ungefährlichste ist. Vor allem bei Nacht. Daher fuhr ich erst amnächsten Morgen. Dass die mögliche Resozialisierung dieses Jungen nur aufgrunddieser dummen Sache mit dem Geld gescheitert ist, ärgert mich noch immer, da ersich vor allem anfänglich echt gefreut hat mit mir nach Vimukti zu kommen. Dochdie Straße hat mal wieder gesiegt. Wie sie leider so oft siegt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das Thema ‚Weglaufen‘ war diese Woche übrigens auch inVimukti wieder Thema Nummer 1. Außer einer Ausnahme, der ich mich zunächstwidmen möchte. Gopi Kumar, der erst vorletzte Woche zum Camp dazu stieß,verließ bereits letzten Sonntag, also nur ein paar Tage später nach seinerAnkunft, unter Absprache mit dem In Charge Sudharka, das Camp. Normaler Weisekommt es in Vimukti nicht vor, dass ein Campteilnehmer ein paar Tage späterschon wieder das Camp -offiziell und ordnungsgemäß-verlässt, aber hierbeidürfte es triftigere Gründe gegeben haben. Bei Gopi handelte es sich jedenfallsum den einzigen abgesprochenen Fall, was das Verlassen des Camps angeht. Beiden Fällen Siva, Mahesh und Anil war diese Angelegenheit weniger offiziellabgesprochen, sondern Montagmorgen um 4 Uhr in der Früh einfach kurzerhand indie Tat umgesetzt. Die Burschen nahmen Reißaus, konnten dem ‚Ruf der Straße‘nicht mehr widerstehen. Raja, einer der Campmitarbeiter, war zum Glück zu dieserZeit wach, bekam die Aktion mit&amp;nbsp; undkonnte die Burschen aufhalten. Einmal mehr möchte ich an dieser Stelleerwähnen, dass die Burschen, bevor sie nach Vimukti kommen, freiwilligeinwilligen bei diesem Rehabilitationsprogramm mitzumachen. Aber die erstenWochen in Vimukti sind, für besonders hart vom Schicksal bzw. von der Straßegetroffene Fälle, alles andere als einfach. Die völlige Abgeschnittenheit vonder Straße, den Drogen, den Zigaretten oder dem Alkohol kann bei manchen zuKurzschlussreaktionen führen. Bei den einen kommen diese häufiger, bei denanderen weniger häufig vor. Bei Fällen wie zum Beispiel Siva, dessenHintergrundgeschichte man eigentlich kaum glauben kann, treten dieseKurzschlüsse regelmäßig mindestens einmal die Woche auf. Am Donnerstag war er plötzlichwieder weg. Als Sudharka und ich das bemerkten, setzten wir uns kurzerhand aufsMotorrad und gingen ihn Suchen fahren -ich befand mich kurz zuvor noch beimCricket spielen, hatte also nicht mal Schlapfen an-. Wir fuhren auf dieHauptstraße und durch das angrenzende Dorf, wo wir ihn schließlich amStraßenrand herumschleichend fanden – auf der Suche nach noch halbwegsbrauchbaren Zigaretten, die möglicherweise irgendwo im Staub liegen. DieGeschichte von Siva habe ich euch in meinem vorletzten Blogeintrag schon näheroffenbart; wer sie also noch nicht kennt und daran interessiert ist, der weißjetzt, wo sie nachzulesen ist. Noch am selben Tag, also Donnerstag, stieß amAbend ein neuer Junge zu uns in Vimukti hinzu. Sein Name ist Surendra. RaviKishore, einer der Campmitarbeiter, hat ihn von einem Trip nach Vijayawadamitgenommen, wo er ihn zuvor im Shelter kennengelernt und ermutigt hat, mit ihmnach Vimukti mitzukommen. Nachdem ich mich bei ihm, im Zimmer von Sudharka,vorgestellt hatte, sah er mich eine Weile nur ziemlich verdattert an. RaviKishore meinte zu mir ein wenig verhalten, dass er noch unter Drogeneinflußstünde – er könne sich nicht mal mehr daran erinnern, wie er überhaupt nachVimukti gekommen sei und was er hier mache. Plötzlich fing er zu weinen an.Nachdem Sudharka ein paar Stunden mit ihm geredet und er sich wieder beruhigtbzw. die Wirkung der ein paar Stunden zuvor eingeworfenen Droge nachgelassen hatte,entschied er sich doch zu bleiben. &amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ich resümiere: Zur Zeit ist es ein ziemlich verrücktes Aufund Ab mit der Anzahl der Burschen im Camp. Nach aktuellem Wissensstand solltenes derzeit 13 Campteilnehmer sein. Aber wer weiß wie viele es noch sind wennich morgen in der Früh wieder in Vimukti ankomme (erst morgen in der Früh, dasich heute zwei Volontäre wieder zurück in die Heimat machen, und für denheutigen Abend daher noch ein gemeinsames Abschiedsessen eingeplant ist). Diesich in letzter Zeit ständig in Veränderung befindende Zahl der Anwesenden, istnatürlich mit dem konstanten Wachsen von immer mehr ‚schwierigen‘, also sozialbesonders schwer beeinträchtigen Fällen, in Verbindung zu bringen. Was für michlogischer Weise auch eine zunehmende Erschwernis der Arbeit bedeutet, dieohnehin schon davor nicht gerade eine einfache war. Mittlerweile habe ich aberdas Gefühl, in meiner Aufgabe gewachsen zu sein; fühle mich wenigerüberfordert. Mit dem derzeitigen Haufen in Vimukti wäre ich am Anfang meinesVolontariats glaube ich total überfordert gewesen. Auch wenn es mit denBurschen damals auch alles andere als leicht war. Aber die derzeitigen Burschensind einfach ein ganz eigene Herausforderung für sich. Aber wie schon gesagt:Ich merke, dass ich in meiner Aufgabe wachse; werde also schon fertig damit.Ich blicke der nächsten Zeit jedenfalls nach wie vor optimistisch gegenüber,auch wenn sie sicherlich ein gewisses Stück Arbeit und Nerven kosten wird.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Übrigens fällt mir gerade ein, dass für Donnerstagtatsächlich noch was hinzuzufügen ist. Konnte der Tag überhaupt noch vollgestecktersein? Jedenfalls kamen uns 5 Volontäre besuchen, die sich mal das Projektanschauen wollten. Kurz vor ihrer Ankunft hatte ich mit den Burschen noch meine‚Drawing Class‘ -also quasi Bildernische Erziehung wenn man so will-, die seitder letzten Mitarbeiterbesprechung nun jeden Donnerstag stattfindet. Jedenfallshabe ich den Burschen gesagt, sie sollen ‚Hearty Welcome‘ - Zeichnungen für dieVolontäre anfertigen – eine Aufgabe, die manche von ihnen mit geradezurührendem Fleiß angingen. Während dem die Volontäre da waren, waren die meistenBurschen geradezu engelsgleich. Nachdem sie uns wieder verließen, resümierteich, dass ich mir eigentlich mehr solche Besuche wünschen würde. Aber das istaufgrund der Abgelegenheit von Vimukti wohl ein nicht-in-die-Tatumsetzbarer-Wunsch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Abschließend noch erwähnenswert scheint mir, dass ichletzten Dienstag, als wir mit den Burschen in Nuzvid im Kino waren, das erste Malauf einen Schlangenbeschwörer getroffen bin. Soweit ich das beurteilen konntehatte dieser in seinen Körben zwei Kobras und eine Klapperschlange. Ich hatteschon gehört, dass es in der Gegend von Vimukti auch Kobras usw. geben soll,hoffe aber auch mal welche in freier Wildbahn vorzufinden. Zumindest aus einergewissen Entfernung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nun, ich bin mal wieder am Ende meines Eintrages angelangt.Später werde ich, wie bereits schon erwähnt, voraussichtlich noch ein paarFotos von der Weihnachtsfeier hochstellen. Jedenfalls wünsche ich euch nocheinen schönen Sonntag und eine angenehme Woche.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Ganz liebe Grüße aus Indien&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Konstantin&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-8072649733394755993?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/8072649733394755993/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/01/benefizkonzertankundigung-reiausnehmer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/8072649733394755993'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/8072649733394755993'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/01/benefizkonzertankundigung-reiausnehmer.html' title='Benefizkonzertankündigung, Reißausnehmer und Schlangenbeschwörer'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-2681932044425367103</id><published>2012-01-07T23:32:00.000-08:00</published><updated>2012-01-07T23:44:35.632-08:00</updated><title type='text'>Meine erste Streetwork Erfahrung und warum Indien laut ist</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Bevor ich zum eigentlichen Blogeintrag komme, möchte ichmich hier zu anfangs noch kurz entschuldigen, dass ich letzte Woche nichtsgeschrieben habe – ich war mit einer Grippe außer Gefecht gesetzt. Weiters mussich hier auch leider ankündigen, dass ich die Fotos von der Weihnachtsfeiererst nächste Woche auf den Blog stellen kann – Konrad und ich wollten nochFotos austauschen, doch dazu werden wir heute wohl nicht mehr kommen, da ernoch in Goa ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Als kleine Wiedergutmachung tanzt euch Vamsi hier etwas vor:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-b899417c2825a9aa" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v17.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3Db899417c2825a9aa%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1333254337%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D722D314C4A9AD44C01E8F58902F5D9FA5E6C86CA.6B1570CA18F53DFAB2E61B5DB33327A6CB682DA7%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Db899417c2825a9aa%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DJbE0jHvzKE2TwdTdrK9LuR3F8uM&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v17.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3Db899417c2825a9aa%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1333254337%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D722D314C4A9AD44C01E8F58902F5D9FA5E6C86CA.6B1570CA18F53DFAB2E61B5DB33327A6CB682DA7%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Db899417c2825a9aa%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DJbE0jHvzKE2TwdTdrK9LuR3F8uM&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nun zum eigentlichen Grund meines Schreibens. Meine letzten2 Wochen. Hm, was ist in diesen alles so passiert - ach, da fällt es mir ein,unter anderem hatten wir ja Neujahr! Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch!Mein Silvester fiel rein ereignistechnisch etwas karg aus. Eine halbe Stundevor Mitternacht fing die Neujahrsmesse auf dem Rooftop der Volontärszentrale endlichan, die ich musikalisch am Keyboard gestalten sollte. Zu Mitternacht war esjedoch, wie man es sich denken kann, dann aber so laut, dass man nicht mehrviel von der Messe hatte – also wurde die Messe 5 Minuten nach Mitternacht abgeblasen;wir wünschten uns ein frohes neues Jahr und genossen das Feuerwerk bei einemfantastischen Ausblick. So kann man auch ins Jahr starten. Ein oder zweiStunden verbrachten wir noch mit den College Boys auf dem Rooftop. Der Dachbodender Volontärszentrale ist übrigens mein persönlicher Lieblingsort inVijayawada! Es handelt sich um einen eigentlich offenen Dachboden, mit einem fürRegentage aber eigens extra angebrachten Flugdach, an welchem total gemütlicheHängesessel fixiert sind, in denen ich schon den einen oder anderenLesenachmittag verbracht habe. Man hat außerdem einen Wahnsinns Überblick vomRooftop über ganz Vijayawada. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nun, soviel zu meinem Silvester. Aus ereignistechnischerSicht muss der vorangegangene Donnerstag, also der 29. Dezember, jedoch ganzklar über Silvester positioniert werden. Bevor ich zu der Geschichte komme, nochdie dazugehörige, kurze Vorgeschichte: 2 Tage vor dem bereits erwähntenDonnerstag, fand in Vimukti eine Leiterbesprechung statt, in der ausgemachtwurde, dass mit den Vimukti – Burschen ein kleines ‚Experiment‘ gemacht werdensollte. Es sollten ihre ‚Social Skills‘ getestet werden – die Burschen solltenzu Straßenkindern hingehen und sie ermutigen, zu Navajeevan mitzukommen.Prinzipiell ist diese Idee auch keine schlechte, da die Burschen natürlich dieselbenErfahrungen mit den anderen Straßenkindern teilen. Jedoch war es, Konrad undmeiner Meinung nach, nicht gerade vorteilhaftester Natur, die ‚Social Skills‘aller Campteilnehmer beim Streetwork zu testen; dieses Experiment hätte wenn,dann nur bei den 4-5 Burschen die mental auch stabil sind, durchgeführt werdensollen. Manche Burschen waren erst seit 1 - 2 Wochen in Vimukti und waren bzw.sind nach wie vor problematische Fälle, die mit ihrem Leben einfach nicht klarkommen. Wenn es nicht Drogen sind, die manche von den Burschen in Vimuktiverfolgen, dann ist es die Straße, die sie verfolgt. Ja, die Straße kann in demFall als eine Droge angesehen werden - das wird als ‚Street addiction‘bezeichnet. Jeder der Campteilnehmer willigt freiwillig ein, bei demRehabilitationsprogramm von Vimukti mitzumachen, und damit bis zum Ende desProgramms von der Straße und den Drogen abgeschnitten zu sein. Aber waspassiert, wenn man einem Drogenabhängigen, der sich gerade erst in derRehabilitationsphase befindet, Drogen vor die Nase hält? Richtig, er wird rückfällig.Und genau das ist auch mit 3 Burschen an besagtem Donnerstag passiert, als ihre‚Social Skills‘ beim Bahnhof von Vijayawada getestet werden sollten – sie wurdender Straße rückfällig und liefen weg. Ich sah mit 2 von den anderen Burschen Krishnaund Ginnar Sai weglaufen – wir liefen ihnen über die Gleise nach und musstensogar unter einen Zug krabbeln. Leider haben wir sie nicht mehr erwischt.Prasad ist sogar auf den fahrenden Zug aufgesprungen – wäre nicht Shareef anOrt und Stelle gewesen um ihn wieder runter zu zerren, wäre er wohl auch weggewesen. Dieser Donnerstag war also mehr eine einzige Aufpass - Aktion auf die straßenabhängigenCampteilnehmer. Für etwa eine halbe Stunde am Vormittag jedoch,&amp;nbsp; verlief es tatsächlich mal planmäßig und wirsprachen ein paar von den Straßenkindern am Bahnhof an. Das war eine sehrinteressante Erfahrung, denn so konnte man auch mal sehen, was das ‚StreetPresence Team‘ von Navajeevan jeden Tag am Bahnhof arbeitet. Es werden alle bekanntenVerstecke abgegangen und die Burschen angesprochen und ermutigt, zum Sheltermitzukommen. Was ich bei diesen Verstecken gesehen habe, war eine erschreckendeErfahrung. Verwahrloste, schmutzige Jugendliche, ausgebreitete Kartons alsSchlafunterlage, Ratten die direkt neben offenen Wunden von den Jugendlichenvorbeihuschen, kleine Glasfläschchen in welchen verschiedenste Drogen undSubstanzen enthalten waren, Tüten zum Kleberschnüffeln,… Viele von ihnen warenschon bei Navajeevan, wo sie sich waschen konnten, frische Kleider und was zu essenerhielten. Manche befanden sich sogar schon in einer Ausbildung. Doch dieStraßenabhängigkeit hat sie immer und immer wieder eingeholt. Dennoch arbeitetdas ‚Street Presence Team‘ unablässig jeden Tag daran, diesen Jugendlichen wiedereine Chance zu geben, von der Straße wegzukommen. Eine Arbeit, die sicher vielAusdauer und Geduld kostet, aber unheimlich wertvoll ist. Ich finde es sehrgut, dass Navajeevan auf diesem Bereich so viel Initiative zeigt. Denn darumgeht es einfach – vom sinkenden Schiff nicht einfach nur ein paar Privilegierte,die sich richtig verhalten und dem sofort Folge leisten was man sagt, insRettungsboot zu setzen und davon zu rudern, sondern selbst aufopfernd amsinkenden Schiff zu bleiben und unablässig zu versuchen, so viel Menschen wienur möglich, und seien noch so schwer umgängliche dabei, ins Rettungsboot zubekommen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der Campleitung von Vimukti war dieserTag jedenfalls eine Lehre, und obwohl sie ursprünglich auch Freitag noch mitden Burschen am Bahnhof Street Work machen wollten, fuhren sie bereits Donnerstagabendbereits zurück ins Projekt. Nochbevor sie losfuhren, waren zum Glück die 3 Ausreißer auch wieder in der Gruppeversammelt. Soweit ich weiß ist Mastan reuevoll wieder zurückgekehrt, Krishnaund Ginnar Sai wurden später am Bahnhof noch aufgegabelt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Abschließend möchte ich noch eine kurze Abhandlung über dasThema ‚Lärm in Indien‘ schreiben. Der folgende Text entsprang meinem Kopfwährend einer Busfahrt in die Stadt Nuzvid, also zu meinem Projekt Vimukti. Einerseitsbesteht er aus einem eigentlich offensichtlichen Punkt, also den sich ohnehin jederdenken kann der gerade in Indien verweilt, und einem vielleicht wenigeroffensichtlichen Punkt. Bei dieser Busfahrt saß ich jedenfalls neben demBusfahrer und mir fiel mal wieder auf, dass der Busfahrer alle 5 Sekunden hupt.Unablässiges Herumgehupe auf Straßen – eine typische Charakteristik Indiens.Nein, es ist mehr als eine Charakteristik, es ist eine Lebensversicherung. DieInder leben von ihrem Lärm. Natürlich hat das zum Teil auch mit dersüdländischen Mentalität zu tun, aber der überwiegende Grund für das ständigeHerumgehupe ist das unaufhörliche Herumgewusel auf den Straßen – sobald ein Busin eine Straße einbiegt -ganz gleich ob es sich um eine kleine Seitengasse,Hauptstraße oder Landstraße handelt-, kannst du sicher sein, dass mindestens50% der Leute, die sich in dem Moment mitten auf der Straße befinden, keine Ahnungdavon haben, dass ein Bus gerade auf sie losdüst; weitere 30% beabsichtigen gerade,mit einem gedankenverlorenen Blick steinern auf die eigenen Füße gerichtet (zuGedankenverlorenheit neigen Inder -genauso wie ich- besonders gerne), dieStraße zu überkreuzen. Dann wird einmal kurz und ohrenbetäubend gehupt undsofort wird abrupt die Straße freigemacht –diese Szene bietet sich in Indien einemso oft, dass der gedankenverlorene Inder sich noch nicht einmal mehr dazubemüht seinen Kopf zu heben, nein, er bleibt nur einfach stehen; sobald der Busvorbei ist geht er dann gedankenverloren wieder weiter und reagiert erst wiederauf das nächste Hupen-. Als nächsten Grund für den ständigen Lärm, den man inIndien täglich ausgesetzt ist, kam mir die aus der hohen Bevölkerungszahlresultierende Angst der Leute, in der Masse unterzugehen, in den Sinn. EineMilliarde Menschen, da wird man leicht einer von vielen. Und davor haben vieleInder Angst – sie möchten gesehen und gehört werden (das ist übrigens meinerMeinung nach auch der Grund warum immer mehr Inder Facebook haben, weil siedort auf sich aufmerksam machen können). Darum gibt es auch so viele verrückteInder, die aufgrund von besonders waghalsigen oder verrückten Aktionen gesehenwerden wollen. Der Minderwertigkeitskomplex ist in Indien eine ganz besondersstark verbreitete Krankheit. Nicht zuletzt durch die Problematik desKastensystems, welches nach wie vor beträchtlichen Einfluß auf die GesellschaftIndiens hat. Wenn der Großteil von 1 Milliarde Menschen als viele, niedere Arbeiter ‚geboren‘ werden, von woher sollen diese dann die Gewissheit nehmen, etwas Einzigartigeszu sein? Und auch wenn die Inder ihre Lebenssituation, aufgrund des Glaubens andas sogenannte ‚karma‘ (jedes Leid ist aufgrund von Fehlern, die im vorherigenLeben begangen wurden, selbstverschuldet), akzeptieren, herrscht dennoch wiebereits schon erwähnt, speziell bei immer mehr jungen Menschen, der Drang,gehört zu werden. Und wer gehört werden will in Indien, der muss laut sein.Sehr laut. Indien lärmt also auf verschiedene Weisen, nicht nur aufakustischer.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;So, langsam muss ich mal wieder zu einem Ende finden. Ichbin schon sehr gespannt auf diese Woche. Letzte Woche sind übrigens wieder 3neue Burschen in Vimukti dazu gestoßen. Jetzt sind es mittlerweile 13 Burschen.Langsam wachsen wir ja doch. Gewachsen ist übrigens auch die Anzahl derVolontäre – 4 neue Volontäre aus Linz haben sich letzte Woche in derVolontärszentrale eingefunden, sind alle sehr nett. Es weht ein gewisser Windder Veränderung. Speziell in Vimukti scheint dieser auch zu wehen. Vimukti sollprogramm- und organisationstechnisch auf einigen Punkten verändert werden(unter anderem sollen wir Vogelsträuße, Ziegen, Kühe und Hühner bekommen). Obsich die Woche in diesem Bereich aber nun wirklich was verändert, werde icheuch erst nächsten Sonntag berichten können.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag undeine erfolgreiche Woche!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Liebe Grüße aus Indien&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-2681932044425367103?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/2681932044425367103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/01/meine-erste-streetwork-erfahrung-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2681932044425367103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2681932044425367103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2012/01/meine-erste-streetwork-erfahrung-und.html' title='Meine erste Streetwork Erfahrung und warum Indien laut ist'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-9181102771874131246</id><published>2011-12-25T03:12:00.000-08:00</published><updated>2011-12-25T03:12:34.807-08:00</updated><title type='text'>Ein Weihnachtswunder kommt selten allein</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Zunächst mal: Nach 2 Monaten dachte ich, es wäre mal wiederan der Zeit für ein paar aktuellere Fotos -&amp;gt; unter diesem Blogeintrag sinddiese zu finden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Heute ist Sonntag, der 25. Dezember 2011. Gestern wurde inIndien ‚Semi – Christmas‘ gefeiert -&amp;gt; auch in Indien findet Weihnachteneigentlich erst am 25. statt; der 24. ist nur ‚Semi‘. Ich habe trotzdem gesternam Abend das Weihnachtspaket, das ich gestern von meiner Familie erhalten habe,aufgemacht. Zu meinem Wohlgefallen bin ich jetzt reichlich eingedeckt mitKeksen, einem Christstollen und vielem mehr. Vielen, vielen Dank! Und obwohldieses Paket das Maximum aus meiner Weihnachtsstimmung herausgeholt hat, binich von Weihnachtsstimmung in diesem Jahr nun wahrlich nicht überwältigt worden.Das hatte ich jedoch auch nicht erwartet. Die letzte Woche war einfachanstrengend – unter anderem weil es mal wieder kein Wasser zum Waschen gegebenhat und die Stromleitung gesponnen hat. Am Mittwoch in der Früh, als ich nochgeschlafen habe, ist zum Beispiel plötzlich eine Steckdose mitsamtHandyladegerät in meinem Zimmer explodiert. Das war zum Aufwachen mal effektiverals jeder Wecker dieser Welt. Das aber deutlich anstrengendere diese Woche war,mit einer Horde kurz vor Weihnachten durchdrehender Burschen ein kleinesWeihnachtsschauspielstück –nämlich die Weihnachtsgeschichte von der GeburtJesus- einzuüben. Gestern hatten wir in Vimukti nämlich unsere Weihnachtsfeier,bei der das Schauspielstück vorgespielt wurde. Außerdem haben wir auch ein paarWeihnachtslieder zusammen einstudiert und das Gebäude weihnachtlich geschmückt.Bei der Weihnachtsfeier hat eigentlich alles, im Vergleich zu den Proben, superhingehauen; die Proben waren jedoch, wie bereits erwähnt, echt ein ziemlichmühseliger Kraftakt – kaum einer von den Burschen war&amp;nbsp; wirklich bei der Sache; für die meistenschien das Ganze nur ein Scherz zu sein. Positiver Höhepunkt bei derWeihnachtsfeier war die Geschenkevergabe – „Thank you Brother, thank youBrother! My so happy!“. Und von einem Moment auf den anderen waren sie alleEngelsgleich und über das ganze Gesicht freudestrahlend. Die Uniformen habendie Burschen gleich daraufhin zum Cricket spielen angezogen – neueCricketschläger und Bälle haben sie von uns auch bekommen, da die alte Ausstattungschon ziemlich hinüber war und sie sowieso dringend neue gebraucht hätten. Ander Stelle noch einmal ein Riesengroßes Dankeschön an alle, die für meinProjekt gespendet &amp;nbsp;haben. Fotos von derWeihnachtsfeier und den freudestrahlenden Burschen werde ich in der nächstenZeit noch hochstellen. Übrigens: Wie ich schon bei meinem letzten Blogeintraggeschrieben habe, kann nach wie vor für mein Projekt gespendet werden (jetztspeziell für einen neuen Wasserfilter in Vimukti und einen neuen Essenstruck,der das Essen täglich zu den Teilprojekten bringt; ist alles nachzulesen inmeinem letzten Blogeintrag - auch die Kontonummern stehen bei diesem). Nach derWeihnachtsfeier war ich jedenfalls ziemlich k.o.; den Umständen entsprechendgeschlaucht trudelten Konrad und ich gestern Nachmittag zurück in Vijayawadaein, wo uns bereits die nächste Weihnachtsfeier erwartete, die wir nochkurzfristig musikalisch vorbereiten mussten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Übrigens scheint es mir von nicht unbeachtlicher Wichtigkeitvon 2 Weihnachtswundern zu berichten! Das eine ist wohl größer als das andere,aber auf jeden Fall sind beide erfreuliche Nachrichten gewesen.Weihnachtswunder Nr. 1: Shareef, ein Bursche aus meinem Projekt Vimukti, hätte Dienstageigentlich das Camp verlassen sollen, da das Navajeevan - Ausbildungszentrummit der Ausbildung von neuen Lehrlingen beginnt, und diese Ausbildung auch fürShareef vorgesehen war bzw. ist. Shareef war jedoch sehr unglücklich darüber,kurz vor Weihnachten als Einziger seine Freunde verlassen zu müssen. Nachdemich mit Suddharka, dem In Charge von Vimukti, geredet hatte, konnte es nachvielem Hin und Her Gerede jedoch tatsächlich bewerkstelligt werden, dass ererst nach Weihnachten mit der Ausbildung beginnt, und das dann auch gleich zusammenmit ein paar von den anderen Buben in Vimukti. Von der frohen Kunde inHochstimmung versetzt, tanzte Shareef daraufhin eine Stunde lang jauchzend überdas Gelände. –&amp;gt; Übrigens, Detail am Rande: Das Camp endet nun doch nicht am25. Dezember, also heute (würde mich übrigens echt mal interessieren wie oftich schon die Wörter ‚nun doch nicht‘ in meinen Blogeinträgen gebraucht habe),sondern geht jetzt künftig durchgehend weiter; es werden einfach immer wiederneue Campteilnehmer dazustoßen bzw. ältere das Camp verlassen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;So, nun zu Weihnachtswunder Nr.2: Wie ich euch unlängstbereits erzählt habe, wurde ein neues Gebäude in dem Kinderdorf Chigurueingeweiht. Dieses Gebäude hat sehr viel Geld gekostet, und selbst nachdem dieLeiter von Navajeevan, Father Koshy und Anu Aunty, durch Europa gereist warenum Spendengelder zu sammeln, fehlten noch 80.000 Euro. Nun aber dieunglaubliche Nachricht: Am Mittwoch letzter Woche, erreichte Navajeevan dieKunde, das ein anonymer Spender aus Wien (!) alle 80.000 Euro bezahlen würde.Er möchte jedoch nirgends namentlich erwähnt werden. Wir waren alle totalsprachlos als wir das gehört haben und Father Koshy meinte, ihm wäre ein RiesenStein vom Herzen gefallen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nun möchte ich euch noch von einem Burschen in Vimukti erzählen,der mir diese Woche an einem Abend, nachdem ich mich, während er Wasser für dasAbendessen über einer Feuerstelle im Freien zum Kochen brachte, zu ihm gesetzthabe, seine Geschichte erzählt hat. Diese Geschichte hat mir einfach den Mundoffen stehen lassen und ließ mich einmal wieder hinterfragen, wie ich es miranmaßen kann, böse auf diese disziplin- und respektlosen jungen Menschen zusein, wenn sie einmal wieder Mist gebaut haben. In Anbetracht einer solchenGeschichte, wer könnte so anmaßend sein und von solch einem Menschen einrespektvolles- und diszipliniertes Verhalten erwarten? Nun möchte ich nichtlänger um den heißen Brei herumreden: Siva Kumar, 18 Jahre alt, ist einer meinerderzeit schwierigsten Burschen. Er ist respektlos, macht sich über alles lustigund hört auf nichts was man ihm sagt. Siva wurde als kleines Kind von seinenEltern verstoßen, und entschloss sich damals, als Schwarzfahrer mit dem Zug seineHeimat zu verlassen. Doch weil er nicht wusste, wohin er gehen sollte, reisteer über Jahre hinweg mit dem Zug einfach durch das ganze Land – nicht einmalbezahlte er für ein Ticket. Er war bereits in Kalkutta, Neu Delhi, Mumbai, imNordöstlichsten Teil Indiens und sogar auch schon in Nepal. Als Siva einmalversuchte auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, gab es einen Unfall, bei demer die Hälfte seines rechten Fußes verlor. Vor ein paar Jahren hat Sivageheiratet und sogar schon ein Kind gezeugt. Als kurz nach der Hochzeit seineFrau verstarb, verfiel Siva in tiefe Depressionen. Er begann harte Drogen zunehmen, Alkohol zu trinken und verbrannte sich in dem einen oder anderem Rauschmit Streichhölzern. Er zeigte mir die Wunden. Sein Baby gab er in einemWaisenhaus ab und kam nach Vijayawada, wo er am Bahnhof von dem ‚StreetPresence Team‘ von Navajeevan angesprochen wurde. Orientierungs- undPerspektivlos entschloss er sich, mit ihnen mitzukommen – was Besseres wussteer mit seiner Zeit ohnehin nicht anzufangen. Heute ist er mit mir in Vimukti,und versucht seinen Kopf frei zu bekommen. Was natürlich keine leichteAngelegenheit ist. Auf Entziehung von den Drogen, die er so lange genommen hat,ist es sehr schwer nachts Schlaf zu finden. Einer von den Buben hat mirerzählt, dass er ihn schon oft mitten in der Nacht durch das Gelände spazierengesehen hat. Wir versuchen so gut es geht für ihn da zu sein, aber was dieserJunge mit seinen 18 Jahren bereits erlebt hat, hat wahrscheinlich selbst somancher 80 Jähriger noch nicht erlebt. Umso schöner war es, ihn, gestern beider Weihnachtsfeier, mit einem freudigen Strahlen im Gesicht den neuenCricketschläger in die Hand nehmen zu sehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;So, abschließend dachte ich mir übrigens noch, euch könntemal interessieren, wie genau mein Tagesablauf in Vimukti ausschaut. Ich habediesen zwar schon mal ungefähr beschrieben, aber ich dachte eine konkreteZeitauflistung könnte doch ein wenig übersichtlicher sein:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;6 – 7 Uhr:&lt;/b&gt; Wake up &amp;amp; Duties (Alles fegen und sauber machen)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;7.15 – 7.45 Uhr:&lt;/b&gt; Morning - exercise (Joggen gehen mit Konrad undmir)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;8 – 8.30 Uhr:&lt;/b&gt; Fresh up&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;8.30 – 9 Uhr:&lt;/b&gt; Morning Prayer&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;9 – 9.30 Uhr:&lt;/b&gt; Breakfast&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;9.45 – 10 Uhr:&lt;/b&gt; Assembly (Die Burschen versammeln sich mit denbeiden Camp Mitarbeitern Kishore und Raja auf dem Platz vor dem Eingangstor,und halten eine kurze Tagesbesprechung)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;10 - 11 Uhr:&lt;/b&gt; Basic Education Class (das ist der Englisch Unterrichtden Konrad und ich geben)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;11 – 13 Uhr:&lt;/b&gt; Duties and Moral Class (In dieser Zeit werden meistensverschiedene körperliche Arbeiten erledigt, wie das Sammeln von Holz oder dasAbernten von Kokosnüssen. Manchmal gibt der In Charge dieses Camps in dieserZeit auch seine sogenannte ‚Moral Class‘, um den Campteilnehmern vor Augen zuführen, in was für einer Situation sie sich befinden und was sie für eineVerbesserung in ihrem Leben beitragen können.)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;13 – 13.30 Uhr:&lt;/b&gt; Lunch&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;14 – ca. 15.30 Uhr: &lt;/b&gt;Football Class (Das ist der Fußballkurs denKonrad und ich unlängst eingeführt haben)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;15.30 – 18 Uhr:&lt;/b&gt; Free time (Im Normalfall heißt das Cricket)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;18 Uhr:&lt;/b&gt; Snacks&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;18 – 20 Uhr:&lt;/b&gt; Fresh up, Duties and Games (Duschen, nochmal alleskehren, und dann werden meist auch noch Brettspiele gespielt)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;20 – 20.30 Uhr:&lt;/b&gt; Supper&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;b&gt;20.30 – 22.30 Uhr:&lt;/b&gt; TV &amp;amp; Good night&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;So, das wars für heute mal wieder. Ich wünsche euch allen frohe undgesegnete Festtage. Genießt den Sonntag! (Ich zumindest werde das auf jedenFall tun, bevor ich mich morgen wieder in die Schlacht stürze ;P)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Weihnachtliche Grüße aus Indien&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-9181102771874131246?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/9181102771874131246/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/12/ein-weihnachtswunder-kommt-selten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/9181102771874131246'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/9181102771874131246'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/12/ein-weihnachtswunder-kommt-selten.html' title='Ein Weihnachtswunder kommt selten allein'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-1316562782753851199</id><published>2011-12-25T03:07:00.000-08:00</published><updated>2011-12-25T08:50:18.311-08:00</updated><title type='text'>Ein paar visualisierte Eindrücke von November und Dezember</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-bamzkgvvzpM/TvbxyeHESKI/AAAAAAAAAOw/ig3P3WfKvuM/s1600/IMG_1306.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-bamzkgvvzpM/TvbxyeHESKI/AAAAAAAAAOw/ig3P3WfKvuM/s320/IMG_1306.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Englisch - Unterricht in Vimukti&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-mzJXM-XndYA/Tvbx_58epwI/AAAAAAAAAO4/NmDmzOWqA1s/s1600/IMG_1307.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-mzJXM-XndYA/Tvbx_58epwI/AAAAAAAAAO4/NmDmzOWqA1s/s320/IMG_1307.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Z4WbkE16J1g/TvbyM1cRDpI/AAAAAAAAAPA/UJpeOqr9nOE/s1600/IMG_1308.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-Z4WbkE16J1g/TvbyM1cRDpI/AAAAAAAAAPA/UJpeOqr9nOE/s320/IMG_1308.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-xSExEsv3Jbg/Tvbyau7kbLI/AAAAAAAAAPI/IpF8HEQz9XE/s1600/IMG_1309.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-xSExEsv3Jbg/Tvbyau7kbLI/AAAAAAAAAPI/IpF8HEQz9XE/s320/IMG_1309.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-9vqkloaWSdg/TvbyoEFMUII/AAAAAAAAAPQ/RFOZuWP2jZk/s1600/IMG_1313.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-9vqkloaWSdg/TvbyoEFMUII/AAAAAAAAAPQ/RFOZuWP2jZk/s320/IMG_1313.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Fa0WJ0uOJt4/Tvby1h3uftI/AAAAAAAAAPY/0a5aqvG2DnY/s1600/IMG_1316.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-Fa0WJ0uOJt4/Tvby1h3uftI/AAAAAAAAAPY/0a5aqvG2DnY/s320/IMG_1316.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Beim Palmenklettern&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/--4GH_8Rr7sk/TvdTqaU13QI/AAAAAAAAAWk/--xENlvAoTo/s1600/IMG_1317.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/--4GH_8Rr7sk/TvdTqaU13QI/AAAAAAAAAWk/--xENlvAoTo/s320/IMG_1317.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-0TXNzj1iETI/TvcANb-lUdI/AAAAAAAAAWM/2SBjSSJj2yQ/s1600/IMG_1318.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-0TXNzj1iETI/TvcANb-lUdI/AAAAAAAAAWM/2SBjSSJj2yQ/s320/IMG_1318.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-SyfU6gMH6eM/TvbzVZS_r4I/AAAAAAAAAPw/UDJwNWXNRq4/s1600/IMG_1319.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-SyfU6gMH6eM/TvbzVZS_r4I/AAAAAAAAAPw/UDJwNWXNRq4/s320/IMG_1319.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die verrückteste Busfahrt meines Lebens.... man beachte -&amp;gt; keine Windschutzscheibe&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-mtrkSQuzEjc/TvbzjUM84WI/AAAAAAAAAP4/rB7vm3-TUUM/s1600/IMG_1320.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-mtrkSQuzEjc/TvbzjUM84WI/AAAAAAAAAP4/rB7vm3-TUUM/s320/IMG_1320.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Bei der Football class&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-446rhxTJX6M/TvbzxQSUCFI/AAAAAAAAAQA/k6w7Vjz1oQE/s1600/IMG_1321.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-446rhxTJX6M/TvbzxQSUCFI/AAAAAAAAAQA/k6w7Vjz1oQE/s320/IMG_1321.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Shareef beim Schußtraining&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-POclIbbsxts/Tvbz_rz5lJI/AAAAAAAAAQI/EY_fH6m09KM/s1600/IMG_1322.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-POclIbbsxts/Tvbz_rz5lJI/AAAAAAAAAQI/EY_fH6m09KM/s320/IMG_1322.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Nd67NHi26xU/Tvb0Nt5yMiI/AAAAAAAAAQQ/R6xPn5YmIco/s1600/IMG_1323.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-Nd67NHi26xU/Tvb0Nt5yMiI/AAAAAAAAAQQ/R6xPn5YmIco/s320/IMG_1323.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Mit den Burschen in Vimukti&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-uMtqj77OfF8/Tvb0RmB30HI/AAAAAAAAAQY/bLeEouj7vts/s1600/Indien+296.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-uMtqj77OfF8/Tvb0RmB30HI/AAAAAAAAAQY/bLeEouj7vts/s320/Indien+296.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ua9YkrZRJOE/Tvb0WVTzvVI/AAAAAAAAAQg/Wr256xHDEzM/s1600/Indien+308.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-ua9YkrZRJOE/Tvb0WVTzvVI/AAAAAAAAAQg/Wr256xHDEzM/s320/Indien+308.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Englisch - Unterricht im Shelter&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-t-v2qou4tbc/Tvb0a6ZsPKI/AAAAAAAAAQo/tB7teIHivA4/s1600/Indien+348.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-t-v2qou4tbc/Tvb0a6ZsPKI/AAAAAAAAAQo/tB7teIHivA4/s320/Indien+348.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-s13EtgVAwoM/Tvb0gapNToI/AAAAAAAAAQw/igi-nWOw_Hk/s1600/Indien+358.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-s13EtgVAwoM/Tvb0gapNToI/AAAAAAAAAQw/igi-nWOw_Hk/s320/Indien+358.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Das beliebte Carromball Spiel&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-jCAl3_pcBO8/Tvb0mDJudcI/AAAAAAAAAQ4/r-lyuKJyVIU/s1600/Indien+378.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-jCAl3_pcBO8/Tvb0mDJudcI/AAAAAAAAAQ4/r-lyuKJyVIU/s320/Indien+378.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Müllverbrennung direkt neben dem Shelter&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-TWbWmDjpemw/Tvb0quOlkpI/AAAAAAAAARA/VwCFaO1IUjc/s1600/PB020633.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-TWbWmDjpemw/Tvb0quOlkpI/AAAAAAAAARA/VwCFaO1IUjc/s320/PB020633.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-luGAPexU2Xk/Tvb04oDjZrI/AAAAAAAAARI/WWLI6S5vJG0/s1600/PB020637.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-luGAPexU2Xk/Tvb04oDjZrI/AAAAAAAAARI/WWLI6S5vJG0/s320/PB020637.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kuh, Müll und Müll der gerade angezündet wurde (siehe Rauchschwade)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Pg3OuCc4sB8/Tvb1G4ynq3I/AAAAAAAAARQ/K1Z1pwz6svQ/s1600/PB040659.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-Pg3OuCc4sB8/Tvb1G4ynq3I/AAAAAAAAARQ/K1Z1pwz6svQ/s320/PB040659.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Bei der Zugfahrt nach Vishakaphatnam&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-LcT8Wz6rkSQ/TvdSrCjqFTI/AAAAAAAAAWY/QmYue8pqrpk/s1600/PB040668.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-LcT8Wz6rkSQ/TvdSrCjqFTI/AAAAAAAAAWY/QmYue8pqrpk/s320/PB040668.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-43G10_2Co8g/Tvb1UWhLwgI/AAAAAAAAARY/JCIWcj2y60g/s1600/PB040681.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-43G10_2Co8g/Tvb1UWhLwgI/AAAAAAAAARY/JCIWcj2y60g/s320/PB040681.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-zlIlyb8RCLA/Tvb1hpqwQyI/AAAAAAAAARg/p_Tcd_ULtV8/s1600/PB040684.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-zlIlyb8RCLA/Tvb1hpqwQyI/AAAAAAAAARg/p_Tcd_ULtV8/s320/PB040684.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-i6RT9mBwHNI/Tvb1uzPEX6I/AAAAAAAAARo/GnlRxMFaEfU/s1600/PB050673.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-i6RT9mBwHNI/Tvb1uzPEX6I/AAAAAAAAARo/GnlRxMFaEfU/s320/PB050673.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Der indische Ozean - mit Volontären aus Deutschland und Österreich&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-wmy9yxv9fRk/Tvb15RhcD0I/AAAAAAAAARw/QKOarce8Qq0/s1600/PB053594.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-wmy9yxv9fRk/Tvb15RhcD0I/AAAAAAAAARw/QKOarce8Qq0/s320/PB053594.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Von diesem Felsen wurde ich damals von einer Welle runtergespült&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-LDNGQAX3_WY/Tvb2HflG6oI/AAAAAAAAAR4/ljbBKWRs5lE/s1600/PB120700.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-LDNGQAX3_WY/Tvb2HflG6oI/AAAAAAAAAR4/ljbBKWRs5lE/s320/PB120700.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Beim Fischen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-XsbhvXyIfQY/Tvb2VSDf_KI/AAAAAAAAASA/Xz_nYrcpdpA/s1600/PB150755.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-XsbhvXyIfQY/Tvb2VSDf_KI/AAAAAAAAASA/Xz_nYrcpdpA/s320/PB150755.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kühe mit kleiner Rast mitten auf der Hauptstraße&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-EXmrzquPaqg/Tvb2izbrjxI/AAAAAAAAASI/aF19a0JHubc/s1600/PB150757.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-EXmrzquPaqg/Tvb2izbrjxI/AAAAAAAAASI/aF19a0JHubc/s320/PB150757.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Links Hauptstraße - rechts gehts ein paar Meter runter zu den Slums&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-JlMtRC5W8R4/Tvb2wWDUikI/AAAAAAAAASQ/U8GKeqFnYI4/s1600/PB150759.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-JlMtRC5W8R4/Tvb2wWDUikI/AAAAAAAAASQ/U8GKeqFnYI4/s320/PB150759.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-tqFJrtbBWmQ/Tvb281bFMJI/AAAAAAAAASY/QOHf3lxxZ5U/s1600/PB150776.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-tqFJrtbBWmQ/Tvb281bFMJI/AAAAAAAAASY/QOHf3lxxZ5U/s320/PB150776.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Für manche Inder keine Straßen - Sperrlinie sondern ein Schlafplatz&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-1H-YJhRlyDY/Tvb3Kp-O2HI/AAAAAAAAASg/4DFHvo9OLa8/s1600/PB190777.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-1H-YJhRlyDY/Tvb3Kp-O2HI/AAAAAAAAASg/4DFHvo9OLa8/s320/PB190777.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Eine indische Schreinerei&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-KskhpHdweus/Tvb3YfrU10I/AAAAAAAAASo/_Gel4ZVjDjw/s1600/PB260796.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-KskhpHdweus/Tvb3YfrU10I/AAAAAAAAASo/_Gel4ZVjDjw/s320/PB260796.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-nTASxEEHvGg/Tvb3neyMa2I/AAAAAAAAASw/gtOtHKSq2z0/s1600/PC050877.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-nTASxEEHvGg/Tvb3neyMa2I/AAAAAAAAASw/gtOtHKSq2z0/s320/PC050877.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Bei der Einweihung des neuen Gebäudes im Kinderdorf Chiguru&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-BHnyLdUq57E/Tvb31UlnXlI/AAAAAAAAAS4/FbWAnLgWoPo/s1600/PC050883.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-BHnyLdUq57E/Tvb31UlnXlI/AAAAAAAAAS4/FbWAnLgWoPo/s320/PC050883.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-jUKm1EAA-zU/Tvb4DgTcZ1I/AAAAAAAAATA/iHTlHAw-3FU/s1600/PC050888.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-jUKm1EAA-zU/Tvb4DgTcZ1I/AAAAAAAAATA/iHTlHAw-3FU/s320/PC050888.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Father Koshy weiht es auf traditionelle Weise ein&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-fzTEl0fe0Yk/Tvb4SVAFAJI/AAAAAAAAATI/nQfZWZX7UBk/s1600/PC080904.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-fzTEl0fe0Yk/Tvb4SVAFAJI/AAAAAAAAATI/nQfZWZX7UBk/s320/PC080904.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ergebnis einer erfolgreichen Rattenjagd&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-9AamGvtVF5w/Tvb4gmghWBI/AAAAAAAAATQ/cIdBYOcyvAY/s1600/PC080930.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-9AamGvtVF5w/Tvb4gmghWBI/AAAAAAAAATQ/cIdBYOcyvAY/s320/PC080930.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-b_MeN7FXhlw/Tvb4u0KlLBI/AAAAAAAAATY/zwrWd64Tqdo/s1600/PC080948.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-b_MeN7FXhlw/Tvb4u0KlLBI/AAAAAAAAATY/zwrWd64Tqdo/s320/PC080948.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hühnerhinrichtung&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-MVCBGWsobCo/Tvb48IKyvfI/AAAAAAAAATg/Cvbg-MBz37w/s1600/PC080953.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-MVCBGWsobCo/Tvb48IKyvfI/AAAAAAAAATg/Cvbg-MBz37w/s320/PC080953.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hühnerzubereitung&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-3h9mozt7MqQ/Tvb5KszMgaI/AAAAAAAAATo/yzM7FHo0e68/s1600/PC080957.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-3h9mozt7MqQ/Tvb5KszMgaI/AAAAAAAAATo/yzM7FHo0e68/s320/PC080957.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-wbZ-Hfup9D0/Tvb5YBSVgtI/AAAAAAAAATw/QdbubTgdsdE/s1600/PC080960.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-wbZ-Hfup9D0/Tvb5YBSVgtI/AAAAAAAAATw/QdbubTgdsdE/s320/PC080960.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Ebq-EX05UIw/Tvb5l6YSJ8I/AAAAAAAAAT4/zpGdqZrTvbM/s1600/PC090980.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-Ebq-EX05UIw/Tvb5l6YSJ8I/AAAAAAAAAT4/zpGdqZrTvbM/s320/PC090980.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-NXROFHQqtBc/Tvb50PcvHHI/AAAAAAAAAUA/TRE6E09I3UQ/s1600/PC100986.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-NXROFHQqtBc/Tvb50PcvHHI/AAAAAAAAAUA/TRE6E09I3UQ/s320/PC100986.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Von uns Volontären selbst gemachte Puris&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-HbpUTqfG_Rk/Tvb6B-88GeI/AAAAAAAAAUI/zqy8KPUTltw/s1600/PC100987.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-HbpUTqfG_Rk/Tvb6B-88GeI/AAAAAAAAAUI/zqy8KPUTltw/s320/PC100987.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-2PRDmkazpY4/Tvb6PKZKU4I/AAAAAAAAAUQ/KqIZHsKlJAc/s1600/PC140997.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-2PRDmkazpY4/Tvb6PKZKU4I/AAAAAAAAAUQ/KqIZHsKlJAc/s320/PC140997.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Konrad und ich beim Sandschleppen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-nyn6bto0_aU/Tvb6cGLr30I/AAAAAAAAAUY/T3vVvgcdPO0/s1600/PC151021.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-nyn6bto0_aU/Tvb6cGLr30I/AAAAAAAAAUY/T3vVvgcdPO0/s320/PC151021.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-AJjTFgHC_hk/Tvb6ptvFLUI/AAAAAAAAAUg/7jX8Avwhi-A/s1600/PC151040.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-AJjTFgHC_hk/Tvb6ptvFLUI/AAAAAAAAAUg/7jX8Avwhi-A/s320/PC151040.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Unsere Class Rules - gestaltet von den Burschen, unter Vorgabe von Konrad und mir&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-jq2lsthffkA/Tvb63QuhQjI/AAAAAAAAAUo/jETQKnJR-84/s1600/PC161056.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-jq2lsthffkA/Tvb63QuhQjI/AAAAAAAAAUo/jETQKnJR-84/s320/PC161056.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Fd8Uhpf8gpc/Tvb7ESJncoI/AAAAAAAAAUw/9c9gAeJlQmo/s1600/PC161057.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-Fd8Uhpf8gpc/Tvb7ESJncoI/AAAAAAAAAUw/9c9gAeJlQmo/s320/PC161057.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die Burschen helfen bei der Frühstücks Vorbereitung mit&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-CLMrxfi4c0Q/Tvb7YTijR1I/AAAAAAAAAU4/8sfqgjQrUJg/s1600/PC161061.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-CLMrxfi4c0Q/Tvb7YTijR1I/AAAAAAAAAU4/8sfqgjQrUJg/s320/PC161061.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Frühstück!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-njkYjNdzSnI/Tvb7koRiDZI/AAAAAAAAAVA/aK5Ialo3DyE/s1600/PC161064.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-njkYjNdzSnI/Tvb7koRiDZI/AAAAAAAAAVA/aK5Ialo3DyE/s320/PC161064.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;In einer vollgesteckten Rikscha&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-jRnUQPzxGM0/Tvb7zZ_FxqI/AAAAAAAAAVI/FFVGSSO30p8/s1600/PC201065.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-jRnUQPzxGM0/Tvb7zZ_FxqI/AAAAAAAAAVI/FFVGSSO30p8/s320/PC201065.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-rXffyZsHl60/Tvb8ApJMpWI/AAAAAAAAAVQ/y-1v0KWx6Qk/s1600/PC211099.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-rXffyZsHl60/Tvb8ApJMpWI/AAAAAAAAAVQ/y-1v0KWx6Qk/s320/PC211099.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-bwv64RbqSFA/Tvb8Of47vlI/AAAAAAAAAVY/awXOPFeV61I/s1600/PC211102.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-bwv64RbqSFA/Tvb8Of47vlI/AAAAAAAAAVY/awXOPFeV61I/s320/PC211102.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-F2gfOEXDTgw/Tvb8btEDvCI/AAAAAAAAAVg/n2YOdN75Tn0/s1600/PC221111.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-F2gfOEXDTgw/Tvb8btEDvCI/AAAAAAAAAVg/n2YOdN75Tn0/s320/PC221111.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Lakshmi -Hündin von der Köchin- hat Nachwuchs bekommen... jetzt rennen überall kleine Babyhunde herum&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-diuSGE-d8Cg/Tvb8qFDMulI/AAAAAAAAAVo/ITt8gU4sC6o/s1600/PC221112.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-diuSGE-d8Cg/Tvb8qFDMulI/AAAAAAAAAVo/ITt8gU4sC6o/s320/PC221112.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-jlkwEKNWYOU/Tvb83CEfjQI/AAAAAAAAAVw/nFokBynjuas/s1600/PC241122.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-jlkwEKNWYOU/Tvb83CEfjQI/AAAAAAAAAVw/nFokBynjuas/s320/PC241122.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Hab das kleine Hündchen an einem Morgen völlig verdreckt neben der Küche vorgefunden - hab ihn gewaschen&lt;br /&gt;&amp;nbsp;und nach dem er daraufhin am ganzen Leib gezittert hat hab ich ihn auch noch in mein Zimmer zum abtrocknen gebracht.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-3xxjKWgjIEU/Tvb9ESoczII/AAAAAAAAAV4/iJvrXZdwUH4/s1600/PC241123.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-3xxjKWgjIEU/Tvb9ESoczII/AAAAAAAAAV4/iJvrXZdwUH4/s320/PC241123.JPG" width="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-KjymOVBA2p0/Tvb9QwvRChI/AAAAAAAAAWA/_UPOjNSTROI/s1600/PC241124.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-KjymOVBA2p0/Tvb9QwvRChI/AAAAAAAAAWA/_UPOjNSTROI/s320/PC241124.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Dort hat er dann den restlichen Tag geschlafen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-1316562782753851199?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/1316562782753851199/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/12/ein-paar-visualisierte-eindrucke-von.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/1316562782753851199'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/1316562782753851199'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/12/ein-paar-visualisierte-eindrucke-von.html' title='Ein paar visualisierte Eindrücke von November und Dezember'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-bamzkgvvzpM/TvbxyeHESKI/AAAAAAAAAOw/ig3P3WfKvuM/s72-c/IMG_1306.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-6320780583339026902</id><published>2011-12-15T23:00:00.000-08:00</published><updated>2011-12-16T03:59:10.351-08:00</updated><title type='text'>Die beiden Spendenkonten für unsere zwei Unterstützungsprojekte!</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Endlich hat sich diese Angelegenheit nun geklärt,und ich kann euch die beiden&amp;nbsp;Spendenkonten geben!&amp;nbsp;Ich weiß, nächstesWochenende haben wir bereits Weihnachten, und ich meinte bei meinem letztenBlog Eintrag, die Spendenaktion würde nur bis Weihnachten gehen. Mittlerweileaber,&amp;nbsp;haben wir es mit der Projektleitung so abgesprochen, dass bei derWeihnachtsfeier zwar offiziell&amp;nbsp;den Volontären für die Unterstützung derjeweiligen Projekte gedankt wird - dass aber auch über Weihnachten hinaus,Spenden gesammelt werden können. Der Kauf eines neuen Wasserfilters in Vimuktizum Beispiel, kann wohl erst nach einer Spendenaktion, die über Weihnachten hinausgeht,bezahlt werden. Die Uniformen für die Burschen in Vimukti aber zum Beispiel,würden Konrad und ich bei der Weihnachtsfeier in Vimukti, schon gerneüberreichen. Nachdem die Uniformen - Angelegenheit allerdings wirklich keineteure ist, sollte das auch hinhauen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Hier jedenfalls einmal die beiden Spendenkonten, mit einerZusammenfassung für den Zweck des jeweiligen Kontos.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Spendenkonto 1:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Jugend eine Welt - Don Bosco Aktion Österreich&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;PSK-Kto-Nummer: 92.083.767&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;BLZ: 60 000&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Verwendungszweck: "Vijayawada INH-03-7061 MoserEssenstruck"&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Wer an dieses Konto spendet, unterstützt die&amp;nbsp;Beschaffungeines neuen Essensliefer - Trucks, der das Essen täglich (morgens, mittags,abends) von der Projekt - Leitzentrale zu den Teilprojekten (Shelter, BridgeSchool, usw.) bringt. Der alte ist mittlerweile nämlich leider schon sehrkaputt und kaum noch zu verwenden. Er ist aber sozusagen lebensnotwendig fürdie Kinder und Staff Member. Der Kauf eines neuen Trucks würde inklusive mitallen Verischerungen 5400 Euro kosten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Spendenkonto 2:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Jugend eine Welt - Don Bosco Aktion Österreich&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;PSK-Kto-Nummer: 92.083.767&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;BLZ: 60 000&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Verwendungszweck: "Vijayawada INH-03-7061 MoserUniformen und Wasserfilter"&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Wer an dieses Konto spendet, unterstützt&amp;nbsp;dieBeschaffung von Uniformen für die Burschen in unserem Projekt Vimukti, da dieBurschen dort immer nur in ihrem Straßengewand herumlaufen, und das selbst wenndas nach dem Sport total durchgeschwitzt ist. Diese Angelegenheit ist auchwirklich keine teure, da man in der Altstadt von Vijayawada billig Kleidungkaufen kann. Mit dem Geld, das übrig bleibt, würden wir zusätzlich noch einenneuen Wasserfilter für das Projekt kaufen, da der alte Wasserfilter im Projektkaputt ist und die Burschen mittlerweile nur noch Trinkwasser durch Wassertankserhalten, die täglich mühsam aus dem nächst gelegenen Dorf beschaffen werdenmüssen - was nicht nur mit der Zeit eine teure Angelegenheit ist, sondern auchbedeutet, dass sich die Burschen ihr Wasser täglich einteilen müssen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Sollte Geld bei der Spendenaktion für Uniformen und denneuen Wasserfilter noch übrig bleiben, so würden wir mit diesem auchSchranktüren für die Burschen in Vimukti kaufen, da die Burschen den wenigenprivaten Besitz den sie haben, unter ihrem Bett verstecken müssen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;So, das wars soweit von meiner Seite aus. Nochmal möchte ichmich ganz herzlich an jeden bedanken, der die Kinder und Jugendlichen ausmeinem Projekt unterstützen will.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Eine gesegnete Adventszeit aus Vijayawada wünscht euch&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Konsti&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="de"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-6320780583339026902?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/6320780583339026902/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/12/die-beiden-spendenkonten-fur-die-beiden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/6320780583339026902'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/6320780583339026902'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/12/die-beiden-spendenkonten-fur-die-beiden.html' title='Die beiden Spendenkonten für unsere zwei Unterstützungsprojekte!'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-712913330604918729</id><published>2011-12-11T21:03:00.001-08:00</published><updated>2011-12-11T22:11:04.653-08:00</updated><title type='text'>Neue Tiergeschichten aus Vimukti</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div&gt;Zunächst mal: Es tut mir leid, dass ich erst heute dazu komme, einen neuen Blog Eintrag zu posten - hatte gestern einfach zu viel um die Ohren. Weiters tut es mir auch leid, dass ich die beiden Spendenkonten, von denen ich letzte Woche geredet habe, ebenfalls noch immer nicht hochgestellt habe. Es hat hierbei ein paar Komplikationen gegeben - obwohl sich diese bereits geklärt haben, werde ich die Spendenkonten dennoch leider erst kommendes Wochenende endgültig hochstellen können. Ich bitte um euer Verständnis.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun zu meiner Woche in Vimukti: Als eigentliches Highlight dieser Woche, ist ein Anruf meines Vaters am Dienstag zu stellen, der mir an jenem Tag nämlich mitgeteilt hat, dass er mich mit meiner Mama und meiner Schwester Nora Ende Februar bis Anfang März besuchen kommen würde! Die Woche war eigentlich ohnehin eine sehr schöne Woche, aber diese Mitteilung versetzte mich zusätzlich noch in Hochstimmung.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ereignistechnisch gibt es natürlich auch wieder auf indischer Seite zu berichten. Montagabends, an dem ich mich noch in Vijayawada befand -da wir Volontäre bei der Einweihung des neuen Gebäudes Balika in dem Kinderdorf Chiguru anwesend waren-, war ich gerade auf der Suche nach einem Kopierladen, als mich auf der Straße ein Inder ansprach und mich fragte ob ich etwas bräuchte. Nachdem ich ihm erzählt hatte, dass ich einen Kopierladen suche, und er mich auch zu einem hingeführt hatte, lud er mich daraufhin noch zu sich nach Hause ein. Ich dachte mir, warum denn nicht. Bei Subrajahmanam -so hieß der Mann- zu Hause, wurde ich von seiner Frau mit Chai Tee und Weintrauben versorgt. Er machte mir auch den Vorschlag, mir -wann immer ich wolle- die Tempel, die es hier in der Nähe gibt, zu zeigen und mich dort herumzuführen. Besonders erwähnenswert scheint mir auch, dass Subrajahmanam Inhaber einer Einrichtung, in der Hochzeiten gefeiert werden, ist. Auf jeden Fall meinte er, dass sobald wieder eine Hochzeit anstehen würde, er mich gleich anrufen würde und ich auch dabei sein könnte. Bin schon sehr gespannt darauf.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Weiters erwähnenswert scheint mir auch der Donnerstag zu sein. An jenem Tag fand eine große Rattenjagd in der Küche und der Speisekammer von Vimukti statt. Die Ratten wurden mit Besenstilen erschlagen. Ergebnis waren jedenfalls etwa ein Dutzend tote Ratten, welche die Burschen am Schwanz in die Hand nahmen und uns vor die Nase hielten. Das Bild bekomm ich so schnell nicht mehr aus meinem Kopf. Genauso wie das eines entsetzt drein blickenden, noch zuckenden, gerade erst abgetrennten Hühnerkopfes - ja, ich habe der ersten Hühnerhinrichtung beigewohnt diese Woche. Ebenfalls am Donnerstag. Natürlich waren es die Burschen, die die Köpfung sowie das Ausnehmen des Huhns übernahmen. Die Köpfung bei dem noch lebenden Huhn wurde unansehnlicher Weise mit einem Messer und nicht mit einem Beil durchgenommen. Aus Rücksicht für Tierfreunde höre ich jetzt auf, detaillierter auf diese Hinrichtung einzugehen (falls wer Fotos möchte, kann ich sie demjenigen aber gerne zustellen - auf dem Blog veröffentlichen werde ich sie wohl eher nicht). Um mit dem Donnerstag endgültig zu einem Ende zu kommen, komme ich jetzt noch kurz zu meiner Palmen - Aktion, die Donnerstag Abend stattfand, zu sprechen. Eigentlich gibt es dazu nicht viel zu sagen. Nach erfolgreichem Abernten von 3 Kokosnüssen, hielt ich mich auf dem Weg zurück, etwa 1 - 2 Meter bevor ich am Boden ankam, brillianter Weise für eine Sekunde an einem verdorrten Palmenblatt fest. Folge war, wie man es sich schon denken kann, dass es mich samt Blatt auf den Boden gehaut hat - die Folgen spüre ich speziell am Rücken noch immer. Zum Glück aber, habe ich es ohne weitere Verletzungen überstanden. Für mich eine interessante Erfahrung an der Stelle aber war, dass einer der Burschen, Vamsi, der bei jeder Gelegenheit in der es sich bietet sich normaler Weise in schadenfrohes Gelächter stürzt, in dieser Situation -während 2 andere in Gelächter ausbrachen- sehr ernst wurde und sofort zu mir bestürzt hin lief 'Brother! Are you okay? We need to go to hospital Brother!'. 10 Mal am selben Abend noch klopfte er mir an die Zimmertür um sich zu vergewissern, dass es mir gut geht. Und so ist Indien eben wirklich immer wieder für eine Überraschung gut.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Noch ein paar Worte zu meinem Englisch - Unterricht diese Woche: Was diesen anbelangt, scheint mir erwähnenswert, dass der jetzt von mal zu mal immer besser funktioniert. Die Burschen sind nach wie vor engagiert bei der Sache - sicher auch zum Teil mittlerweile davon angespornt, dass sie bei jedem Plus, dass sie in einer Stunde sammeln, am Ende der Woche eine Süßigkeit von Konrad und mir bekommen. Plus und Minus werden in eine Good Behaviour/ Bad Behaviour - Liste eingetragen. Für die kommende Woche unter Anderem vorbereitet, habe ich Klassenregeln, die ich von Father Arogia auch auf Telugu übersetzen ließ, damit sie auch wirklich jeder verstehen kann. Ein Plakat mit den Regeln gestalten, sollen die Burschen aber selbst - natürlich aber unter Vorgabe von Konrad und mir.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sonst gibt es eigentlich gar nicht mehr so viel zu erzählen. Das Wetter ist nach wie vor heiß, auch wenn es interessanter Weise, zumindest in Vimukti, nachts mittlerweile sehr kalt werden kann. Das wirkt sich natürlich speziell auf das Duschen am Morgen aus. Die Temperatur des Wassers hängt nämlich von der Temperatur, die es draußen hat, ab. Sprich, wenn draußen die Sonne runterknallt, kann man sich auch auf brennend heißes Wasser gefasst machen. In dem Flat in Vijayawada ist das Wasser nicht ganz so abhängig von der Außentemperatur. Aber in Vimukti ist es morgens echt immer eine ziemliche Überwindung, sich zu duschen. Nach dem Jahr werde ich jedenfalls wahrscheinlich keine Schwierigkeiten mehr haben, in einen eiskalten See zu springen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So weit zu meiner Woche in Indien. Euch allen einen schönen 3. Adventssonntag und eine schöne Woche!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Liebe Grüße&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Konstantin&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-712913330604918729?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/712913330604918729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/12/neue-tiergeschichten-aus-vimukti.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/712913330604918729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/712913330604918729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/12/neue-tiergeschichten-aus-vimukti.html' title='Neue Tiergeschichten aus Vimukti'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-6335302638726629009</id><published>2011-12-04T05:53:00.001-08:00</published><updated>2011-12-04T06:08:04.338-08:00</updated><title type='text'>Tropische Adventsgrüße mit einer kleinen Spendenbitte</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;Heute haben wir den 4. Dezember, den 2. Adventssonntag. Heute werde ich mich mal kürzer halten - habe diesmal leider nur weniger Zeit zum schreiben. Grund: Dezember bedeutet Weihnachtszeit und Weihnachtszeit bedeutet auch, wenn nicht gerade vorallem in Indien, Stress.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Zeit habe ich eigentlich eine sehr gute Zeit. Das neue Camp in Vimukti macht mir sehr Spaß, es passt dort einfach alles. Nach wie vor sind es zwar nur 7 Burschen die dort sind, aber angeblich sind bereits am Freitag 7 weitere Burschen dazu gestoßen. Letzte Woche hat jedenfalls alles super geklappt. Das Unterrichten lief erstaunlich gut, da die Burschen bis auf 2 Ausnahmen eigentlich alle sehr fleißig und bemüht sind. Und auch so zwischenmenschlich verstehe ich mich bereits mit den meisten ganz gut. Aber das hängt natürlich auch damit zusammen, dass ich die meisten bereits aus meiner Zeit im Shelter kenne. Spontan habe ich diese Woche übrigens auch eine Football - class eingeführt. Die findet jetzt jeden Tag nach dem Mittagessen statt. Bis jetzt kamen immer etwa 3 - 4 Burschen. Und das ist eigentlich ein ganz guter Schnitt, wenn man bedenkt, dass Indien sonst eigentlich weniger Fußballbegeistert ist. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob die 3 - 4 Burschen, die bis jetzt immer gekommen sind, das restliche Camp auch immer kommen werden; aber mit dem Sohn des Gärtners, dem kleinen Vamsi, habe ich wenigstens einen begeisterten, zuverlässigen Schüler, der immer kommt.&lt;br /&gt;Eine kleine Begebenheit am Rande: Angeblich sollen die Burschen diese Woche, in der Nähe des Gebäudes in Vimukti, eine Schlange gesehen haben, deren Gift tödlich ist. Sie meinten , dass deren Biss nach einer Miunte zum Tode führen würde. Wieviel da jetzt dran ist, kann ich nicht sagen. Ich war jedenfalls ein wenig skeptisch. Trotzdem wurde das Tier mit großer Sorgfalt beschrieben; ganz schwarz soll es gewesen sein, und am Kopf gelblich. Ein Bursche meinte sogar, dass deren Gift nach nur einer Sekunde zum Tode führen würde. Aber keine Sorge, ich gehe eigentlich nicht davon aus, in Indien von einer solchen Schlange gebissen zu werden.&lt;br /&gt;Am Freitag waren wir dann jedenfalls mit den Vimukti Burschen wieder mal im Kino. Den Namen des Films habe ich bereits vergessen. Das einzige was ich aus der 3 stündigen Vorstellung mitgenommen habe, ist die mittlerweile traurige Gewissheit, dass sich echt jeder Telugu Film eigentlich um das selbe dreht. Intrigen, Liebe und Gewalt. Und das in einer ziemlich langweiligen und vorallem langen Verpackung.&lt;br /&gt;Das war eigentlich das Erwähnenswerteste aus meiner Woche. Ich freue mich schon sehr auf die kommende Woche in Vimukti, auch wenn diese erst am Dienstag anfängt, da am Montag noch ein neues Gebäude im Kinderdorf Chiguru offiziell eröffnet wird, und wir da dabei sein müssen. Laut Plan werden wir dort mit den Kindern vor 400 Leuten 'Makarena' tanzen. Anfänglich war ich darüber weniger begeistert, mittlerweile glaube ich aber, dass das ganz lustig werden könnte. Aber mal sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch abschließend bleibt mir übrigens zu erwähnen, dass wir Volontäre aufgrund der bevorstehenden Weihnachtszeit, planen, unser Projekt auf verschiedenen Bereichen zu unterstützen. Einerseits, um was sich alle Volontäre kümmern wollen, ist die Unterstützung zur Beschaffung eines neuen Essensliefer - Trucks, der das Essen täglich (morgens, mittags, abends) von der Projekt - Leitzentrale zu den Teilprojekten (Shelter, Bridge School, usw.) bringt. Der alte Truck ist mittlerweile nämlich leider schon sehr kaputt und kaum noch zu verwenden. Er ist aber sozusagen lebensnotwendig für die Kinder und Staff Member. Der Kauf eines neuen Trucks würde inklusive mit allen Verischerungen 5400 Euro kosten.&lt;br /&gt;Andererseits, um was sich nur Konrad und ich uns kümmern wollen, ist die Beschaffung von Uniformen für die Burschen in unserem Projekt in Vimukti, da die Burschen dort immer nur in ihrem Straßengewand herumlaufen, und das selbst wenn das nach dem Sport total durchgeschwitzt ist. Diese Angelegenheit ist auch wirklich keine teure, da man in der Altstadt von Vijayawada billig Kleidung kaufen kann. Mit dem Geld, das übrig bleibt, würden wir zusätzlich noch einen neuen Wasserfilter für das Projekt kaufen, da der alte Wasserfilter im Projekt kaputt ist und die Burschen mittlerweile nur noch Trinkwasser durch Wassertanks erhalten, die täglich mühsam aus dem nächst gelegenen Dorf beschafft werden müssen - was nicht nur mit der Zeit eine teure Angelegenheit ist, sondern auch bedeutet, dass sich die Burschen ihr Wasser täglich einteilen müssen.&lt;br /&gt;Diese 2 Unterstützungsprojekte sind jedenfalls derzeit bei uns Planung - falls auch ihr in der Heimat gerne bei einem der beiden Projekte etwas beitragen wollt, dann würde uns das natürlich sehr freuen. Die Spendenkonten für diese beiden Projekte werde ich im Laufe der nächsten Zeit noch auf den Blog stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke schon im Voraus an jeden, der die Kinder und Jugendlichen aus meinem Projekt Vimukti und den anderen Teilprojekten unterstützen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit tropischen Adventsgrüßen aus Indien,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konstantin&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-6335302638726629009?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/6335302638726629009/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/12/tropische-adventsgrue-mit-einer-kleinen.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/6335302638726629009'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/6335302638726629009'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/12/tropische-adventsgrue-mit-einer-kleinen.html' title='Tropische Adventsgrüße mit einer kleinen Spendenbitte'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-6790401657080995621</id><published>2011-11-27T00:46:00.001-08:00</published><updated>2011-11-27T00:47:55.204-08:00</updated><title type='text'>Verzögert aber doch - endlich geht es los!! (Diesmal auch wirklich)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;Kommenden Donnerstag beginnt tatsächlich schon der Dezember - Zeit des Advents, Zeit der Stille, Zeit der Familie. Zumindest in der Heimat. Zwar wird auch in Indien Weihnachten gefeiert, aber das natürlich auf eine völlig andere Art und Weise wie bei uns; eine ruhige Zeit steht mir im Advent jedenfalls gewiss nicht bevor. Auch meine Familie wird mir speziell in dieser Zeit sehr abgehen. Genauso wie das gemeinsame Kekse backen, Weihnachtsfilme anschauen, Punsch trinken, Geschenke besorgen, Lichterketten aufhängen,... Nostalgie schwellt in meiner Brust heran. Zumindest kann ich mir hier Weihnachtsmusik über das Internet anhören. Aber was ist das für ein Gefühl White Christmas von Bing Crosby zu hören während einem draußen im Wind heißer Sand an den Ohren vorbeipfeift, die Ziegenhirten erschöpft vor lauter Hitze unter einer Palme liegen und man selbst nur damit beschäftigt ist die Minuten zu zählen bis der Stromausfall wieder vorbei ist um sich wieder unter einen Ventilator stellen zu können? Es fühlt sich einfach nicht richtig an. Aber ich sollte wahrscheinlich nicht von Anfang an dieser Zeit gegenüber so missmutig sein. Vielleicht wird früher oder später ja doch sowas ähnliches wie Weihnachtsstimmung in mir hochkommen. Nur, wenn dem tatsächlich so sein sollte, dann wird das auf jeden Fall ein völlig neues und anderes Gefühl als das, das ich jedes Jahr beim Käsegebäck backen bzw. Lichterketten aufhängen und dem gleichzeitig dazu singenden Wonderful Christmastime von Paul McCartney hatte. Es ist nicht leicht, aber ich versuche mich dieser Möglichkeit, auf eine neue Art und Weise Weihnachten zu entdecken, zu öffnen. Dennoch, ein wenig Misstrauen dem gegenüber ist auf jeden Fall nicht ganz wegzubekommen wenn man, so wie ich, schon eine fixe Vorstellung von einer perfekten Weihnachtszeit bzw. einem perfekten Weihnachtsfest hat. Diese Zeit wird jedenfalls nochmal eine gewisse Prüfung für mich, aber ich bin mir eigentlich recht sicher, dass ich, sobald diese Zeit hinter mir liegt, mit Heimweh viel besser umgehen werden kann. Gut, nach Weihnachten folgt dann noch Silvester, mein Geburtstag, Ostern, usw. - aber diese Ereignisse sind mir eigentlich alle nicht so wichtig wie Weihnachten. Aber genug von Weihnachten. Es gibt auch noch von Anderem zu erzählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Montag kamen uns Volontäre aus Hyderabad besuchen. Tobias aus Deutschland, sowie Anna und Theresa aus Österreich - die letzteren 2 sogar von derselben Organisation wie ich stammend, also von Jugend eine Welt. Von ihrem Besuch wusste ich erst ab dem Moment Bescheid, als sie am Dienstag um halb 2 in der Früh (in etwa so spät dürfte es da gewesen sein) mit meinen Volontärs Kollegen, die für ein paar Tage in Hyderabad waren und unsere Gäste dort auch gleich abgeholt haben, in unser Flat eintrudelten. Das erstaunliche an ihrem Besuch war jedenfalls, dass an dem Tag, also Donnerstag, an dem sie sich Konrad und mein Vimukti - Projekt anschauen wollten (obwohl dieses bis zu diesem Zeitpunkt ja noch immer nicht angefangen hatte), das Projekt tatsächlich anfing! Schon am Vorabend hatte Konrad von der Neuigkeit gehört, dass das Camp am nächsten Tag anfangen solle - ich hielt es dennoch zunächst für ein leeres Gerücht von vielen, wie wir in den letzten Wochen schließlich schon viele dieser Art gehört hatten. Aber als dann am nächsten Tag, um 15 Uhr, tatsächlich 7 Burschen im Camp ankamen, hatte sich jeder Zweifel endgültig gelegt. Kommende Woche sollen dann noch mehr Burschen kommen. Ich bin schon sehr gespannt und kann es noch immer kaum glauben, dass das Camp nun tatsächlich angefangen hat. Es hat mir in der Zwischenzeit schon ziemlich gefehlt - die gute Luft, die vielfältige und einzigarte Natur, die Möglichkeit Sport zu machen, die herrlichen Früchte,... hingegen nicht ganz so gefehlt haben mir die Hunderttausend Viecher im Zimmer, und auch dem Essen wurde jetzt nicht gerade sehr bitter nachgesehnt. Zwar schmeckt das Essen in Vimukti eigentlich nicht so schlecht, aber wenn man es schon gewöhnt ist unter der Woche das Essen in der Volontärs Zentrale genießen zu dürfen, dann braucht es einfach ein bisschen Zeit bis man sich dem wieder entwöhnen kann. Die Küche bzw. die Vorratskammer in Vimukti ist sowieso so eine Sache, ich erinnere mich wie mir Konrad erzählt hat, dass er am Ende des letzten Camps eine verweste Ratte aus der Vorratskammer entfernen musste. Ich erinnere mich auch Dutzende Ratten in der Küche schon gesehen zu haben. Dass dort immer und ausnahmslos einfach alles gekocht wird -auch das Frühstück-, ist quasi unsere Lebensversicherung. Aber wie auch immer, ich denke ich werde mich an das Essen trotzdem schnell wieder gewöhnen können - die Freude, dass das Camp wieder angefangen hat, ist klar am überwiegen. Ich freue mich schon auf den Unterricht und die Aktivitäten, die wir geplant haben. Kommende Woche wird wohl noch ein Kennenlernprozess auf Seiten der Burschen stattfinden, aber auch einfach bei diesem als unterstützende Kraft einfach zur Seite stehen zu können, freue ich mich schon. Vermisst an Vimukti habe ich übrigens auch gewisser Weise die Hin- und Rückfahrt. Es ist zwar schon auch mühsam, immer so lange hin und her zu fahren, aber in Indien unterwegs zu sein -ganz gleich jetzt ob mit der Rikscha oder dem Bus oder dem Zug- ist einfach immer ein Erlebnis. Und obwohl ich nach wie vor diese Erlebnisse aufregend finde, so war ich mir dennoch mittlerweile sicher, mich könne auf diesem Bereich nichts mehr überraschen. Doch falsch gedacht. Am Freitag fuhren Konrad und ich mit einem 'Luxury Bus' zurück nach Vijayawada. Wir zahlten jeweils 3 Rupie für dieses 'Luxury' - Erlebnis auf das normale Busticket drauf, um festzustellen, dass 'Luxury' bei Fahrzeugen in Indien scheinbar völlig verbeult und das Fehlen der Windschutzscheibe bedeutet. Ich saß während der ganzen Rückfahrt vorne neben dem Fahrer, der kein Wort Englisch konnte, was aber in dem Fall wohl auch keinen Unterschied gemacht hätte, da man ihn aufgrund des Lärmes sowieso kaum verstand. Der Fahrer wirkte jedenfalls ziemlich verrückt, er war völlig aus dem Häuschen von Konrad fotografiert zu werden und schien durch unsere Anwesenheit zusätzlich angespornt, möglichst verrückt zu fahren. Wenn er mich ansah wie ich bei einer Kurve, die er übertrieben schnell fuhr, in die jeweilige Richtung geschleudert wurde, dann fand er das unheimlich lustig und fing laut zu lachen an. Ich war jedenfalls anfänglich stark dazu geneigt, mich nur kurz zu ihm nach vorne und dann wieder zurück auf meinen Sitzplatz zu setzen, da es mich auf meinem normalen Sitzplatz bei einem Unfall -der sich vor meinen Augen mit ziemlicher Sicherheit anbahnte- weniger schwer erwischen würde. Manchmal schaute er einfach mal für eine Minute oder so auf sein Handy; oftmals fuhr uns in dieser Minute direkt ein Fahrzeug entgegen, und ich war mir nie ganz sicher ob er jetzt darauf reagieren würde oder nicht. Im letzten Moment tat er es jedenfalls zum Glück doch immer. Ich entschied mich mit der Zeit jedenfalls, obwohl ich wusste dass ich bei einem Unfall wohl einfach geradewegs aus dem Bus herausschießen würde, doch vorne sitzen zu bleiben. Einfach weil es ein unvergleichliches Erlebnis war, bei einer Abwärtsfahrt, sich am Sitz festkrallend, durch das riesige Luftloch zu starren und zu merken, wie es einem den Magen anhebt. Nach einer halben Stunde fing schließlich das Adrenalin an, doch ein wenig zurückzugehen und ich wurde entspannter. Ich steckte mir Kopfhörer ins Ohr und genoss zu der Filmmusik von Avatar jeden einzelnen Moment dieser unvergleichlichen Fahrt. Die 3 Rupie Draufgabe waren diese Fahrt auf jeden Fall wert. Nach einiger Zeit machte der Fahrer eine Geste, dass er mit mir mithören wolle, und ich steckte ihm den zweiten Stöpsel ins Ohr. Ich zeigte ihm ein paar Lieder, am erfreutesten reagierte er aber ganz klar zu französischem Hip Hop. So schnell werde ich diese Fahrt jedenfalls nicht vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend noch muss ich über eine Begebenheit berichten, über die ich mich zwar überwiegend freue, bei der ich aber, wenn ich darüber genauer nachdenke, dennoch unweigerlich den Kopf schütteln muss. 3 Monate habe ich darauf gewartet, mir endlich eine indische SIM Karte besorgen zu können. Diese Angelegenheit ist deshalb eine ziemlich komplizierte, weil man als Ausländer alle möglichen Papiere braucht um sich eine SIM Karte beschaffen zu können. Unter anderem braucht man eine ID Card von Navajeevan. Nun, es hieß diese ID Cards wäre nun für jeden Angestellten bei Navajeevan in Auftrag gegeben, und bräuchten noch eine 'gewisse Zeit' bis sie fertig wären. Hieß für mich eine ungewisse Zeit lang zu warten. Vor ein paar Tagen kam ich jedoch auf die Idee, einfach einen der College Boys, die in der Volontärs Zentrale schlafen, zu fragen, ob er mir nicht bei der Beschaffung einer solchen SIM Karte behilflich sein könnte - das müsste doch auch einfacher gehen, dachte ich mir. Tatsächlich zückte daraufhin der besagte College Boy, Manu sein Name, plötzlich eine SIM Karte und meinte er bräuchte diese nicht mehr. Daraufhin passte er sie noch auf mein Handy an und - erledigt. So kann es eben auch laufen in Indien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, und noch eine letzte Sache dir mir gerade einfällt: Letzten Montag habe ich einen Bluttest machen lassen, um mich mal durchchecken zu lassen, da ich seit meiner Ankunft in Indien fast wöchentlich erkrankt bin -meistens ist es nicht ernstes, aber normal schien mir das trotzdem nicht-. Bei diesem Bluttest stellte sich jedenfalls heraus, dass ich eine doppelt so hohe Anzahl an einer bestimmten Zellenart in meinem Blut habe, die ich maximal haben dürfte. Diese hohe Zellenanzahl sorgt jedenfalls dafür dass ich so anfällig bin auf Krankheiten. Mein Magen scheint auch allergische Reaktionen zu zeigen auf den Staub, die Luft, das Essen,... Der Volontärsarzt hat mir jedenfalls jede Menge Medikamente gegeben, die ich jetzt täglich zu mir nehmen muss. Jetzt am Wochenende hatte ich zwar wieder Schwierigkeiten mit dem Magen, aber ich habe auch nicht erwartet, dass diese Medikamente von heute auf morgen wirken. Hört sich alles ziemlich schlimm an, ist es aber nicht. Ich habe mich mit der Zeit schon daran gewöhnt, ständig irgendwas zu haben; meistens war es zudem, wie schon gesagt, eh nichts Schlimmes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, langsam aber sicher muss ich nun wirklich zu einem Ende finden. Ich wünsche euch in der Heimat eine gesegnete Adventszeit und schon möglichst bald eine schöne, dicke Schneeschicht (zumindest würde ich mir eine solche wünschen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße aus Indien&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-6790401657080995621?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/6790401657080995621/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/11/verzogert-aber-doch-endlich-geht-es-los.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/6790401657080995621'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/6790401657080995621'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/11/verzogert-aber-doch-endlich-geht-es-los.html' title='Verzögert aber doch - endlich geht es los!! (Diesmal auch wirklich)'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-1647593859060523732</id><published>2011-11-19T23:10:00.001-08:00</published><updated>2011-11-20T00:20:08.494-08:00</updated><title type='text'>Das Drama um den fehlenden Winter</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;Winterzeit. Oft habe ich mir in den letzten Wochen anhören müssen, was für einen wunderschönen Herbst ich dieses Jahr in Österreich verpasse. Und irgendwie tut es mir auch wirklich leid, dieses Jahr keinen vor lauter gelben, orangen und roten Laubblättern leuchtenden Arnold Schönbergpark gesehen zu haben; nicht langsam miterlebt zu haben wie sich der Tag immer früher seinem Ende zuneigt, der Wind einem immer eisiger um die Ohren pfeift und dass sich immer mehr Leute nur noch mit Mäntel und Mützen auf die Straßen begeben. Manche Leute werden sich vielleicht fragen, warum ich denn ausgerechnet sowas wie eiskaltem Wind nachsehne, doch, das hat schon so seinen Grund -&amp;gt; zunächst habe ich den Herbst schon immer sehr gerne gehabt, und außerdem: Ist man von manchen Sachen nur lange und weit genug entfernt -und seien es selbst unangenehme Sachen wie z.B. eisiger Wind- und erlebt jeden Tag aufs Neue genau das Gegenteil davon -in dem Fall die herunterknallende Sonne-, dann beginnt man auch diesen Sachen nachzusehnen. Das Wertvolle an der Erfahrung in der Fremde ist, unter Anderem, die Wertschätzung die man beginnt zu entwickeln, die Wertschätzung gegenüber vielen Sachen die man zu Hause hat und hier nicht. Und sei es eiskalter Wind. Das trifft jetzt natürlich nur speziell auf mich zu, ich kann da nicht für jeden Menschen sprechen; manche können diese Hitze sicher auch ertragen. Ich tue es jedenfalls mittlerweile nicht mehr. Ich brauche Schnee und eiskalten Wind Ende November. Auch wenn in Mödling, zumindest bis jetzt, wahrscheinlich noch nicht sehr viel Schnee gefallen ist. Aber wenn schon ein wunderschöner Herbst in meiner Abwesenheit, dann muss zumindest auch ein wunderschöner Winter stattfinden dieses Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es tut schon ein bisschen weh über diese Dinge nachzudenken, aber ich sollte ihnen auch nicht zu viel Bedeutung schenken. Es drängen sich von Zeit zu Zeit ohnehin immer wieder gewisse Begebenheiten in den Vordergrund, die zwar nicht immer positiv sind, mich aber wenigstens von dem Gedanken an zu Hause ablenken. Letztes Wochenende zum Beispiel beherrschten ein paar ärgerliche, organisatorische Vorfälle meine Gedanken: Das neue Camp in Vimukti hätte schon längst anfangen sollen (nach aktuellem Stand soll es übrigens kommenden Donnerstag anfangen, habe ich zumindest gestern so erfahren - vorgestern hieß es noch Montag), eine riesige Telefonrechnung wurde meinen Eltern zugeschickt obwohl ich nicht einmal mit irgendjemanden telefoniert habe (nach wie vor besitze ich nur die österreichische SIM Karte, habe diese nach dem Vorfall aber jetzt einfach endgültig aus dem Handy getan; eine indische SIM Karte zu besorgen ist leider eine ziemlich komplizierte Angelegenheit, ich hoffe aber in nächster Zeit ist das endlich erledigt), zusätzlich scheint es unmöglich ein wichtiges Fax nach Österreich zu verschicken, da der Besitzer des einzigen Fax - Standes den ich gefunden habe zu mir meinte , er könne kein internationales Fax verschicken... das zieht sich jedenfalls immer so dahin mit den Dingen die einfach nicht zu klappen scheinen und sich mir in den Weg stellen. Ich möchte jetzt auch nicht wie jemand erscheinen, der an allem etwas auszusetzen hat, aber ich musste jetzt einfach mal festgehalten haben, wie anstrengend die Situation hier manchmal sein kann - vorallem wenn einem so unnötiger Zusatzballast wie der eben erwähnte angehängt wird. Indien ist anstrengend. Aber das habe ich auch nicht anders erwartet. Und irgendwie komme ich auch schon mit meiner Situation klar. Es ist ja zudem nicht so, als ob die Begebenheiten, die mich von dem Gedanken an zu Hause ablenken, nur negativer Natur wären - das ganz und gar nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An eine Begebenheit, an die ich mich nach wie vor sehr gerne, und mit einem gewissen Schmunzeln, zurückerinnere, ist eine Begebenheit von letzten Montag. Ich befand mich gerade auf dem Weg vom Shelter zurück ins Flat, als plötzlich ein Fahrradrikscha - Fahrer begann neben mir herzufahren, und mir zusprach, doch in seiner Rikscha Platz zu nehmen. Ich lehnte dankend ab, doch der Mann wollte mich unbedingt mitnehmen und meinte er würde es sogar gratis machen, da er sowieso in meine Richtung müsse. Ich stieg zu ihm ein und begann mich mit ihm zu unterhalten. Leute aus diesem doch etwas untereren Gewerbe, sprechen für gewöhnlich nur sehr brüchiges bis gar kein Englisch - doch der Rikscha Fahrer konnte sich sehr gut ausdrücken und ich verstand jedes Wort. Wir unterhielten uns sehr gut; er erzählte mir auch, er würde Schlapfen reparieren, und dass ich zu ihm kommen solle, wenn meine kaputt gehen sollten. Zum Schluß lud er mich sogar noch zu einem Chai Tee ein. Ich habe den Mann noch nie davor gesehen, und obwohl er von einer sehr anstrengenden Arbeit bzw. von dessen Hungerlohn lebt, lädt er mich auch noch zu etwas ein. Das war einfach mein persönliches Highlight dieser Woche. Auch, weil ich sehr darüber nachdenken musste bzw. nach wie vor darüber nachdenken muss, wie ein Mann, so am Rande der Gesellschaft, und der mit so viel zu kämpfen haben muss, es in so einer Situation schafft, sich und seine Probleme einfach auf die Seite zu schieben und einem wildfremden Menschen bedinungslos eine Freude zu machen. Ich glaube darin steckt eine gewisse Lebensweisheit, und mir hat es auch gezeigt, dass ich mich von den paar organisatorischen Problemen nicht beherrschen lassen sollte - sie sind es einfach nicht wert. Mir hat dieses Erlebnis auch die Augen geöffnet, wie kurz unsere Zeit hier auf der Erde doch eigentlich ist, und wie wir uns dennoch die meiste Zeit mit im Endeffekt so vielen nebensächlichen, unnötigen Sachen wie zum Beispiel Sorgen um Geld beschäftigen, sie zu einem Großteil unseres Lebens machen lassen. Dabei geht es darum überhaupt nicht.Um was es wirklich geht muss jeder für sich selbst herausfinden. Für mich habe ich festgestellt, dass es nicht um einen selbst, sondern um die anderen Menschen geht, und nicht um das was die Welt zu unserem Lebensmittelpunkt machen will. Aber das verliert man in der heutigen Zeit leicht aus den Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser letzte Montag war jedenfalls der schönste Wochenbeginn seit langem. Allerdings war es auch schon vor dieser Begegnung ein ziemlich ereignisreicher Tag: Am Vormittag wurden 2 neue Don Bosco Einrichtungen eröffnet, und wir mussten natürlich dabei sein und uns ewig irgendein Gequatsche auf Telugu anhören. Die erste Einrichtung wurde dann eingeweiht, indem einige Leute Kokosnüsse an einem Stein aufschlugen und sie zur beweihrauchten Gründungstafel legten. Für mich folgte dann noch ein Handshake und ein kurzer Smalltalk mit dem Stadtratvorsteher (so etwas in der Art dürfte dessen Funktion sein). Alles in allem war in der letzten Woche dieser Montag, aus rein ereignistechnischer Sicht, mit Sicherheit am aufregendsten. Erwähnenswert scheint mir auch noch, dass ich gestern, bei meiner allwochenendlichen Stadtbesichtung, ein cooles, neues Lokal entdeckt habe, und dort auch bis Abend mein Wochenende mit Kaffee und dem Buch Siddharta genossen habe. Für den Rückweg habe ich, da ich mich doch ein ganzes Stück weit entfernt befand und ich mal einen neuen Weg ausprobieren wollte, dann zwar fast 1 1/2 Stunden gebraucht, doch das war es allemal wert, da ich es selbst nach 2 1/2 Monaten Indien noch immer faszinierend finde, abends in der Stadt unterwegs zu sein. Es ist einfach sehr spannend zu sehen wie sich die Inder ihren Abend gestalten. Es scheint fast so, als ob sich niemand zu Hause sondern auf der Straße befinden würde um entweder seiner Arbeit nachzugehen, um ein kleines Nickerchen zu machen oder um sich einfach so mit Freunden zu unterhalten. Es ist alles so... lebendig. Das wäre bestimmt für jeden Menschen aus dem Westen einzigartig zu erleben und zu sehen. Diese Energie, die einen umgibt wenn man mitten durch das Geschehen wandelt, kann man nicht wirklich mit einer Beschreibung versehen, man kann sie nur spüren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam aber sicher muss ich leider wieder zu einem Ende finden. Ich wünsche euch allen in der Heimat einen schönen Winter und wenn ihr eine Möglichkeit findet, ein bisschen Schnee so aufzubewahren, dass man es auch zu mir nach Indien verschicken kann, dann... dann... nun ich finde nicht die passenden Worte um auszudrücken wie sehr ich mich darüber freuen würde, aber ich würde mich jedenfalls sehr freuen ;P.&lt;br /&gt;Noch einen schönen Sonntag und liebe Grüße aus Indien&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konsti&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-1647593859060523732?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/1647593859060523732/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/11/das-drama-um-den-fehlenden-winter.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/1647593859060523732'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/1647593859060523732'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/11/das-drama-um-den-fehlenden-winter.html' title='Das Drama um den fehlenden Winter'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-4095268254917777846</id><published>2011-11-13T01:46:00.001-08:00</published><updated>2011-11-13T03:07:02.573-08:00</updated><title type='text'>Mein Trip nach Vishakaphatnam</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bereits schon vor 2 Wochen die Möglichkeit angekündigt, so war es die vergangene Woche nun tatsächlich der Fall, dass ich einfach nicht dazugekommen bin meinen Blog zu schreiben. Detail am Rande bevor ich anfange über die letzten 2 Wochen zu schreiben: Das Camp in Vimukti hat noch immer nicht begonnen, nach aktuellem Plan fängt es kommenden Donnerstag an, aber wer weiß mit was für spontanen Planänderungen ich die nächsten Tage wieder konfrontiert werde. Ich nehme es jedenfalls wenig überrascht und nüchtern hin. Ohne weitere Umwege fange ich jetzt mal an zu schreiben, und zwar &amp;nbsp;mit Montag vor 2 Wochen, also dem 2. November.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Woche zwischen Montag und Donnerstag hatte sich eigentlich gar nicht so viel getan, außer einem kleinen Unfall am Montag. Ein Unfall als Folge dessen, barfuß im Shelter herumzulaufen. Und zwar bin ich auf ein kleines Stück Holz getreten in dem ein Nagel senkrecht nach oben herausgestanden ist. Als ich es aus meinem Fuß herausgezogen hatte, sah ich, dass der Nagel ein bisschen rostig war. Ich ging natürlich gleich vom Schlimmsten aus, entschloss mich aber erstmal abzuwarten ob sich die Stelle, in die der Nagel hineingerammt war, verfärben würde. Dumm war nur, dass die im Shelter kein Verbandszeug für meinen blutenden Fuß hatten. Jedoch, um ein bisschen die Spannung herauszunehmen, der Fuß verfärbte sich nicht, und die Wunde verheilte auch ganz gut. Jetzt ziert sie als gut verheilte Wunde -etwa 5 cm entfernt von der noch nicht ganz so gut verheilten Schnittwunde die ich mir beim Palmenklettern geholt hatte- meine rechten Fußsohle. Als Folge dieser Nagel Aktion renne ich jedenfalls nur noch mit Schlapfen im Shelter herum. Spektatkuläres gibt es von der Woche -zumindest bis Donnerstag- eigentlich sonst nichts mehr zu erzählen. Erwähnenswert an der Stelle scheint mir aber auch noch, dass das Unterrichten im Shelter immer besser funktioniert und mir auch immer mehr Spaß macht. Nach wie vor muss ich immer wieder mal ein bisschen lauter werden damit meine Schüler auch endlich tun was ich sage, aber ich habe den Eindruck, dass einige von ihnen mittlerweile echt schon gerne zu mir in die English Class kommen. Und auch wenn man immer alles 10 Mal erklären muss weil sich die Burschen einfach total leicht ablenken lassen und unkonzentriert sind, so ist es trotzdem irgendwie eine Freude wenn man eine Klasse hat, in der zumindest der Großteil lernwillig ist. Trotzdem muss an der Stelle auch erwähnt sein, dass ich mich schon sehr freue, wenn das Camp in Vimukti endlich wieder anfängt. Konrad und ich haben uns ein paar coole Aktivitäten überlegt, die wir mit den Vimukti - Neuankömmlingen machen werden. In Vimukti hat man einfach generell viel mehr Möglichkeiten, etwas zu unternehmen, da man dort auch den Platz hat. Im Shelter ist es einfach leider so, oder so kommt es mir zumindest vor, dass nachdem meine Class vorbei ist, immer nur derselbe, mittlerweile schon etwas langweilig gewordene, dahinplätschernde Trott von Ablauf stattfindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun bin ich doch wieder ein bisschen abgeschweift. Jetzt also gleich weiter zum letzten Shelter - Tag, zum letzten Tag in dieser vorletzten Woche mit einem gewöhnlichen, dahinplätschernden Ablauf - weiter zum Donnerstag. Voller Vorfreude begann ich diesen Tag im Shelter, da ich wusste, ich würde mich am nächsten Tag, schon um halb 4 in der Früh, bereits im Zug nach Vishakaphatnam befinden. Für die, die meinen letzten Blogeintrag nicht gelesen haben: Wir sind von den Volontären in dem Don Bosco Projekt in Vishakaphatnam eingeladen worden dort ein Wochenende zu verbringen und uns das Projekt anzuschauen. Die meisten Volontäre, die mit nach Vishakaphatnam fuhren, entschlossen sich zumindest halbwegs ausgeruht das Abenteuer morgens um halb 4 in der Früh im Bahnhof Vijayawada zu starten, und legten sich für die paar Stunden aufs Ohr - nur Martin und ich entschlossen uns die Nacht durchzumachen und dann einfach im Zug zu schlafen. Und so war es dann auch. Dem Einfinden im Zug und dem darauffolgenden Schlafen, ging aber unter Anderem noch ein nächtlicher Spaziergang zum Bahnhof voraus, bei dem es mir mit Erstaunen offenbarte, was für verrückte Orte manche Inder als Schlafplätze beherbergen (eine Handvoll zum Beispiel habe ich sogar auf der kleinen Grünfläche, welche die Sperrlinie zwischen den beiden Spuren der Hauptstraße markiert, schlafen gesehen); weiters vorangegangen war dem auch ein etwa Dreiviertel - stündiges Anstarren der Ankunftstafel bis wir wussten auf welchem Bahnsteig unser Zug einfahren würde. Mit einer indischen, bzw. einer -man könnte meinen- fast schon zum guten Ton gehörenden Verspätung verließen wir schließlich den Bahnhof Vijayawada. Wenn ich die beiden Zugfahrten, also die nach Vishakaphatnam und die nach Vijayawada zurück, vergleiche, so muss ich feststellen, dass die nach Vishakaphatnam doch um einiges aufregender und auch komfortabler war. Dass sie aufregender war verwundert jetzt vielleicht weniger, nachdem ihr Ausgangspunkt mitten in der Nacht in einem sehr belebten indischen Bahnhof stattfand und ich davor noch nie mit einem indische Zug gefahren bin. Komfortabler war die erste Fahrt deshalb auch, weil wir in einem Schlafwaggon untergebracht waren, in dem die Betten übereinander ausklappbar waren und in denen man, so finde ich, ausgezeichnet schlafen konnte. Die Fahrt dauerte 8 Stunden. Als die Sonne bereits aufgegangen war, setzte ich mich an die offene Tür -darauf hatte ich mich, seitdem ich in Indien bin, schon die ganze Zeit gefreut und davon aber bisher immer nur aus Erzählungen gehört-, setzte die Füße auf die Stufen die in den Zug hineinführen, hielt mich mit der linken Hand an der am Türrahmen montierten, &amp;nbsp;senkrecht nach oben führenden Sicherheitsstange fest, steckte mir die Kopfhörer meines Handys ins Ohr, legte mir den Soundtrack von dem Film Braveheart ein und bewunderte fasziniert und überwältigt die wunderschöne, abwechslungsreiche, schnell vorbeirauschende Landschaft Indiens. So schnell alles an mir auch vorbeirauschte, so ewig, so ruhig und so in sich selbst stimmig, schien jede Palme, jeder See, jedes angelegte Feld und jeder Berg mit der Welt einklingend und harmonierend den Gang der Dinge zu bewohnen und schon immer bewohnt zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir kamen etwa zu Mittag in Vishakaphatnam an. Am Bahnhof wurden wir von 2 Volontären sehr freundlich empfangen und dann weiter zur Projekt Zentrale gebracht, wo wir Father Thomas kennenlernten. Den restlichen Freitag schauten wir uns noch ein bisschen die Stadt an, wurden von den Shelter Boys mit einem eigenen Willkommensprogramm sehr herzlich empfangen, und gingen später auch noch mit ihnen Cricket spielen. Am nächsten Tag, Samstag, fuhren wir am Vormittag zum Strand - die Stadt liegt nämlich direkt am indischen Ozean. Ich fand den Strand sehr schön - es waren kaum Menschen dort und so besonders viel Müll lag, wie man es eigentlich annehmen könnte, auch nicht wirklich herum. Das Wasser war sehr warm und der Wellengang ziemlich hoch - letzteres stellte ich auch durch eine etwas schmerzhaftere Erfahrung fest; und zwar wurde ich, nachdem ich mich auf einen im Wasser hervorragenden Felsen gesetzt hatte, von einer höheren Welle vom Felsen einfach hinuntergespült - mit dem Rücken direkt auf einen dahinter positionierten, etwas niedriger liegenden und im Wasser versteckten Felsen. Doch damit nicht genug. Weiters hatte ich nach unserem Strandbesuch auch einen ziemlich unangenehmen Sonnenbrand am Rücken. Der große Verlierer dieses Besuches war also alles in allem mein Rücken. Die positiven Erfahrungen die ich von diesem Vormittag am Strand jedoch mitgenommen habe, überwiegen aber auf jeden Fall - das ganze Strandprogramm wurde durchgezogen: Schwimmen, einfach in der Sonne liegen, mit dem Frisbee hin und her schießen, ja sogar eine Sandburg habe ich gebaut (Bilder folgen noch!!). Mittagessen gingen wir zu einem Pizza Hut, welcher für mich schon Grund genug gewesen wäre diese Stadt zu lieben. Sowas wie Schinken- oder Salamipizza konnte man natürlich nicht bestellen, dafür waren bei einer Pizza die Hühnchenstückchen so zugeschnitten, dass sie wie Salamischeiben aussahen. Der Preis hatte sich zwar gesalzen, aber das war der Besuch allemal wert. Am Nachmittag fuhren wir dann zu einem Projekt außerhalb der Stadt. Die Fahrt hin und zurück dauerte zwar ziemlich lange, aber umso schöner war die entlegene Natur die wir dort bewundern durften. Das Projekt ist von allen Seiten von Palmen und Bäumen bzw. einigen Hügeln die sich in unmittelbarer Nähe befinden eingeschlossen. Die Luft war auch ein unvergleichliches Erlebnis - so nach Kräutern und Früchten duftend bzw. so rein und klar habe ich nicht mal die Luft in Vimukti in Erinnerung. Von daher auch nicht ganz vergleichbar mit meinem naturparadiesischen Projekt in Vimukti, aber einiges haben die beiden Projekte auf jeden Fall schon im Nenner. Auch hier wurden wir jedenfalls wieder mit einem eigenen Willkommensprogramm begrüßt; wie schon beim Willkommensprogramm von den Kindern in Vishakaphatnam wurde von den Kindern hauptsächlich etwas vorgetanzt. Manche konnten echt überraschend gut tanzen. Später wurden auch wir Volontäre gebeten zu tanzen - am Ende tanzte einfach jeder: Kinder, Leiter und wir Volontäre. Danach machten wir uns wieder auf den Weg zurück in die Stadt und waren ziemlich erledigt als wir dort ankamen, jedoch war es echt ein sehr netter Abend. Während der Busfahrt zurück nach Vishakaphatnam kam ich ins Gespräch mit einem Lehrer; wir sprachen über den 1. Weltkrieg und inwiefern Österreich an dessen Ausbruch Schuld war. Das war mal ein sehr interessantes Gespräch. Eine traurige Tatsache ist übrigens auch, dass der einzige Österreicher der in Indien bekannt ist, Adolf Hitler zu sein scheint. Zumindest war das bis jetzt der einzige Name, nach welchem mich die Inder nicht mehr fragend angeschaut haben. Wie auch immer, am &amp;nbsp;nächsten Tag, also am Sonntag, war jedenfalls nicht mehr viel Zeit etwas zu unternehmen - der Zug verließ schon zu Mittag den Bahnhof. Den Vormittag nutzten wir noch um uns den Marktplatz anzuschauen. Dann hieß es schon wieder Abschied nehmen. Die bereits erwähnte Rückfahrt war aus dem Grund weniger komfortabel, weil wir diese in der normalen Passenger Class verbrachten - also zusammengepfercht in einem immer voller werdenen Waggon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viel also zu meinem Trip nach Vishakaphatnam. Übrigens, erwähnenswert fände ich noch, dass sich dort auch zwei andere Volontärinnen von Jugend Eine Welt befinden - war sehr interessant mal zu hören wie sie ihre Zeit so erleben und was sie durchmachen. Wenn ich es mir so überlege war das bis jetzt eigentlich das schönste Wochenende, dass ich in Indien hatte. Vielen Dank also an der Stelle nochmal an all die Volontäre in Vizag (so wird die Stadt auch genannt) bzw. an Father Thomas.&lt;br /&gt;Nun, ich muss langsam zu einem Ende kommen. Ich sollte heute noch einiges erledigen und die Zeit wird knapp. Über die letzte Woche gibt es zum Glück eh nicht mehr wirklich etwas zu erzählen. Außer dass ich es geschafft habe, mich auf der Suche nach einem Coffee Shop im westlichen Teil der Stadt von Vijayawada zu verirren, bzw. bei der Busfahrt zum 'Shelter Picnic' (welches jeden Freitag im Kinderdorf Chiguru stattfindet), bei der Überquerung eines besonders großen Schlagloches (nach der Regenzeit sind die Straßen oft voll mit Schlaglöchern da Teile von der Straße oft einfach fortgespült werden), meinen Kopf gegen eine hervorstehende Schraube zu schlagen. Um ehrlich zu sein ist mir das sogar 3 Mal passiert, da ich im Bus ein Nickerchen gemacht habe, und dabei im Schlaf mit dem Kopf immer ein Stückchen näher zur bösen Schraube gerutscht bin - sobald es dann über ein größeres Schlagloch gegangen ist -&amp;gt; Zack. Vorallem an der Stirn ist mir eine Erinnerung an diese Fahrt geblieben. Schrauben und Nägel waren also nicht gerade meine besten Freunde in letzter Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube zwar mit diesen zwei kleinen Highlights die letzte Woche nicht ganz vollständig resümiert zu haben, aber was einem zuerst in den Kopf kommt (und nein das sollte jetzt keine Anspielung auf meine Schrauben Geschichte sein), ist bekanntlich auch das Wichtigste. Darum verabschiede ich mich jetzt mal und mache mich meines Weges.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele liebe Grüße aus Indien&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-4095268254917777846?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/4095268254917777846/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/11/mein-trip-nach-vishakaphatnam.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/4095268254917777846'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/4095268254917777846'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/11/mein-trip-nach-vishakaphatnam.html' title='Mein Trip nach Vishakaphatnam'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-5942019932340560539</id><published>2011-10-30T00:48:00.000-07:00</published><updated>2011-10-30T03:53:47.314-07:00</updated><title type='text'>Ein Friseurbesuch mit Zusatzleistungen</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indien. Ein Land der Menschen, ein Land der Armut, ein Land des Leides, ein Land des Schmutzes, ein Land der Korruption, ein Land des Chaos, ein Land des Überlebenskampfes, ein Land der Farben, ein Land der Düfte, ein Land der Gefühle, ein Land der Emotionen, ein Land der verborgenen Schönheit, ein Land der Geheimnisse, ein Land der Zukunft.&lt;br /&gt;Ein Ort der berührt. Aber auch fordert. Manchmal überfordert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überfordert fand ich mich diese Woche glücklicher Weise nur selten wieder, dafür einmal mehr sprachlos aufgrund des Chaoses in der Camporganisation von Vimukti. Fahren Konrad und ich am Montag voll gespannter Erwartung nach Vimukti ob des anstehenden, vermeintlich 'neuen' Campbeginns, um dann bei der Ankunft festzustellen, dass das alte Camp in Wirklichkeit noch gar nicht vorbei ist. Wohl nicht ganz unberechtigt stellten Konrad und ich uns dann die Frage weshalb man uns in den letzten 2 Wochen, die wir im Boys Shelter verbracht haben um die Burschen die in das neue Camp von Vimukti kommen kennenzulernen, nichts davon erzählt hat, dass das alte Camp noch gar nicht aus ist. Seufzend nahmen wir diesen Verdruss zur Kenntnis. Angeblich soll es nun gestern endgültig zu Ende gegangen sein, was für Konrad und mich bedeutet, dass bis das neue Camp in Vimukti beginnt wir unsere Zeit wieder im Shelter verbringen werden. Jedoch, ob dieser uns mitgeteilte Sachverhalt tatsächlich was mit der Realität zu tun hat, wollen wir diesmal lieber überprüfen - am Montag wird gleich einmal in der Früh in Vimukti angerufen um zu fragen ob das Camp auch wirklich vorbei ist. Die ganze Angelegenheit ist, obwohl sie jetzt nicht besonders überraschend kam, einfach ärgerlich, weil man sich schlichtweg auf nichts verlassen kann was die Inder sagen. Fast jede Woche gibt es spontane Planänderungen bei welchen es jedoch scheinbar nicht für nötig gehalten wird, uns davon in Kenntnis zu setzen. Aber wie auch immer, ich gehe jedenfalls eigentlich schon davon aus, dass die vergangene Woche nun auch wirklich die letzte war. Und der Vollständigkeit halber muss ich hinzufügen, dass ich es mittlerweile ja auch schon fast mit einem gewissen Humor betrachte, dass die vergangene Woche die bereits 5. offiziell angekündigte 'letzte' Woche in Vimukti war. Und nachdem in den letzten 5 Wochen die einzelnen Wochen jeweils immer als 'letzte Woche' angekündigt wurden, konnten wir (wenn wir denn überhaupt gerade in Vimukti waren) auch nie wirklich Unterricht machen. Wenn unsere Class - Stunde an jeweiligen Tagen nicht gerade aufgrund 'besonderen Programmes' aufgelöst wurde, dann haben wir einfach Spiele und kleine selbst zusammengestellte Schauspiel Stücke mit den Burschen gemacht. Auch die letzte Woche war einmal mehr davon gezeichnet. Trotzdem gibt es von der letzten Woche wieder ein paar lustige, interessante, vielleicht auch ein wenig verstörende Geschichten zu erzählen. Diesmal muss ich aber bei Sonntag anfangen, genau genommen bei Sonntag Vormittag, eine Stunde nachdem ich meinen Blog Eintrag fertig geschrieben habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An jenem Sonntagvormittag war in Planung, nach Fertigstellung meines Blog Eintrages den Friseur aufzusuchen. Dieser ließ sich -eigentlich- nicht lange suchen, direkt gegenüber von der Volontärs Zentrale gibt es, inmitten einer Reihe von mehreren Ständen, einen Stand, der so eingerichtet ist wie ein kleines Zimmerchen. In diesem kleinen Zimmerchen waren 2 Sessel, ein an die Wand geschobener Tisch und ein darauf platzierter Spiegel, alles ziemlich eng zueinander gestellt, zu erkennen - ob es sich bei diesem Zimmerchen aber auch wirklich um eine Friseurstube handelte ließ sich nicht sofort feststellen; erst musste ich noch 2 - 3 Mal ein wenig verhalten und unentschlossen, über den Stand misstrauische Blicke schweifend, daran vorbeiwandern. Schlußendlich aber landete ich doch in einem der beiden gar nicht mal so unbequemen Sessel sitzend, als Kunde eines -so nannte er sich zumindest- Friseurs. Das Ergebnis selbst war eigentlich weitgehend zufriedenstellend, auch wenn er ein paar Haare vergessen hatte zu schneiden beziehungsweise überhaupt keine Ahnung davon hatte wie ich die Haare überhaupt gerne geschnitten gehabt hätte da er einfach ohne irgendwas zu sagen zu schneiden begann alsbald ich im Sessel saß. Jedoch, nachdem ich mich nach getaner Arbeit gerade aus dem Sessel erheben wollte, stemmte er plötzlich seine Hände gegen meine Schultern und gab mir so zu verstehen, dass er noch nicht fertig war mit seiner Arbeit (generell habe ich den "Friseur" eigentlich kein einziges Wort während meines Besuches reden gehört, Kommunikation fand hauptsächlich durch Gestikulation statt). Ich wunderte mich, was der Mann jetzt wohl noch geplant hätte, und ehe ich es mich versah wurde mein Gesicht mit einer Eukalyptuscreme massiert, was ganz klar noch zum angenehmeren Teil der 'Zusatzleistungen' anzurechnen ist. Denn danach begann er plötzlich auf meiner Schädeldecke mit der Faust und der flachen Hand herumzuhämmern und dazu leicht zu summen. Als der Mann damit endlich fertig war, und ich schon ein bisschen Kopfschmerzen hatte, hielt er mich an den Backenknochen fest -ich, mit meinen Augen nervös hin und her blickend hoffte nur, mit der einen oder anderen Schweißperle auf der Stirn, dass mich der Mann heil ließe- und drehte meinen Kopf in einer schnellen, abrupten Bewegung einmal nach links und dann nach rechts - mein Genick, dazu laut knackend, blieb zum Glück unbeschadet, auch wenn ich den restlichen Tag die Folgen dieser doch etwas schmerzhaften Bewegung zu spüren bekam. Dann machte er mir noch eine typisch 'abgeschleckte' Frisur und breitete daraufhin mit einem selbstzufriedenen Lächeln seine Hand aus. 40 Rupie - etwa 60 Cent kostete mich der Friseurbesuch, ließ mich also zumindest finanziell unbeeinträchtigt von dannen ziehen.&lt;br /&gt;Der Besuch bei diesem Friseur sollte mich wohl generell auf eine ziemlich ereignisreiche Woche einstellen. Am Tag darauf, also am Montag, in Vimukti, sollte meine erste Rattenjagd stattfinden. Nichtsahnend und zufrieden seufzend nach einem sättigenden Abendessen machte ich mich zum Rückzug auf in mein Zimmer. Dort ankommend und das Licht aufdrehend, bemerkte ich plötzlich auf dem Tisch neben mir einen Schatten sich blitzschnell von mir wegbewegen - die Identifikation dieses Schattens ließ nicht lange auf sich Warten, ob des langen, nackten Schwanzes den der flinke schwarze Schatten hinter sich her zog. Ich griff zum Besen und dachte mir ich könnte das Getier einfach zur offenen Tür treiben und so aus meinem Zimmer entfernen - noch bringe ich es nicht über mich solche Viecher zu erschlagen, aber wer weiß zu was ich mich in diesem Jahr noch so überwinden lernen muss. Das Tier wollte jedenfalls nicht bei der offenen Tür hinaus, es wollte sich lieber im Badezimmer verbarrikadieren. Da ich jedoch die Ratte für einen Moment aus den Augen verlor, dachte ich zunächst, als ich es nicht mehr auffinden konnte, es wäre bereits bei der Türe hinaus - dem aber nicht ganz trauend, fand ich es zum Glück schließlich doch noch hinter dem Klo sitzend. Das Tier rannte wieder aus dem Badezimmer hinaus und es folgte eine Jagd um das in der Mitte des Raumes platzierten Bettes. Nachdem ich die Ratte so ein paar Runden lang gejagt hatte, hielt ich mal einen Moment inne um mir einzugestehen, dass das so nicht viel Sinn zu haben scheint. Ich berücksichtigte die Tatsache, dass das Viech einfach nicht bei der Tür hinauswollte, dafür aber immer wieder versucht hatte, mit einem kräftigen Sprung das Fenster zu erreichen, über welches es auch ziemlich sicher ins Zimmer gelangt war. Dann kam sie mir endlich, die glorreiche Idee - ich stellte ein kleines Gestell vor das Fenster, über welches kletternd die Ratte dann zum Glück endlich das Fenster erreichte. Erleichtert ließ ich mich auf mein Bett nieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Mittwoch darauf begann das Deewali Festival, bei welchem es so wie bei uns zu Silvester zugeht, welches jedoch nicht nur aus einem einzigen sondern aus mehreren Tagen besteht und auch heute noch stattfindet. Doch besonders am Mittwoch, also am Anfang dieses Festes, wurden viele Kracher gezündet - in Vimukti wurden später am Abend&amp;nbsp;selbst gebastelte&amp;nbsp;Kracher vom Balkon hinuntergeschossen. Die Dinger machten einen Höllenlärm und ich hatte einen ziemlichen Respekt davor da sie fast unmittelbar nachdem man sie angezündet hat explodiert sind - ungefährlich war das ganze also nicht. Mittwoch war zudem der Tag, an dem ich mich das erste Mal daran versucht habe eine höhere Palme zu erklimmen. Gleich gelang es mir nicht bis zur Blätterkrone hinauf zu gelangen, doch schlußendlich erreichte ich sie doch. Dumm war nur, dass die Palmenblätter, zumindest bei dieser Palme, senkrecht nach oben ausgerichtet waren und ich mich an ihnen hochziehen hätte müssen um mich in die Krone zu befördern. Jedoch versagte bei diesem Versuch dann bei mir die Kraft und ich musste mich hinunterrutschen lassen, was sich als ziemlich schmerzhaft herausstellte,&amp;nbsp;vor allem&amp;nbsp;für meine rechte Fußsohle, die ich mir bei dieser Aktion aufgeschnitten habe. Aber es verheilt zum Glück alles recht gut und ich denke, sobald der Fuß heil ist und ich wieder in Vimukti bin, werde ich mich wieder an eine höhere Palme heranwagen. Jedoch beim nächsten Mal an eine mit Palmenblättern auf die man besser hinaufklettern kann - warum ich mir eine so ungünstige damals ausgesucht habe, ist damit zu erklären, dass sich auf dieser eine besonders große Kokosnuss befand.&lt;br /&gt;Als ein weiteres Highlight von Mittwoch scheint mir noch das herrliche Abendessen erwähnenswert - Biryani Rice mit Egg Curry, eines meiner Lieblings Currys. Nach dem Abendessen wurde noch auf dem Dach zu der Musik von Kishurs Anlage getanzt, ich ließ mich überreden mitzutanzen obwohl mein Fuß nicht unbedingt zum tanzen hätte gebraucht werden sollen. Trotzdem war es ein lustiger Abend auch wenn mein Fuß danach noch mehr geschmerzt hat.&lt;br /&gt;Am nächsten Tag, Donnerstag, wollte ich mir das Rezept des Feiertag - Abendessens von der Küche holen. Riyaz, einer der Burschen die in Vimukti kochen, hat mir versucht das Rezept zu erklären, jedoch hatte ich nach 3 Anläufen diese Erklärungen in gebrochenem Englisch zu verstehen und niederzuschreiben, 3 unterschiedliche&amp;nbsp;Rezepte. Riyaz schlug mir schließlich daraufhin vor, dass wenn ich mit ihm 3 Eier einkaufen ginge, er mir den Biryani Rice und das Egg Curry zu Mittag nochmal zubereiten würde und ich ihm dabei dann einfach zuschauen solle. Gesagt getan. Zum Glück gibt es direkt neben Vimukti eine große Hühner Farm, was die Beschaffung von 3 Eiern zu einer machbaren Aufgabe machte. Endlich also habe ich mein erstes gescheites indisches Rezept. Um Tonys Wunsch (ein Freund von mir) zu respektieren, Rezepte zu sammeln und hier im Blog zu veröffentlichen, plane ich einmal einen eigenen Blog Eintrag zu machen bei dem nur Rezepte augelistet sein werden, da wird dieses dann auch darunter zu finden sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wetter wird jetzt übrigens immer milder, die Regenzeit findet seine Ausläufe mit immer häufigeren heftigen Tropen - Regenfällen. Speziell die letzte Woche war geprägt davon. Ab Dienstag ist die Regenzeit dann offiziell vorbei und der 'Winter' beginnt (welcher wohl eher mit dem vergangenen Sommer in Österreich zu vergleichen sein wird - nur mit weniger Regen).&lt;br /&gt;Abschließend noch eine kleine Ankündigung: Nächsten Sonntag werde ich wahrscheinlich nicht dazu kommen in meinen Blog zu schreiben, da ein paar von uns Volontären planen, nächstes Wochenende einen Trip nach Visakhapatnam, einer Stadt direkt an der Küste zu machen. In Visakhapatnam gibt es auch ein Don Bosco Projekt, eine Volontärin von Jugend Eine Welt (die Organisation mit der auch ich diesen Einsatz mache) hat dort ihr Projekt und hat uns zugesichert, dass wir in einer der Don Bosco Einrichtungen schlafen können. Die Zugfahrt dorthin dauert etwa 8 Stunden (endlich mit dem Zug fahren juhu!); losfahren werden wir am Freitag um halb 4 in der Früh und am Sonntag am Abend wieder zurückkommen. Nachdem ich aber die nächste Zeit wohl eh wieder im Boys Shelter verbringen werde -daher unter der Woche im Flat schlafen und damit auch Internet Zugang haben werde-, gehe ich eigentlich schon davon aus, die Woche darauf am Abend mal die Zeit zu finden um meinen Blogeintrag nachzuholen. Falls ich allerdings doch nicht dazu kommen sollte, wird man sich ausnahmsweise mal eine weitere Woche gedulden müssen :P.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, langsam aber sicher sollte ich wohl doch zu einem Ende kommen. Wieder einmal ein Blog Eintrag mit Überlänge. Aber in solch ereignisreichen Zeiten scheint es mir einfach nicht machbar mich kürzer zu halten.&lt;br /&gt;Wünsche allen eine schöne und erfolgreiche Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße aus dem äquatorialen Teil der Welt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-5942019932340560539?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/5942019932340560539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/10/ein-friseurbesuch-mit-zusatzleistungen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/5942019932340560539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/5942019932340560539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/10/ein-friseurbesuch-mit-zusatzleistungen.html' title='Ein Friseurbesuch mit Zusatzleistungen'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-2260213656423661735</id><published>2011-10-22T23:03:00.000-07:00</published><updated>2011-10-22T23:03:55.823-07:00</updated><title type='text'>Und auf in ein neues Abenteuer...</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;...geht es ab morgen, Montag, und zwar in das neue Camp in Vimukti. Und ja, richtig, wer meinen letzten Blogeintrag gelesen hat, der weiß, dass es ursprünglich hieß das neue Camp fänge eigentlich erst am Mittwoch statt. Doch einmal mehr wurden spontan Planänderungen vorgenommen. Ich nehme es nüchtern hin. Irgendwann ist man nicht mehr überrascht. Nun, jetzt stellen sich vielleicht manche die Frage: Was erwarte ich mir von der Zeit im neuen Camp? Lassen wir zunächst mal die vergangene Woche im Shelter Revue passieren, das wird helfen diese Frage zu beantworten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Woche fing gleich einmal mit einer Veränderung im Zeitplan statt. Am Montag begleiteten nämlich Konrad und ich, nach dem Shelter, Martin in das Residental Vocational Training Center - kurz RVTC. Martin geht dort jeden Tag nach dem Shelter hin, und übernachtet auch dort. Im RVTC findet für einige Burschen aus dem Shelter eine Art Berufsvorbereitungskurs statt. Es gibt dort auch andere Kurse, wie zum Beispiel die English Class die von Martin geleitet wird. Konrad und ich haben Martin die Woche abwechselnd ein bisschen unter die Arme gegriffen, weil es doch dezent an die Substanz geht, wenn man nach 16 Uhr -das ist der Zeitpunkt in der die Zeit für die Volontäre im Shelter endet- zum RVTC latschen und neuerlich eine Class, die erst um 18.30 beginnt, vorbereiten muss. Speziell als ich am Montag um ca. 20 Uhr endlich im Flat wieder ankam, war ich besonders erledigt, da wir im RVTC noch 1 - 2 Stunden Basketball gespielt hatten, und mir das einfach meine letzte Energie geraubt hatte. Ereignistechnisch bliebe mir von der Woche noch zu erwähnen, dass fast jeden Tag irgendwelche Sponsoren auf Besuch zum Shelter kamen, und es deswegen die ganze Woche besseres Essen zu Mittag gab. Mir sollte es Recht sein. Einmal wurden sogar Fotos von Martin, Konrad und mir geschossen, als wir ein Geschenk -2 Orangen, eine Packung Weißbrot, eine Seife und noch ein unbekanntes Utensil- von einem der Sponsoren in die Hand gedrückt bekommen haben. Dieses Geschenk hat natürlich auch jedes der Kinder im Shelter erhalten; wir Volontäre haben den Großteil unserer Geschenke dann einfach weitergeschenkt - das Essen war allerdings schwerer herzuschenken, da umgekehrt die Burschen uns ebenfalls die ganze Zeit ihr Essen schenken wollten. Auf jeden Fall hat dann einer von dem Leitungsteam nach den gemachten Fotos von uns und den Sponsoren etwas von 'Newspapers' genuschelt. Bis jetzt habe ich aber zum Glück noch kein Foto von mir in der Zeitung gefunden. Ich hoffe das bleibt auch so. Interessant und zugleich etwas irretierend fand ich auch die Anwesenheit von einem Dutzend Nonnen, die sich noch in Ausbildung befinden und sich die ganze Woche im Shelter aufgehalten haben. Was genau sie dort getan haben blieb mir ein Rätsel. 3 - 4 von ihnen haben sich an einem Tag zum Spielen zu den Kindern und Jugendlichen gesetzt. Sonst habe ich sie meistens nur mit dem Leitungsteam quatschen gesehen. Wie auch immer, ich nahm ihre Anwesenheit mit einem Schulterzucken hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Woche schien jedenfalls wieder wie im Flug zu vergehen. Und wie ich schon in meiner philosophischen Abhandlung über Zeit -in einem meiner vorhergehenden Blogeinträge- hergeleitet habe, so war das wahrscheinlich ein Resultat dessen, dass ich meine Zeit diese Woche im Shelter als positiv und konstruktiv -also vorteilhaft investiert- erlebt habe. Mathematik zu unterrichten hat Spaß gemacht, auch wenn es oft ein ziemliches Chaos war. Und auch die Zeit nach dem Shelter im RVTC fand ich interessant und bereichernd, auch wenn ich danach immer völlig erledigt war. Ebenfalls als positiven Aspekt erlebt, habe ich die Tatsache, wieder ein paar Burschen kennengelernt zu haben die nach Vimukti kommen. Da, soweit ich weiß, nie alle Burschen die nach Vimukti kommen im Shelter anwesend waren, haben wir leider auch nicht alle kennengelernt. Aber das ist schon okay. Positiv überwiegend fand ich die Tatsache, dass es doch einige echt coole und nette Burschen sind, die da ab morgen mit dabei sind. Aber noch kenne ich ja nicht alle, also verschrei ich es auch besser nicht. Heute gehe ich jedenfalls noch in die Stadt und schaue mich nach einem Seil und weiteren Utensilien um, die man für eine Olympiade gebrauchen könnte, denn genau so eine plane ich zu veranstalten in Vimukti. Bei dieser werden die Burschen verschiedene Herausforderungen zu bestehen haben, zum Beispiel, dass 2 Burschen an den Fußknöcheln aneinander gebunden eine bestimmte Strecke so schnell wie möglich entlang laufen müssen. Ich dachte mir wenn das gut ankommt, kann man das sogar jede Woche oder so einführen. Aber mal schauen. Auch für den Unterricht werde ich mich heute noch vorbereiten, es gibt also viel zu tun. Um noch einen Abschluß zu finden zur letzten Woche: Leider entsprach, zumindest was positive Erfahrungen angeht, das Ende der Woche im Shelter nicht ganz den vorhergehenden Tagen. Als ich am Donnerstag in der Früh mit Konrad ins Shelter ging, habe ich schon gemerkt, dass nicht alles ganz okay ist mit meinem Magen, habe aber darauf gesetzt, dass sich diese Verstimmung schon wieder legen würde. Doch leider entwickelte es sich in die andere Richtung. Eine Stunde lang bin ich im Shelter Office gesessen - den Kopf in dem am Tisch lehnenden Arm begraben. Schließlich bin ich mit der Rikscha zurück ins Flat gefahren, es ging leider nicht anders. Glücklicher Weise hatte ich noch einiges von Doktor Namias Medizin von letzter Woche, als ich ebenfalls erkrankt war. Die habe ich dann auch gleich mal eingenommen. Am nächsten Tag, Freitag, schien es mir jedoch ganz und gar nicht besser zu gehen. Mein Zustand schien sich sogar eher zu verschlechtern, weshalb ich am Abend auch noch zusätzlich zu 'Normhydral', ein Medikament dass mir mein Vater mitgegeben hatte, griff. Doch natürlich dauert es ein bisschen, bis so ein Medikament wirkt. Die Magenkrämpfe wurden jedenfalls immer unangenehmer und ein paar Stunden bevor ich schlafen gehen wollte, hatte ich schließlich sogar Fieber. Die Nacht auf Samstag war alles andere als gemütlich. Doch am Samstag schienen die Medikamente dann doch anzuschlagen. Am Nachmittag fühlte ich mich wieder halbwegs fit, blieb dennoch vorsichtshalber im Bett. Und heute, Sonntag, geht es mir eigentlich wieder ganz gut soweit. Aber den Freitag Abend will ich so schnell nicht unbedingt nochmal erleben. Für mich ist es fast ein Wunder, dass ich mich so schnell wieder kuriert habe, denn so krank wie ich mich am Freitag gefühlt habe, so krank habe ich mich in Indien bisher noch nie gefühlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soviel zu meiner Woche. Nun, die Frage was ich mir von der Zeit im neuen Camp in Vimukti erwarte ist jetzt noch nicht ganz geklärt. Was ich mir erwarte ist auf jeden Fall eine konstruktivere Zusammenarbeit mit den Burschen als wie im letzten Camp. So viel Anspruch habe ich. Ein erster Schritt, damit das auch gelingt, wäre die Zeit, zu der die Class beginnt, von den Burschen künftig auch wirklich einzuhalten und zu erscheinen. Ich denke zumindest, das würde bei den Jugendlichen sehr dazu beitragen&amp;nbsp;die Class ein bisschen ernster zu nehmen. Außerdem hoffe ich, dass Konrad und ich mit den Campleitern noch zu einem organisatorischen Gespräch kommen, um unter Anderem diesen Punkt zur Sprache zu bringen. Mehr wünschen als erwarten tue ich mir zudem, mit den Burschen eine lustige, spannende, konstruktive und positive Zeit zu verbringen. Aber sowas zu erwarten, von Burschen mit einem so schwierigen sozialen Hintergrund, wäre total vermessen. Ich bleibe aber offen und optimistisch. Spannend wird es bestimmt so oder so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer, ich bin jedenfalls froh, dass ich heute noch meine ganzen Erledigungen machen kann. Eigentlich wollte ich sie ja auf das Wochenende aufteilen, aber aufgrund meiner Erkrankung musste ich sie bis heute aufschieben. Unter anderem muss ich mir auch neue Schlapfen kaufen, meine aktuellen lösen sich leider schon auf. Eigentlich hätte ich ja auch Schuhe dabei, aber hier trägt kein Mensch Schuhe, da würde ich nur komisch angesehen werden. Meine Haare wollte ich mir auch schon länger mal schneiden lassen - kostet hier nur 30 Rupie (ca 50 Cent). Das kann man denke ich gerade noch so aufbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit komme ich diese Woche zu meinem Ende. Bin jetzt wieder eine Woche lang völlig von der Außenwelt abgeschnitten, freue mich aber schon, wenn ich in nächstes Wochenende erfahre, was sich so alles getan hat in der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wünsche euch allen eine schöne und erfolgreiche Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grüße aus dem Südosten,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konsti&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-2260213656423661735?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/2260213656423661735/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/10/und-auf-in-ein-neues-abenteuer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2260213656423661735'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2260213656423661735'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/10/und-auf-in-ein-neues-abenteuer.html' title='Und auf in ein neues Abenteuer...'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-26070642862383574</id><published>2011-10-16T07:43:00.001-07:00</published><updated>2011-10-16T07:49:43.323-07:00</updated><title type='text'>Meine Woche im Boys Shelter</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;Heute ist Sonntag, der 16. Oktober 2011. Eine Woche Boys Shelter liegt hinter mir. Es gibt wieder zu erzählen.&lt;br /&gt;Übrigens, die bereits angekündigten, neuen Fotos sind unter diesem Blog Eintrag zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst mal, da ich schon vor dieser Woche zweimal das Boys Shelter besucht hatte, kannte ich schon ein paar Burschen, mit denen ich mich schon damals sehr gut verstanden habe. Im Boys Shelter sind Burschen verschiedesten Alters. Die meisten die kommen, kommen aber nur wegen dem Essen - sie gehen nach dem Essen wieder hinaus auf die Straße. Hier wird niemand gezwungen zu bleiben. Über den ganzen Tag hinweg bleiben meistens etwa 20 - 30 Burschen im Shelter. Das Boys Shelter wird nur als eine Art Zwischenstation angesehen. Entweder um die gestrandeten Straßenkinder zu Projekten weiterzuvermitteln, oder um ihnen einen Ausbildungsplatz bei einem der Don Bosco Einrichtungen zu verschaffen. Mir hat meine Woche hier jedenfalls eigentlich sehr gut gefallen. Wir sind jeden Tag gegen Abend wieder zurück ins Flat gefahren bzw. morgens gegen 9 Uhr wieder hingefahren (mit der Rikscha ist der Weg in 10 Minuten hinter sich gebracht). Vormittags steht Unterricht (Englisch aber auch Mathe (!)), wie auch Spiel und Spaß am Programm. Der In-Charge (Leiter) des Shelters nimmt sich am Vormittag zu einem bestimmten Zeitpunkt auch die Zeit, um die Burschen in einem Sitzkreis zu versammeln und um mit ihnen zu reden. Über was sie reden kann ich aufgrund meiner eingeschränkten Telugu Kenntnisse leider nicht genau sagen, aber ich schätze es geht einfach darum um den Burschen klar zu machen wie wichtig Ausbildung etc. ist, damit sie nicht gleich wieder abhauen. Ist das Vormittagsprogramm beendet, so gibt es Mittagessen, bei dem schon bis zu 100 Jugendliche und Kinder kommen können. Am Nachmittag steht zunächst Fernsehen auf dem Programm, später werden wieder Spiele gemacht. Erwähnenswert an der Stelle scheint mir, dass mit fast jedem Programmpunkt der gerade ansteht, Hand in Hand die Faszination der Burschen die gerade neben mir sitzen über meine weiße Haut bzw meinen Körper geht. Nicht dass das eine neue Erfahrung oder so für mich in Indien wäre. Aber diese Woche ist es halt besonders oft vorgekommen, dass einer der Burschen (speziell Mahesh) einfach mal eine halbe Stunde lang meine Wadeln hin und her schwingen ließ. Dabei starrt er wie gebannt darauf wie sie hin und her schwingen, während er sie immer wieder von vorne anschubst. Als ob er keine eigenen Wadeln hätte. Gleichzeitig kommt es gerne vor, dass sich dem Spiel z.B. Kartig (oder einer der anderen Burschen) anschließt und meine Handfläche untersucht. Oft kneift man mir dann leicht in die Handfläche um dann fasziniert zu beobachten, wie sich die Stelle, in die man gekniffen hat, rötlich verfärbt. Oder man sperrt mir am Handgelenk kurz das Blut ab, um zu sehen wie meine ganze Hand rötlich wird. Ich finde es immer wieder herrlich zu beobachten, mit was für einer Faszination und Konzentration die Burschen die bereits genannten Untersuchungen durchführen. Natürlich gibt es auch andere Untersuchungen, zum Beispiel die des Bauches oder der Füße. Aber die Wadeln beziehungsweise die Hände genießen dennoch nach wie die vor die größte Aufmerksamkeit. Selbstverständlich sind aber jetzt nicht nur solche Burschen dabei, die dich ohne jede Scheu gleich kennenlernen und mit dir befreundet sein wollen. Nachdem die Jugendlichen und Kinder direkt von der Straße kommen, sind natürlich auch schwierigere Fälle dabei: Es gibt die, die überhaupt nichts reden und die meiste Zeit einfach traurig auf den Boden schauen, es gibt die Hinterhältigen, bei denen man merkt die haben sich bisher als Gauner auf der Straße durchgeschlagen, es gibt die Misstrauischen (oftmals entpuppen sich diese auch als die Schweigsamen), usw. Alles in allem sind die Burschen dort eigentlich sehr unterschiedlich. Die Woche war ich natürlich bisher hauptsächlich mit denen beschäftigt, die ständig mit mir etwas spielen oder mit mir kämpfen (natürlich nur Spaß halber) wollten. Ich möchte aber auch mehr und mehr von den schüchternen, introvertieren Typen kennenlernen. Ich möchte, dass sie sehen, dass sich wer für sie interessiert, für ihre Geschichte. Ein Bursche im Shelter, der neu dazugekommen ist, hat keinen rechten Fuß mehr; jedoch scheint dieser Fuß nicht richtig behandelt worden zu sein, dementsprechend entstellt schaut der Stumpf zumindest aus. Dieser Jugendliche ist jedenfalls auch sehr passiv, ich hoffe aber im Laufe der nächsten Zeit zu ihm durchdringen zu können. Stichwort 'nächste Zeit'. Diesmal hatte ich es schon fix miteingeplant, dass sich meine Zeit, die ich im Shelter verbringe, noch spontan verändern wird. Nach aktuellem Plan beginnt das neue Camp in Vimukti nämlich doch erst am 26. Oktober.&lt;br /&gt;Übrigens, ich hatte es zwar schon vorhin erwähnt, aber ich möchte noch kurz näher darauf eingehen - tatsächlich habe ich diese Woche auch das erste Mal Mathematik unterrichtet. Ich. Ich, der in diesem Fach in der 7. Klasse durchgeflogen ist, unterrichtet es jetzt. Ohne Zweifel eine Ironie. Zum Glück handelt es sich aber bei dem zu vermittelnden Stoff nur um die aller grundlegendsten Basics. Addition, Subtrahieren, Multiplikation und Dividieren habe ich Gott sei Dank noch drauf. Auch wenn ich in den letzten 5 Jahren diese Art von Rechnungen immer dem Taschenrechner überlassen habe. Aber wie auch immer, es ist jedenfalls sehr angenehm, dass das Unterrichten in Kleingruppen gemacht werden kann, da die Burschen auf Martin (der Volontär der schon länger im Shelter arbeitet), Konrad und mich aufgespalten wurden. So konnte ich mir für jeden individuell Zeit nehmen. Die meisten wussten schon wie Addieren usw. funktioniert, benötigten meine Hilfe nur bei den schwereren Rechnungen. Einer von den Burschen aber wusste zwar wie man addiert und subtrahiert, hatte aber keine Ahnung vom multiplizieren. Es hat zwar seine liebe Zeit gebraucht, aber am Ende der Stunde hatte er schließlich verstanden wie es funktioniert. Ich habe ihm gleich mal einen Haufen Multiplikationen aufgeschrieben die er über die nächsten Tage verteilt üben sollte. Ich hoffe ihm diese Woche das Dividieren beibringen zu können. Leider bin ich am Donnerstag krank geworden und musste das Shelter frühzeitig verlassen. Ich hatte mich verkühlt, mir war schwindlig und ich war auch leicht fiebrig. Wahrscheinlich ist der Ventilator Schuld, den ich über Nacht eine Spur zu stark aufgedreht ließ. Am Freitag ging es mir schließlich noch schlechter, und weil ich schon länger nicht ganz gesund war und vermutete, dass mein Immunsystem einfach ziemlich geschwächt zu sein scheint, ging ich schließlich zum Onkel Doktor, der ausgezeichnet Englisch sprach und bei dem ich mich generell sehr wohl gefühlt habe. Doktor Namia verschrieb mir jede Menge Medizin, und heute, also 2 Tage später, fühle ich mich schon viel besser. Bis auf die lästige Erkrankung am Donnerstag, war meine Woche also wieder sehr nett. Einen ersten Eindruck von den Burschen, die nach Vimukti kommen werden (was auch der Grund ist warum ich überhaupt ins Shelter gekommen bin) kann ich nur teilweise geben. Ich glaube nämlich alle noch nicht kennengelernt zu haben. Leider geht es nämlich auch im Shelter ziemlich chaotisch zu, aber daran habe ich mich eigentlich ohnehin schon gewöhnt. Die, die ich bisher kennengelernt habe, sind jedenfalls ganz okay denke ich. Ich habe mich schon öfters zu ihnen hingesetzt um sie näher kennenzulernen; etwa eine Handvoll Burschen war auch &amp;nbsp;gleich voller Begeisterung darauf aus, Freunschaft zu schließen; die anderen brauchen wohl einfach noch ein bisschen. Als letztes erwähnenswertes Ereignis scheint mir der Ausflug zum Kinderdorf Chiguru am Mittwoch. Es war sehr nett. Am Vormittag wurden Spiele gespielt, gleichzeitig wurde mit den Burschen aber auch wieder über ihre Situation geredet. Diese sollte auch kreativ veranschaulicht bzw. ausgedrückt werden. Eine Zeichnung von der Situation zu Hause bei den Eltern oder auf der Straße sollte gemacht werden. Die Care Mother hat mir gesagt, dass das eine sehr emotionale Sache ist für die Burschen, es ist schon vorgekommen, dass manche angefangen haben zu weinen. Später folgte jedenfalls das gemeinsame Kochen des Mittagessens, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Ich habe eine mir unbekannte Art von Gemüse geschnitten, und dabei, so denke ich zumindest, auch einen ganz guten Job gemacht. Am Nachmittag wurde Fußball gespielt, dann gab es noch ein Abschluß Assembly und um ca. 16h ging es wieder auf den Weg zurück ins Shelter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl in dieser Woche eigentlich nichts geschehen ist, womit ich absolut nicht gerechnet hätte bzw. mich jetzt weltbewegend beeindruckt hätte, so habe ich dennoch heute, beim obligatorischen Zusammenfassen der Woche, das erste Mal das Gefühl, dass etwas anders ist mit mir als sonst. Nicht nur heute, eigentlich auch schon die letzten paar Tage. Ich glaube, ich beginne mich in eine Art Veränderungsprozess zu begeben. Indien berührt mich. Meine Situation macht mich nach wie vor nachdenklich, aber auf eine andere Art und Weise als wie zu Beginn. Ein entscheidender Punkt ist auch, diese Erfahrung völlig auf mich alleine gestellt, ohne einem einzigen bekannten Gesicht zu machen. Wenn ich vor ein paar Wochen noch an diesen Punkt gedacht hatte, dann kam in mir nur eines auf, nämlich Heimweh. Dass ich nach wie vor ein bisschen Heimweh habe kann ich nicht leugnen, aber mittlerweile scheint sich auch ein anderes Gefühl in mir aufzudrängen wenn ich über diesen Punkt nachdenke. Ich weiß nicht ob ich ausdrücken kann wie sich dieses Gefühl anfühlt, aber es ist jedenfalls so, als ob ich mich langsam aus der &amp;nbsp;Haltung, Pflichten und Dinge, die unangenehm für mich sind und mich immer viel Überwindung gekostet haben, oder die schlichtweg viel Aufwand gefordert haben, aufzuschieben, zu umgehen oder sehr halbherzig zu erledigen, hinausentwickeln würde. Diese eigentlich pubertäre Haltung die mich nie ganz losgelassen hat in meiner Jugend. Ich weiß nicht wieso dieses Gefühl im Zusammenhang mit dem Gedanken an zu Hause entsteht, aber vielleicht weil ich einfach mal aus der heimischen Situation hinaus musste, in der eigentlich alles so ordnungsgemäß, abgesichert und im Endeffekt auch ohne größere Konsequenz bei Vernachlässigung der Dinge seinen Lauf nimmt. Es lag mir jetzt irgendwie noch am Herzen, zumindest zu versuchen, dieses Gefühl zu beschreiben. Ich weiß aber nicht, ob mir das auch wirklich gelungen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer, ich werde jetzt wohl jedenfalls langsam wieder Schluß machen. Ich bin froh, dass das Schicksal es überhaupt so gut mit mir meinte und mich diesen Blog Eintrag heute tatsächlich noch veröffentlichen ließ. Seit heute Vormittag kämpfe ich nun mit dem Internet bzw. mit etlichen Stromausfällen, die mir das Veröffentlichen der unten zu findenden Fotos und dieses Eintrages immer wieder schwer wenn nicht sogar gänzlich unmöglich gemacht haben. Aber ich darf mich nun, um 20 Uhr am Abend (Ortszeit) schlußendlichdoch als Sieger kühren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße aus Indien&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-26070642862383574?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/26070642862383574/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/10/meine-woche-im-boys-shelter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/26070642862383574'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/26070642862383574'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/10/meine-woche-im-boys-shelter.html' title='Meine Woche im Boys Shelter'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-816950254654807165</id><published>2011-10-16T07:29:00.000-07:00</published><updated>2011-10-16T07:39:38.957-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-DujsqF7VEqQ/Tpq8bL7anjI/AAAAAAAAAC8/UcKJ5kHxZ48/s1600/P9070307.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-DujsqF7VEqQ/Tpq8bL7anjI/AAAAAAAAAC8/UcKJ5kHxZ48/s1600/P9070307.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-J5_KLafBNPs/Tpq9JITuPUI/AAAAAAAAADE/PKKRWncXJCo/s1600/P9110322.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-J5_KLafBNPs/Tpq9JITuPUI/AAAAAAAAADE/PKKRWncXJCo/s320/P9110322.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die große Entschimmlungsaktion des Kühlschranks.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-leDA_n0xwRk/Tpq9ZcN8dzI/AAAAAAAAADM/WN61A3svL8U/s1600/P9110324.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-leDA_n0xwRk/Tpq9ZcN8dzI/AAAAAAAAADM/WN61A3svL8U/s320/P9110324.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Sow53xzJDrs/Tpq9oZw1x-I/AAAAAAAAADU/3MSAYXSMYK8/s1600/P9110326.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-Sow53xzJDrs/Tpq9oZw1x-I/AAAAAAAAADU/3MSAYXSMYK8/s320/P9110326.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Wenn ich vorstellen darf: Links meine Dusche, rechts meine Waschmaschine&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-2XYMi5h4EYs/Tpq91tRE2kI/AAAAAAAAADc/QTohjRi73No/s1600/P9120325.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-2XYMi5h4EYs/Tpq91tRE2kI/AAAAAAAAADc/QTohjRi73No/s320/P9120325.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-FbPr1N8aTFE/Tpq-Fo4f10I/AAAAAAAAADk/Yh9x_pSFADA/s1600/P9130326.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-FbPr1N8aTFE/Tpq-Fo4f10I/AAAAAAAAADk/Yh9x_pSFADA/s1600/P9130326.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-ghk_BJC82JA/Tpq-rA6DCiI/AAAAAAAAADs/Ghd4ztduw_w/s1600/P9130330.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-ghk_BJC82JA/Tpq-rA6DCiI/AAAAAAAAADs/Ghd4ztduw_w/s1600/P9130330.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-WRaR2d5e9ik/Tpq-5UAkFqI/AAAAAAAAAD0/LqGN3TVhLng/s1600/P9200340.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-WRaR2d5e9ik/Tpq-5UAkFqI/AAAAAAAAAD0/LqGN3TVhLng/s1600/P9200340.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-himSndD8xmM/Tpq_Gl2JvzI/AAAAAAAAAD8/AbZFGwS6scc/s1600/P9200341.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-himSndD8xmM/Tpq_Gl2JvzI/AAAAAAAAAD8/AbZFGwS6scc/s320/P9200341.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Auf dem Dach Vimuktis&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-3XDOP4HI0oQ/Tpq_UDGpVFI/AAAAAAAAAEE/vr4JTsVMi1A/s1600/P9200348.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-3XDOP4HI0oQ/Tpq_UDGpVFI/AAAAAAAAAEE/vr4JTsVMi1A/s320/P9200348.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-IElmUsdy200/Tpq_0BlnviI/AAAAAAAAAEM/H5Dnc4tLzTE/s1600/P9210349.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-IElmUsdy200/Tpq_0BlnviI/AAAAAAAAAEM/H5Dnc4tLzTE/s320/P9210349.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-5ri9lnkVXmc/Tpq__k17qeI/AAAAAAAAAEU/1SS9edyPgyE/s1600/P9210350.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-5ri9lnkVXmc/Tpq__k17qeI/AAAAAAAAAEU/1SS9edyPgyE/s1600/P9210350.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-kwv6K-CgYzM/TprAMEztjFI/AAAAAAAAAEc/9FXsXs9a-Yw/s1600/P9210351.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-kwv6K-CgYzM/TprAMEztjFI/AAAAAAAAAEc/9FXsXs9a-Yw/s1600/P9210351.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Z8Jt_GP7uPA/TprAY6p_f5I/AAAAAAAAAEk/8pRkN4FJKGo/s1600/P9210352.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-Z8Jt_GP7uPA/TprAY6p_f5I/AAAAAAAAAEk/8pRkN4FJKGo/s320/P9210352.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-KXQcRI-TUcQ/TprAnDn5JUI/AAAAAAAAAEs/A1sCZtXpoNs/s1600/P9210355.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-KXQcRI-TUcQ/TprAnDn5JUI/AAAAAAAAAEs/A1sCZtXpoNs/s320/P9210355.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-DOO7YrxVtbg/TprBegvqVoI/AAAAAAAAAE0/Pr7Cif5Vw4E/s1600/P9210356.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-DOO7YrxVtbg/TprBegvqVoI/AAAAAAAAAE0/Pr7Cif5Vw4E/s320/P9210356.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-dyEM-zQPG9w/TprBrpVcLUI/AAAAAAAAAE8/Tly1V_TVFzg/s1600/P9280364.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-dyEM-zQPG9w/TprBrpVcLUI/AAAAAAAAAE8/Tly1V_TVFzg/s320/P9280364.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Hi_4fTWtg6s/TprB4V0Ks2I/AAAAAAAAAFE/Rmgx36nUCyU/s1600/P9280365.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-Hi_4fTWtg6s/TprB4V0Ks2I/AAAAAAAAAFE/Rmgx36nUCyU/s320/P9280365.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Ccb2poJSME0/TprCFxoP8PI/AAAAAAAAAFM/gn4SUjcek_I/s1600/P9280366.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-Ccb2poJSME0/TprCFxoP8PI/AAAAAAAAAFM/gn4SUjcek_I/s320/P9280366.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-8Tcjpt_f4DQ/TprCQ0gvlQI/AAAAAAAAAFU/QSZhEYQFbr0/s1600/P9290372.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-8Tcjpt_f4DQ/TprCQ0gvlQI/AAAAAAAAAFU/QSZhEYQFbr0/s320/P9290372.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-TNCYinJ-FwE/TprCfnS3uJI/AAAAAAAAAFc/7L-1syO5hcs/s1600/P9290373.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-TNCYinJ-FwE/TprCfnS3uJI/AAAAAAAAAFc/7L-1syO5hcs/s1600/P9290373.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-0wnb4OyN_8w/TprC3zp-TrI/AAAAAAAAAFk/1cw35xI5TSQ/s1600/P9300375.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-0wnb4OyN_8w/TprC3zp-TrI/AAAAAAAAAFk/1cw35xI5TSQ/s1600/P9300375.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Busrückfahrt nach Vijayawada&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-0HkOP-bumV4/TprDHVw52XI/AAAAAAAAAFs/oPsMP5btCBU/s1600/P9300384.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-0HkOP-bumV4/TprDHVw52XI/AAAAAAAAAFs/oPsMP5btCBU/s320/P9300384.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Massenmittagsschläfchen im Busbahnhof Vijayawada&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-qIsx3LpY5o0/TprDW8OF2wI/AAAAAAAAAF0/J-5O143REdI/s1600/PA030386.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-qIsx3LpY5o0/TprDW8OF2wI/AAAAAAAAAF0/J-5O143REdI/s320/PA030386.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Feiertagsfestlichkeiten für den regionalen Gott Durga&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-28RU3YnwKE0/TprDqy3VdyI/AAAAAAAAAF8/3QLFA9xm8qE/s1600/PA030389.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-28RU3YnwKE0/TprDqy3VdyI/AAAAAAAAAF8/3QLFA9xm8qE/s1600/PA030389.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-WlN3FfAEgBE/TprD7hoeGFI/AAAAAAAAAGE/m3DUzFzlY6M/s1600/PA030390.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-WlN3FfAEgBE/TprD7hoeGFI/AAAAAAAAAGE/m3DUzFzlY6M/s1600/PA030390.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-KMwm7Z7bZ3o/TprE_Qq0EPI/AAAAAAAAAGM/awjgfcr7RQA/s1600/PA040392.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-KMwm7Z7bZ3o/TprE_Qq0EPI/AAAAAAAAAGM/awjgfcr7RQA/s1600/PA040392.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Unser Abendessen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-4bVtimoygwA/TprFQIAD1cI/AAAAAAAAAGU/JBxqUVjGGdo/s1600/PA040393.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-4bVtimoygwA/TprFQIAD1cI/AAAAAAAAAGU/JBxqUVjGGdo/s1600/PA040393.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-c63gZyvIxFc/TprFebqjnPI/AAAAAAAAAGc/Pds9KdiEWYY/s1600/PA040399.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-c63gZyvIxFc/TprFebqjnPI/AAAAAAAAAGc/Pds9KdiEWYY/s320/PA040399.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die Burschen in Vimukti&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ZP8JEt_us5k/TprFxpwdGLI/AAAAAAAAAGk/mDTBLmGIU0M/s1600/PA040401.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-ZP8JEt_us5k/TprFxpwdGLI/AAAAAAAAAGk/mDTBLmGIU0M/s320/PA040401.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-8RPN7qDAj8Y/TprGC6PgxbI/AAAAAAAAAGs/immEz_rdyYg/s1600/PA040402.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-8RPN7qDAj8Y/TprGC6PgxbI/AAAAAAAAAGs/immEz_rdyYg/s1600/PA040402.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-lj3tba69ePc/TprGhb2SjnI/AAAAAAAAAG0/83yzDS916Ps/s1600/PA040403.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-lj3tba69ePc/TprGhb2SjnI/AAAAAAAAAG0/83yzDS916Ps/s320/PA040403.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-EWbvf8URjxY/TprHIjgbKeI/AAAAAAAAAG8/N5CCzhORcuk/s1600/PA040404.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-EWbvf8URjxY/TprHIjgbKeI/AAAAAAAAAG8/N5CCzhORcuk/s1600/PA040404.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-KTcJjgrpfCs/TprHYxA9IYI/AAAAAAAAAHE/3mgmpggIXEM/s1600/PA040405.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-KTcJjgrpfCs/TprHYxA9IYI/AAAAAAAAAHE/3mgmpggIXEM/s320/PA040405.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-aM2YHQEg1cQ/TprHrpQdjlI/AAAAAAAAAHM/oc67NzfeMI4/s1600/PA040410.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-aM2YHQEg1cQ/TprHrpQdjlI/AAAAAAAAAHM/oc67NzfeMI4/s1600/PA040410.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-PRZsWVCy-tY/TprH-fFvnJI/AAAAAAAAAHU/dkPa52T99E8/s1600/PA040418.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-PRZsWVCy-tY/TprH-fFvnJI/AAAAAAAAAHU/dkPa52T99E8/s1600/PA040418.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-2dBV_W5IfiA/TprIO3JBcSI/AAAAAAAAAHc/ikLeKO-zw-s/s1600/PA040424.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-2dBV_W5IfiA/TprIO3JBcSI/AAAAAAAAAHc/ikLeKO-zw-s/s1600/PA040424.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-tQwmYU2G11E/TprJAtsNZzI/AAAAAAAAAHk/MiYacawkGGA/s1600/PA040428.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-tQwmYU2G11E/TprJAtsNZzI/AAAAAAAAAHk/MiYacawkGGA/s320/PA040428.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-xGovcJLpq20/TprJSsHZKgI/AAAAAAAAAHs/ij9qAYVURoI/s1600/PA040435.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-xGovcJLpq20/TprJSsHZKgI/AAAAAAAAAHs/ij9qAYVURoI/s1600/PA040435.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-GpQy6TxF9uw/TprJjoxDnMI/AAAAAAAAAH0/bvdDxpTE69Y/s1600/PA040437.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-GpQy6TxF9uw/TprJjoxDnMI/AAAAAAAAAH0/bvdDxpTE69Y/s1600/PA040437.JPG" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-TWZH8ag1mqE/TprJ16k60QI/AAAAAAAAAH8/FrYtX5o1md8/s1600/PA040438.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-TWZH8ag1mqE/TprJ16k60QI/AAAAAAAAAH8/FrYtX5o1md8/s1600/PA040438.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ZmMcatU76Cc/TprKFMR7p5I/AAAAAAAAAIE/Tt1c69LF5vo/s1600/PA040439.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-ZmMcatU76Cc/TprKFMR7p5I/AAAAAAAAAIE/Tt1c69LF5vo/s1600/PA040439.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7-YGR0NHmPw/TprKW2xvHuI/AAAAAAAAAIM/HboZFzKKd0A/s1600/PA040440.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-7-YGR0NHmPw/TprKW2xvHuI/AAAAAAAAAIM/HboZFzKKd0A/s1600/PA040440.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-WEffM7qjn24/TprKoH7RR6I/AAAAAAAAAIU/9lZz_VnhekQ/s1600/PA040447.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-WEffM7qjn24/TprKoH7RR6I/AAAAAAAAAIU/9lZz_VnhekQ/s1600/PA040447.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-uaexvC2a8kI/TprLOHofJ9I/AAAAAAAAAIc/lwpQmlgZuxk/s1600/PA040454.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-uaexvC2a8kI/TprLOHofJ9I/AAAAAAAAAIc/lwpQmlgZuxk/s320/PA040454.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-5YT3HY9GZ6o/TprLe3mutAI/AAAAAAAAAIk/LNmaK0HZuZs/s1600/PA050483.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-5YT3HY9GZ6o/TprLe3mutAI/AAAAAAAAAIk/LNmaK0HZuZs/s1600/PA050483.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die Burschen beim raufen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-mHNF2Nb0nY4/TprLu-sDR7I/AAAAAAAAAIs/4UCOhXTSuJM/s1600/PA050486.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-mHNF2Nb0nY4/TprLu-sDR7I/AAAAAAAAAIs/4UCOhXTSuJM/s1600/PA050486.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die Burschen mit dem Leiter des Camps in der Mitte, Suddharka&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-5RsZpn0Gg0M/TprMAGXGttI/AAAAAAAAAI0/_okE4EzXWG8/s1600/PA050487.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-5RsZpn0Gg0M/TprMAGXGttI/AAAAAAAAAI0/_okE4EzXWG8/s1600/PA050487.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-v5HMM8aSlV4/TprMhnraPBI/AAAAAAAAAI8/v6gH5ei8sQ4/s1600/PA050488.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-v5HMM8aSlV4/TprMhnraPBI/AAAAAAAAAI8/v6gH5ei8sQ4/s1600/PA050488.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-XNhszURhH4w/TprMv59QJ8I/AAAAAAAAAJE/kKRxsv-AwY8/s1600/PA050493.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-XNhszURhH4w/TprMv59QJ8I/AAAAAAAAAJE/kKRxsv-AwY8/s1600/PA050493.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die herrlich schmeckende und hier wie verrückt wachsende Guava Frucht&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-v_GtoNQgogk/TprM8fEdr2I/AAAAAAAAAJM/maNT51TmKmM/s1600/PA050495.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-v_GtoNQgogk/TprM8fEdr2I/AAAAAAAAAJM/maNT51TmKmM/s320/PA050495.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-duLOwkRem2g/TprNMXpXbTI/AAAAAAAAAJU/wIkrDyNQPJc/s1600/PA050499.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-duLOwkRem2g/TprNMXpXbTI/AAAAAAAAAJU/wIkrDyNQPJc/s1600/PA050499.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Beim Cricket&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-gfT8nbArYJ8/TprNc7jxubI/AAAAAAAAAJc/kY-WCJr-UNA/s1600/PA050503.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-gfT8nbArYJ8/TprNc7jxubI/AAAAAAAAAJc/kY-WCJr-UNA/s1600/PA050503.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-NNDATe8JHis/TprOBSEwxeI/AAAAAAAAAJk/jCd57jK_7Ew/s1600/PA050506.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-NNDATe8JHis/TprOBSEwxeI/AAAAAAAAAJk/jCd57jK_7Ew/s1600/PA050506.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-xkSRbeW0Qg8/TprORQl9__I/AAAAAAAAAJs/GUZMvIkfIhI/s1600/PA050509.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-xkSRbeW0Qg8/TprORQl9__I/AAAAAAAAAJs/GUZMvIkfIhI/s1600/PA050509.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-PCISQhw8sDM/TprOg1CvenI/AAAAAAAAAJ0/eQdyEF3ypdw/s1600/PA050512.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-PCISQhw8sDM/TprOg1CvenI/AAAAAAAAAJ0/eQdyEF3ypdw/s1600/PA050512.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-xxvmEWHi4YU/TprOv8FFmhI/AAAAAAAAAJ8/U3UaugYAHws/s1600/PA060521.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-xxvmEWHi4YU/TprOv8FFmhI/AAAAAAAAAJ8/U3UaugYAHws/s1600/PA060521.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Der Hahnenkampf direkt vor den Toren Vimuktis&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Qj1aWZ1DgKc/TprO91nc4vI/AAAAAAAAAKE/W9dK-E3N5DQ/s1600/PA060522.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-Qj1aWZ1DgKc/TprO91nc4vI/AAAAAAAAAKE/W9dK-E3N5DQ/s1600/PA060522.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-shOKpupKBPA/TprPMoO7-_I/AAAAAAAAAKM/PSF_SNyQVqo/s1600/PA060525.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-shOKpupKBPA/TprPMoO7-_I/AAAAAAAAAKM/PSF_SNyQVqo/s1600/PA060525.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-oe7k4paY2IE/TprPcZ-MS2I/AAAAAAAAAKU/ka-zptPSmPo/s1600/PA060529.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-oe7k4paY2IE/TprPcZ-MS2I/AAAAAAAAAKU/ka-zptPSmPo/s1600/PA060529.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-X0dzJMckKt4/TprPrhBmrhI/AAAAAAAAAKc/hU53uX-Y12I/s1600/PA060533.JPG" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-X0dzJMckKt4/TprPrhBmrhI/AAAAAAAAAKc/hU53uX-Y12I/s1600/PA060533.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-qGw3GTO0uBw/TprQSTLkmLI/AAAAAAAAAKs/3ZhOYQY90XQ/s1600/PA110556.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-qGw3GTO0uBw/TprQSTLkmLI/AAAAAAAAAKs/3ZhOYQY90XQ/s1600/PA110556.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Straßenfest von dem Fenster aus unserem Flat aus&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-816950254654807165?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/816950254654807165/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/10/die-groe-entschimmlungsaktion-des.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/816950254654807165'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/816950254654807165'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/10/die-groe-entschimmlungsaktion-des.html' title=''/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-DujsqF7VEqQ/Tpq8bL7anjI/AAAAAAAAAC8/UcKJ5kHxZ48/s72-c/P9070307.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-6161610426165425039</id><published>2011-10-09T04:24:00.000-07:00</published><updated>2011-10-09T04:42:34.850-07:00</updated><title type='text'>Über 'unvorteilhaft investierte Zeit', Hahnenkämpfe und Froschschenkel</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;Heute haben wir Sonntag, den 9.10.2011. Ich blicke auf eine lange Woche in Vimukti zurück. Es ist bei mir gerade Nachmittag und ich bin erst seit ein paar Stunden wieder zurück in Vijayawada. &amp;nbsp;Die Tatsache, dass ich erst seit heute Vormittag wieder zurück bin hängt mit der eigentlich schon fast vorhersehbaren Zerstreutheit der Inder zusammen; das Vimukti - Abschlußfest fand nämlich nun doch nicht, wie ursprünglich angekündigt, am Mittwoch statt, sondern gestern Abend. Sprich bis heute Morgen befand ich mich noch in der Einöde von Vimukti und fühle mich aufgrund der heute Vormittag ewig langen Rückreise nach Vijayawada den Umständen entsprechend geschlaucht (auch weil ich gesundheitlich nicht ganz in Ordnung bin, aber dazu später mehr). Ein Roman wird daher jedenfalls heute wohl eher nicht zu erwarten sein. Aber mal sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommen wir zurück zum bereits erwähnten Stichwort -lange Woche-. Lange fühlt sich eine Woche besonders dann an, wenn sie entweder 'unvorteilhaft investiert' scheint oder wenn sie anstrengend ist. In meinem Fall hat sie sich eigentlich weniger anstrengend angefühlt - unter Anderem weil wir nur ein einziges Mal English class hatten, da dauernd irgendwas 'Besonderes' für den Tag vorgesehen war, von dem Konrad und ich natürlich, so wie eigentlich immer, erst kurz vor der class erfahren haben und was somit unsere Wochenplanung für die class zu nichte gemacht hat-, als dass sich meine Woche 'unvorteilhaft investiert' angefühlt hat. Dieses Gefühl, die Zeit 'unvorteilhaft investiert' verbracht zu haben, hing in meinem Fall meistens mit dem für den jeweiligen Tag bereits erwähnten 'besonderen Programm' zusammen. Nun, man kann es sich eigentlich schon denken, 'besonderes Programm' hieß zumeist ganz einfach Cricket. Gut, am Donnerstag war Feiertag, das war aber auch eigentlich der einzige Tag an dem ich es verstanden habe, dass die class ausfällt. Natürlich war klar, dass die Burschen, in ihrer letzten Woche in Vimukti, keinen mühsamen Stoff durchkauen wollen. Aber das hatten Konrad und ich auch nicht geplant, wir hatten kleine Storys zusammengestellt die sie, natürlich als Englischsprechende Darsteller, in verschiedenen Gruppen nachspielen sollten. Schauspielen macht den Burschen nämlich eigentlich einen Heidenspaß, wie wir schon letzte Woche festgestellt haben, als wir -zu dem Zeitpunkt ebenfalls im Glauben es handle sich um die letzte Woche im&amp;nbsp;Camp-, uns ein paar Storys zum damals aktuellen Thema 'Handelssituationen' aus dem Finger gezogen haben. Aber warum genau hat sich die Zeit jetzt 'unvorteilhaft investiert' angefühlt!? Um es auf den Punkt zu bringen: ich bin mir ein bisschen überflüssig vorgekommen. Einige Stimmen mögen dazu jetzt laut werden um zu sagen, dass Zeit die man sich nimmt nur um für diese heimatlosen Jugendlichen da zu sein, niemals 'unvorteilhaft investierte' Zeit sein kann. Und diese Stimmen mögen natürlich auch Recht haben. Aber wie ich schon in einem meiner vorhergehenden Blogeinträge erwähnt habe, so hatte ich eben besonders in der class das Gefühl, den Burschen etwas vermitteln zu können, zu ihnen einen gewissen Draht aufzubauen. Die class bildete quasi meinen Hauptanteil zur Resozialisierung der Jugendlichen, nicht nur wiel ich ein wenig die englische Sprache vermitteln konnte, sondern weil ich in diesem Rahmen auch am meisten zu ihnen durchgedrungen bin meiner Meinung nach. Bei einer Hand voll Burschen war die class nicht mehr nötig um zu ihnen durchzudringen, bei einigen Anderen hätte ich aber wohl einfach noch ein bisschen mehr Zeit benötigt. Meine Zeit hier in dem Camp kam mir generell ziemlich kurzlebig vor. Ich befinde mich eigentlich erst in der Phase, in der man gerade erst alle Namen gelernt und das erste etwas verhaltene Herantasten langsam abgelegt hat, und beginnt, eine Art Alltag zu erleben. Aber ich gestehe auch nicht gerade besonders dicke Tränen über das Ende des Camps zu weinen. Auch wenn mir eine Hand voll Burschen hier irgendwie schon ans Herz gewachsen ist, so freue ich mich trotzdem überwiegend auf das nächste Camp; unter Anderem aus dem Grund, weil ich bei diesem auf keine eingeschworene Gruppe treffen werde, sondern auf einen Haufen Burschen der sich in dem entlegenenen Terrain von Vimukti anfänglich ähnlich unsicher fühlen wird wie ich mich damals gefühlt habe. Und bei diesem Eingewöhnungsprozess bin ich voller Optimismus, als unterstützende Kraft für die Jugendlichen sich an die neue, ungewohnte Situation schneller einzugewöhnen, sobald das neue Camp dann beginnt, zu einem besseren Start finden zu können als mit den Burschen von dem noch aktuellen Camp damals - das übrigens erst am Dienstag endgültig zu Ende ist. Dennoch wohl unabkömmlich ist, dass zu all diesen rosarot klingenden, wenn nicht sogar idealistischen Gedankenzügen bezüglich der schon bald anbrechenden Zeit im neuen Camp, eine gewisse Portion Realismus miteinfließen sollte. Es kann nämlich ohne Weiteres sein, dass sich beim neuen Camp wieder etwas schwerer zugängliche Burschen befinden werden, die mir dann meine Zeit auch mit mehr Kampf versehen. Die positive Richtung die sich für meine kommende Zeit in Vimukti abzuzeichnen scheint, kann es trotz allen neu gewonnenen Vorteilen also durchaus noch in eine etwas trübere, konfliktreichere Richtung verschlagen. Aber ich setze jetzt mal einen Schritt vor den anderen. Mehr als auf mich zukommen lassen werde ich die neuerworbene Situation ohnehin nicht können. Ich versuche trotz allen potentiellen 'Worst Case' - Szenarien, die sich unweigerlich von Zeit zu Zeit in meinem Kopf ausmalen, meinen Blick der entgegenkommenenden Zeit gegenüber optimistisch zu wahren. Mir in die Karten spielt hierbei zudem, dass das durchschnittliche Alter der Neuzugänge nach Vimukti sich um einiges geringer halten wird als das bei dem noch aktuellen Camp. Der Leiter von Vimukti meinte zudem, dass bei den Jugendlichen die neu dazukommen diesmal weniger schwierigere Fälle dabei sein werden. Von solchen Worten fühlt man sich natürlich erleichtert. Aber wie es dann auch kommen mag, für die nächste Zeit konzentriere ich mich mal voll und ganz auf meine neue Situation im Boys Shelter. Wie schon letzte Woche davon erzählt, werde ich die Zeit (welche sich nun doch über einen mir unbekannten Rahmen strecken wird), bis das neue Camp in Vimukti anfängt, im Boys Shelter verbringen, um die neuen Burschen die nach Vimukti kommen werden, kennen zu lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun möchte ich noch ein bisschen auf die bereits erwähnte lange Woche eingehen. Beim Cricket habe ich die Woche, meiner Meinung nach, erstmalig begonnen zunehmend Fortschritte zu machen. Nachdem ich mich als sogenannter 'Catcher' auf einer bestimmten Position als recht fangsicher behauptet habe, durfte ich jetzt die ganze Woche als dieser, auf dieser spielen. Den Ball werfen durfte ich aber, trotz Wurftrainings mit Bullok und Konrad, im Match noch immer nicht. Aber zumindest das sogenannte 'Batting', also das Schlagen des Balles mit dem 'Cricket Bat' durfte ich von Zeit zu Zeit. Was die Cricket Regeln betrifft, so kann ich, bei eventueller Nachfrage, nach wie vor mit nur sehr vagen Erklärungen dienen. Aber zum Glück kann man aus der Situation des 'Catchers', die ich zu 99% der Zeit in einem Cricket Match inne hatte, auch nicht viel falsch machen. Als interessanter Zwischenfall entpuppte sich in einem Match Donnerstag Abend, dass direkt vor den Toren Vimuktis ein Hahnenkampf stattfand. Warum ausgerechnet direkt vor den Toren Vimuktis sollte mir ein Rätsel bleiben. Die Männer haben sich sehr dicht um die Hähne herumgestellt und den Kreis, während der Kämpfe, immer enger geschlossen. Um die Hähne zusätzlich wild zu machen, wird ihnen kurz zuvor noch leicht in den Fuß geschnitten. Die Spuren des Kampfes waren noch Stunden danach deutlich zu sehen - überall lagen Federn. Am nächsten Tag folgte wieder ein Hahnenkampf. Fotos dazu werde ich, sobald ich dazu Zeit habe, auch auf den Blog stellen. Und wenn wir schon beim Thema Tiere sind: Dienstag und Donnerstag Abend gab es Froschschenkel als Abendessen. Das war auch mal eine Erfahrung der anderen Sorte, unter Anderem weil man ein paar Stunden zuvor die Burschen noch beobachten konnte, wie sie mit den Fröschen 'gespielt' haben. Und wenn ich 'spielen' sage, dann meine ich, was in unserer westlichen Welt eher als quälen bezeichnet werden würde. Die Burschen haben die Frösche auch eigenhändig getötet und zubereitet. Bis auf den Tötungsvorgang habe ich auch hiervon reichlich Fotos geschossen. Brutal finde ich auch die Geschichte von einem Hund, der vor ein paar Wochen, also noch bevor ich in Vimukti war, ein Huhn gerissen hatte und daraufhin von einem der Burschen auf einem Baum aufgehängt wurde. Quasi wie im Mittelalter Diebe und Verbrecher bestraft wurden. Leidenschaftliche Tierfreunde würden es in Vimukti sicher auf ihre Grenzen des Ertragbaren stoßen. Aber wer weiß, vielleicht wird mit den neuen Jugendlichen die Stimmung in Vimukti allgemein ein wenig 'tierfreundlicher'. Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zum Abschlußtag Samstag verlieren. Ausgerechnet an diesem Tag sollte ich das erste Mal mit wirklich schwereren Magenbeschwerden, gefolgt von einem zwischenzeitlichen Fieber- und Schwindelanfall, das Bett hüten müssen. Zumindest am Abend habe ich mich dann, zumindest für eine kurze Zeit, mal aus dem Zimmer gewagt um das riesige Lagerfeuer vom Balkon aus zu bewundern. Dem später folgenden Abendessen und dem nachfolgenden Getanze habe ich sogar länger beiwohnen können, als wahrscheinliche Folge der zuvor konsumierten Tabletten. Heute geht es mir körperlich eigentlich ganz gut soweit, was aber wohl auch eher auf die vor ein paar Stunden eingenommenen Tabletten zurückzuführen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit zu meiner verlängerten Woche in Vimukti. Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf die kommende Woche im Boys Shelter von der ich kommenden Sonntag wieder berichten werde. Ich hoffe euch in der Heimat geht es allen gut, vermisse euch schon sehr.&lt;br /&gt;Liebe Grüße aus Indien&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konstantin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ps: Mein Vater meinte ich sollte am Ende meiner Blog - Einträge nun künftig immer meine E - Mail Adresse anführen, da das direkte kommentieren zu den Blogs scheinbar nur bei angemeldeten Blogspot Usern möglich ist, hier also meine E - Mail Adresse:&lt;br /&gt;lp_4_eva@gmx.at&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-6161610426165425039?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/6161610426165425039/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/10/uber-unvorteilhaft-investierte-zeit.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/6161610426165425039'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/6161610426165425039'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/10/uber-unvorteilhaft-investierte-zeit.html' title='Über &apos;unvorteilhaft investierte Zeit&apos;, Hahnenkämpfe und Froschschenkel'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-9027469807761702504</id><published>2011-10-01T23:54:00.000-07:00</published><updated>2011-10-02T00:08:08.588-07:00</updated><title type='text'>Über zwiespältige Schönheit und meine erste selbst geöffnete Kokosnuss</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;Ein Monat Indien. Ich blicke zurück auf ein uneingrenzbares Ausmaß von Eindrücken; stelle aber gleichzeitig fest, dass tatsächlich noch 11 weitere intensive Monate voller Eindrücke auf mich warten. Eigentlich kann ich mir das gerade kaum vorstellen. 11 Monate. Dabei habe ich schon so viel erlebt. Aber wer weiß was in diesen 11 Monate noch so auf mich zukommen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Woche war jedenfalls auch wieder reich an Eindrücken und Erlebnissen. Ich versuche wieder in einem halbwegs überschaubaren Rahmen (haha wers glaubt :P) diese mit euch zu teilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh Vimukti, du Königreich von Schabe und Fledermaus, von Mosquito und Riesenspinne;&amp;nbsp;du Heimat einer nicht auflistbaren Artenvielfalt von Pflanze und Tier. Wie zwiespältig und&amp;nbsp;wunderbar grotesk ist deine Schönheit.&lt;br /&gt;Wenn ich über Vimukti anfange zu schreiben, überkommt mich immer ein gewisser &amp;nbsp;Hang &amp;nbsp;die Dinge mit einer vielleicht gar etwas ausschweifenden Bemalung zu beschreiben,&amp;nbsp;einfach weil die ganze Umgebung hier die reinste Poesie ist. Zumeist kommt allerdings auch wieder dieses Gefühl in mir hoch, welches mich auf den Boden der Tatsachen zurückholt und mich wieder meiner nicht immer einfachen Situation hier erinnern lässt, und damit auch die eine oder andere Schattenseite, welche ohne Frage ebenso gegeben sind, für mich &amp;nbsp;aufdeckt. Aber wie auch immer, die Natur ist jedenfalls meiner Meinung nach ganz klar das überwiegend Schönste an Vimukti -mit der Ausnahme man befindet sich gerade in seinem Zimmer und ist, so wie immer, in der Unterzahl eines nie enden wollenden, verbissenen Kampfes gegen Schaben, Mosquitos und co., mit nur dem einen oder anderen Gecko als Rückendeckung-.&lt;br /&gt;Zwiespältig und eigentlich auch grotesk sind wahrlich zwei passende Adjektive zur Beschreibung meiner eigentlich doch sehr schönen Zeit hier. Das sollte ein wenig erklärt werden. Zunächst mal,&amp;nbsp;es ist ohne Frage wirklich eine super Zeit die ich hier erleben darf, die Schönheit Vimuktis offenbart sich mir in den verschiedensten Facetten, auch wenn sich diese Offenbarungen&amp;nbsp;in, ich würde sagen, eher unregelmäßigeren Zeitabschnitten entfalten. Denn, gewiss, nicht nur Schönes offenbart sich mir hier. Auch viel Kampf und Unangenehmes. Bevor ich mich mit dem Punkt 'Kampf' wieder vermehrt auseinandersetze, möchte ich noch kurz auf das Stichwort 'Unangenehmes' eingehen. Als unangenehm würde ich zum Beispiel die Situation letzte Woche in Vimukti beschreiben, als Konrad und ich plötzlich kein Trinkwasser mehr hatten. Kishuan, ein Campleiter, meinte zwar er würde uns für die angehende Woche am Montag einen großen Tank Trinkwasser aus dem Dorf besorgen -damit wir nicht mehr jede Woche 8 Liter Wasserflaschen zwischen Vijayawada und Vimukti hin und her schleppen müssen-, doch, da wir wussten dass man auf das was Inder sagen nicht immer 100% Wert legen sollte, haben wir uns aus Vorsicht trotzdem eine Wasserflasche mitgenommen. Nun, diese war jedoch, trotz allen Einsparungen als Folge der erwartenden Warterei auf das Wasser, Dienstagabend zu Ende, und wir hatten noch immer nicht den versprochenen Tank Trinkwasser erhalten. Am Mittwoch hatten wir dann also kein Trinkwasser mehr, doch als wir schließlich genügend Druck ausgeübt hatten, bekamen wir so gegen Abend endlich das versprochene Wasser. Aber wenn wir schon beim Thema Betriebsleistungen sind: Letzte Woche habe ich erzählt, dass das Kohlekraftwerk streikt und daher immer unregelmäßiger Strom zur Verfügung steht. Mittlerweile ist es allein in Vijayawada so, dass etwa 5 -6 Stunden am Tag kein Strom mehr zur Verfügung steht. 5 - 6 Stunden am Tag kein Strom sind aber schon richtiger Luxus im Vergleich zu Vimukti, wo mittlerweile den ganzen Tag lang kein Strom mehr vorhanden ist. Besonders an sehr heißen Tagen macht sich die Absenz des Stroms bemerkbar, da man an jenen dringend einen Ventilator benötigen würde. Was ich hierbei aber nicht verstehe, ist wie die Inder dann mit ihrem ohnehin schon so maroden Stromnetz umgehen, sobald sie wieder Strom haben. Donnerstagabend zum Beispiel wurde die Soundanlage auf Maximum aufgedreht, deren Dröhnen war auf der gesamten Anlage zu spüren. Eine halbe Stunde später war der Strom wieder ausgefallen, und diesmal aber für die ganze Nacht. Das Stromnetz hatte die übertriebene Leistung einfach nicht mehr verkraftet. Ich war nicht besonders verwundert darüber. Jedoch war ich dann, obwohl es in der Nacht wieder ziemlich heiß wurde und ich dringend einen Ventilator benötigt hätte, doch ziemlich froh darüber, dass der Strom weg war. Es ergab sich daraus nämlich ein sehr netter Abend. Im Taschenlampenlicht wurde UNO und Schach gespielt, es wurde zum Zeitvertreib gesungen und getrommelt und am Dach haben wir uns in völliger Finsternis die Sterne angeschaut. Ich habe noch nie ein so klares und so strahlendes Sternenbild gesehen wie an jenem Abend in Vimukti. Das war einfach wunderschön. Die Burschen haben dann ihre Matratzen aufs Dach geschleppt und am Dach geschlafen. Ein weiterer positiver Effekt war, dass ich in Ruhe einschlafen konnte, was sonst aufgrund der dröhnenden Anlage wohl nicht möglich gewesen wäre.&lt;br /&gt;Nun ja, soviel jedenfalls zu meiner Situation mit Strom und Wasser diese Woche in Vimukti, nun möchte ich mich dem Thema 'Kampf' zuwenden. 'Kampf' beziehe ich eher auf die Art von Kampf bei den Jugendlichen mehr und mehr anzukommen. Denn das ist, wie auch schon vorhergehenden Blogs zu entnehmen ist, wirklich nicht immer leicht. Jede Woche mache ich in diesem 'Kampf' neue Erfahrungen. Was sich mir diese Woche zum Beispiel offenbart hat, ist, dass die Jugendlichen sehr darauf achten --zumindest habe ich diesen Eindruck- ob du etwas 'drauf hast' oder nicht. Wenn ich zum Beispiel in Cricket irgendeinen Fehler mache -was einfach ein Resultat dessen ist, dass mir hier niemand die Regeln gescheit erklären kann und ich mir daher den Großteil einfach selbst zusammenreime-, dann muss darüber natürlich gleich einmal lautstark gelacht werden. Und selbst dann wird einem nicht mal gesagt was man überhaupt falsch gemacht hat. Ich denke das hängt auch damit zusammen, dass sich die Burschen in ihrem Gebiet, in diesem Fall jetzt Cricket, dem Fremden einfach überlegen fühlen wollen. Sportsgeist wie wir es kennen gibt es eigentlich nicht, hier musst du einfach selbst daraus lernen und obwohl du dich darüber ärgerst immer wieder mitmachen wenn wieder Cricket gespielt wird (was eigentlich eh jeden Tag der Fall ist), bis du es schließlich raus hast. Selbiges übrigens auch beim Schach, was neben Cricket zu dem absolut beliebtesten Zeitvertreib in Vimukti gehört; und nachdem es die Burschen rund um die Uhr spielen, sind sie auch dementsprechend gut darin. Ich bin absolut kein begnadeter Schachspieler; durch dumme Anfängerfehler die ich bei den ersten Spielen gemacht habe, wurde ich schnell zum beliebtesten 'Opfer', quasi zum fixen Bestandteil der Unterhaltung die durch dieses Spiel erzielt werden sollte. Trotzdem habe ich Schach wie auch Cricket immer wieder mit den Burschen gespielt, bis ich endlich meinen ersten Sieg in Schach errungen hatte, beziehungsweise auch in Cricket begonnen habe langsam aber sicher meine Fehlerquote zu senken. Mein größtes Erfolgserlebnis war aber bisher mit den Burschen Fußball zu spielen, hierbei konnten Konrad und ich zur Abwechslung mal den Spieß umdrehen und diejenigen sein die vorführen. Mehr als einmal Fußball spielen war bisher allerdings leider nicht drin. Die Inder spielen nicht gerne Spiele&amp;nbsp;in denen sie nicht gut sind, obwohl ich den Eindruck hatte, dass es ihnen eigentlich doch recht Spaß gemacht hat. So ähnlich verhält es sich übrigens auch mit Volleyball, obwohl sie das meiner Meinung nach eindeutig besser können. Das ist es jedenfalls was ich mit zwiespältiger Schönheit meinte. Die Schattenseite meiner Zeit hier in Vimukti sind überwiegend die Rückschläge, die ich bisher bei den Versuchen an die Jugendlichen heranzukommen erlitten habe. Und obwohl mir genau das, also das an sie herankommen, langsam aber sicher immer besser zu gelingen vermag, bin ich irgendwie froh darüber, dass das Camp nächste Woche endet (ich weiß letztes Wochenende meinte ich, dass die kommende Woche die letzte Woche sei, aber da sieht man wieder wie chaotisch Inder sind, die viele Dinge einfach im letzten Moment umentscheiden). Kommenden Mittwoch gibt es noch als endgültigen Abschluß eine Abschiedsfeier und ab übernächste Woche bin ich dann für 10 Tage im Boys Shelter, um die neuen Jugendlichen die nach Vimuki kommen kennen zu lernen. Auf diese 10 Tage bin ich schon echt gespannt, generell auf die neuen Burschen. Ich blicke dem neuen Camp jedenfalls optimistisch entgegen. Ich habe im alten Camp noch einige, wichtige Erfahrungen im Bereich der Jugendbetreuung sammeln dürfen und denke, dass ich in Berücksichtigung dieser, im neuen Camp einiges besser machen werde. Da das aktuelle Camp sich dem Ende neigt, waren wir am Freitag alle gemeinsam auch im Kino. Wir haben uns einen Film angeschaut, über den hier überall, egal ob in der Stadt oder auf dem Land, wie verrückt Werbung gemacht wird. Auf allen Straßenecken lacht dich der Hauptdarsteller des Films an. Die Inder im Kinosaal sind beim erstmaligen Erscheinen des Typen auf der Leinwand völlig ausgeflippt, haben geschrien und gejubelt wie verrückt. Obwohl ich nicht viel verstanden habe was die in dem Film geredet haben, so habe ich dennoch nicht sehr lange gebraucht um festzustellen, was für ein Schrott der Film ist.&lt;br /&gt;Ein billiger Abklatsch einer potentiellen James Bond Handlung. Der natürlich unheimlich gut aussehende Protagonist kämpft die meiste Zeit des Films gegen eine nicht enden wollende Anzahl von schwer bewaffneten, bösen Gestalten, weicht auf möglichst coole Art und Weise all ihren Schüssen aus und macht sie mit einem Kapoera ähnlichen Kampfstil auf ziemlich brutale Art und Weise fertig; und was natürlich auch nicht fehlen darf ist die attraktive Frau, deren Herz er mit seinem unwiderstehlichen Charme gewinnt. Ein wenig irretierend fand ich es, dass selbst, beziehungsweise vorallem das männliche Publikum im Kinosaal begonnen hat zu schreien wenn er gerade getanzt oder gesungen hat, was in einem indischen Film natürlich auch nicht fehlen darf. Bewundernswert fand ich es, wie es die Macher des Films tatsächlich bewerkstelligt haben, die Handlung in 3 Stunden Vorführung zu verpacken. Aber das haben hier irgendwie alle Filme gemeinsam - Überlänge. Die Inder wollen halt möglichst lange unterhalten werden für ihr Geld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwähnenswert scheint mir übrigens auch, dass ich diese Woche meine erste Kokosnuss, mit einem sensenähnlichen Messer, selbst geöffnet habe. Zwar mir Müh und Not und am Ende hat die Kokosnuss auch ziemlich entstellt ausgesehen, aber das Kokosnusswasser hat trotzdem sehr gut geschmeckt! In den nächsten Wochen möchte ich lernen auf eine Palme zu klettern und mir selbst eine zu holen; das ist übrigens auch gar nicht so leicht, da die Palmen hier doch teilweise ziemlich hoch sind. Achja und meine erste Mango habe ich auch bereits schon gegessen, sie war zwar noch nicht ganz reif, aber dennoch schon sehr gut! Das Sammeln von Früchten und das Ernten von den eigens angelegten Gemüsefeldern ist übrigens ein wesentlicher Bestandteil des Tagesplanes der Burschen hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend möchte ich noch kurz ein paar Worte zu dem Thema Kommunikation loswerden. Der meiner Meinung nach anstrengendste Faktor der Kommunikation mit den Indern ist, dass die meisten einfach nicht durchscheinen lassen wollen, dass sie, aufgrund ihrer mangelnden Englischkenntnisse, manchmal einfach überhaupt keinen Plan davon haben wovon du redest. Trotzdem wollen sie aber, dass du zumindest den Eindruck hast, nach dem Gespräch mit einer hilfreichen Auskunft deines Weges zu ziehen. Sprich, sie sagen oft einfach irgendwas, hauptsache&amp;nbsp;du verlässt das Gespräch mit einem dankbaren Lächeln. Besonders mühsam erweist sich das bei Wegbeschreibungen. Wenn ich zum Beispiel einen Inder so etwas frage wie 'Do I have to go this way to the supermarket?' so folgt meistens eine enthusiastisch zustimmende Geste. Auch wenn du daraufhin in die komplett falsche Richtung gelangst. Als ebenfalls sehr mühsam erweist es sich manchmal, dass die Inder einem das Glück geradezu aufdrücken wollen. Letzte Woche zum Beispiel hat Konrad und mich während einer Rikschafahrt der Fahrer gefragt, ob wir bei Navajeevan arbeiten; nachdem wir diese Frage bejaht haben, war der Fahrer sehr epicht darauf uns zur Navajeevan Zentrale zu bringen, obwohl wir eigentlich in unsere Flat wollten, die in der Nähe von der Zentrale liegt. Wir sind schon neben unserer Flat gewesen mit der Rikscha, und obwohl Konrad und ich ihm 1000 Mal gesagt haben er soll endlich stehen bleiben, ist er einfach weitergefahren zur Zentrale. Er dachte sich wohl, dass wir schlichtweg nicht wollen, dass er uns weiter bringt als bis zum ausgemachten Ort, obwohl wir ja eigentlich noch weiter zur Zentrale gehen müssten. Als wir endlich ausgestiegen waren, hat er uns sehr verwundert nachgeschaut als wir in die umgekehrte Richtung gegangen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich habe ich den Abschluß meines Eintrags, mit Erzählungen von dem manchmal etwas mühsamen kommunikativen Umgang mit den Indern bereits eingeläutet, jedoch ist mir gerade noch ein letzter Punkt eingefallen, den ich noch erwähnenswert finde. Eigentlich dachte ich, dass nach dem Ganesh Festival, welches etwa Mitte September zu Ende war, mal Pause von den Festlichkeiten herrschen würde. Doch da hatte ich wohl falsch gedacht. Nur ein paar Tage später schon wurde sehr ausgiebig der Parteitag der Kommunisten gefeiert. Ich wusste davor nicht, dass die Kommunisten einen derartigen Einfluss in Indien haben, aber an jeder Straßenecke war das Zeichen mit dem Hammer und der Sichel zu sehen. Egal ob in der Stadt oder auf dem Land, überall war es festlich geschmückt mit kommunistischen Flaggen, Bildern, Lampions, usw. An einem anderen Tag wurde ein bestimmter Politiker wie wild gefeiert, den sie alle nur 'Power Star' nannten. Auch die Kinder wussten alle wer dieser 'Power Star' sei und haben alle bis über beide Ohren gestrahlt als ich seinen Namen genannt habe. Die Inder lieben es politisch engagiert zu sein und darüber zu reden. Das habe ich speziell bei dem Kommunisten Parteitag und der Feier für diesen 'Power Star' festgestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, mal wieder habe ich einen 'halbwegs überschaubaren Rahmen' bezüglich meiner Erzählungen nicht ganz einhalten können. Ich hoffe trotzdem, dass ich euch wieder halbwegs erfolgreich meine Eindrücke und Erlebnisse vermitteln konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch einen schönen Sonntag aus Indien wünscht euch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konsti&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-9027469807761702504?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/9027469807761702504/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/10/uber-zwiespaltige-schonheit-und-meine.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/9027469807761702504'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/9027469807761702504'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/10/uber-zwiespaltige-schonheit-und-meine.html' title='Über zwiespältige Schönheit und meine erste selbst geöffnete Kokosnuss'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-2520709426012038172</id><published>2011-09-25T00:25:00.000-07:00</published><updated>2011-09-25T00:28:13.233-07:00</updated><title type='text'>Die Sache mit der Zeit</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist es schon bald ein Monat seit meiner Ankunft hier in Indien. Und einerseits bin ich&lt;br /&gt;auch wirklich überrascht von dem Gedanken, tatsächlich schon fast ein Monat in Indien zu sein. Aber dann gibt es auch wieder so die Tage, an denen man auf den Kalender schaut&amp;nbsp;und einfach nicht glauben kann, dass es tatsächlich noch so und so viele Tage bis zur&amp;nbsp;Abreise zurück nach Österreich sind.&lt;br /&gt;Das mit der Zeit ist eine komische Sache. Deren persönliche Einschätzung hängt nun mal zum Teil, wenn nicht sogar gänzlich, davon ab, wie man seine Zeit erlebt. Und meine Zeit hier erlebe ich ohne Zweifel als die intensivste, bereicherndste aber auch gleichzeitig als&amp;nbsp;die fordernste Zeit meines Lebens. Und das sage ich mit vollem Bewusstsein 3 Monate nach der Matura -in der ich zwar ohne Frage Ängste auszustehen hatte-, die aber trotzdem kein vergleichbares Erlebnis mit meiner Zeit hier ist.&lt;br /&gt;Derzeit erlebe ich hier jedenfalls, wie man schon meiner Einschätzung der Zeit gegenüber bereits&amp;nbsp;abnehmen konnte, ein ständiges Auf und Ab in dem Versuch mich hier einzubringen. Ich glaube, was mir einfach sehr zu schaffen macht, ist das Gefühl dabei ständig hinterher zu hinken. Und einige Jugendliche hier in Vimukti machen es mir, ehrlich gesagt, dazu auch nicht besonders leicht teilweise. Ich will auf diesem Punkt jetzt nicht länger herumreiten, ich stelle nur fest, dass ich nach wie vor so ein bisschen in der Luft schwebe und die Burschen aber scheinbar nicht verstehen, dass für mich das Ganze einfach extrem ungewohnt ist. Teilweise habe ich das Gefühl, sie denken ich sei eine Art Elite Auslands - Sozialhelfer, der bereits mehrere Jahre Erfahrung in Krisengebieten gemacht hat und der für diese Art von Situation speziell geschult und trainiert worden sein muss. Deshalb verstehen sie auch nicht, warum ich noch Zeit brauche für diese ganze Situation. Mir erscheint trotzdem auch wichtig zu erwähnen, dass ich mich jedoch mit Anderen wiederum durchaus immer besser verstehe. Manche, die am Anfang noch ziemlich misstrauisch und eher distanziert waren, gehen jetzt mehr auf mich zu und das macht es mir natürlich schon auch leichter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das aktuelle Camp in Vimukti neigt sich jedenfalls langsam seinem Ende zu, nächste Woche endet das Camp. Normaler Weise dauert ein Camp etwa 3 Monate, doch die Jugendlichen sind schon fast 4 Monate hier. Obwohl alle Burschen die jetzt gerade noch im Camp sind, beim nächsten Camp auch wieder teilnehmen könnten wenn sie wollen, werden einige nicht mehr kommen, da sie jetzt nun lieber beginnen wollen zu arbeiten und sich soweit auch rehabilitiert haben. Natürlich werden die Jugendlichen auch nach der Zeit in Vimukti von Navajeevan dabei unterstützt, sich in die Arbeitswelt hineinzuintegrieren. Ich bin jedenfalls schon echt gespannt auf das nächste Camp, zu dem wieder völlig neue Gesichter dazu kommen werden. Für das nächste Camp werden Konrad und ich uns mal gescheit vorbereiten, in dieses hier sind wir ja quasi mittendrin hineingeworfen worden. 10 Tage werden zwischen dem Ende des noch aktuellen Camps und dem Anfang des neuen Camp liegen. Diese 10 Tage sind auch dafür gedacht, mit den Burschen, die aus dem Boys Shelter nach Vimukti kommen, schon ersten Kontakt zu knüpfen. Sobald das Camp dann beginnt, wollen wir mit den Burschen gleich zu Beginn ein paar fixe Regeln im Unterricht ausmachen, da das Unterrichten hier sonst einfach sehr mühsam ist, da sich niemand an irgendeine Ordnung hält. Wenn irgendwer was weiß, dann springt er gleich auf und läuft zur Tafel um mir die Kreide zu entreißen und es hinzuschreiben. Leider bleibt es zudem im Normalfall nicht nur bei einem der aufspringt, meistens springen dann gleich eine ganze Handvoll Schüler auf die sich dann um die Kreide streiten. Trotzdem ist der Unterricht für mich eine Zeit, in der ich das Gefühl habe mich am meisten einbringen zu können. Auch wenn die Motivation die Class zu besuchen bei den Burschen in Vimukti mittlerweile exponentiell am sinken ist -was auch irgendwie verständlich ist nachdem die kommende Woche ihre letzte Woche in Vimukti ist-, so glaube ich trotzdem, über den Unterricht zu dem einen oder anderen so halbwegs durchgedrungen zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessantes politisches Detail am Rande: Der Bundesstaat, oder wie die Inder sagen, der Unionsstaat, in dem ich mich befinde -also Andhra Pradesh-, plant sich in 2 Unionsstaaten aufzuspalten. Diese Idee dürfte, sollte sie denn tatsächlich umgesetzt werden, einen gewissen Nachteil für die Betreiber des Kohlekraftwerks in Vijayawada darstellen. Welcher Nachteil das jetzt genau ist, habe ich in 3 Gesprächen (!!) mit Indern bereits versucht zu ergründen, jedoch war ich nach jedem Gespräch genauso schlau wie vorher. Die indische Art Englisch zu reden ist einfach eine einzige Katastrophe; so wie die Inder die Wörter dahernuscheln müsste man schon nach jedem 2. Wort 'Please what!?' sagen um sich halbwegs einen Kontext aus dem Gesagten reimen zu können, und das wäre jedoch wiederum unhöflich. Ich glaube über die indische Art Englisch zu reden könnte ich mal einen eigenen Blogeintrag schreiben. Folge dessen ist jedenfalls, dass die Betreiber des Kohlekraftwerks jetzt jeden Tag zwischen 11 und 13 Uhr das ohnehin schon so marode Stromnetz abschalten, was nun offensichtlich zu&amp;nbsp;noch mehr Wackelkontakten, also zu noch häufigeren Stromausfällen am Tag als ohnehin bereits führt.&lt;br /&gt;Aber irgendwie gewöhnt man sich auch an die ständigen Stromausfälle. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man gerade im Internet ist oder froh ist bei der unaushaltbaren Hitze endlich unter einem Ventilator zu stehen und plötzlich alles still gelegt ist. Doch wenn das dann zum ständigen Teil des Alltags wird, ärgert man sich irgendwann nicht mehr darüber sondern akzeptiert seine Situation einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich noch abschließend als erwähnenswert empfinde, ist übrigens die erstaunlich facettenreiche Vielfalt an Bekanntschaften die ich hier schließe. Hervorstechend unter vielen Bekanntschaften, finde ich unter anderem die Bekanntschaft zu dem Letten Andrei, der seit ca 2 Jahren in Indien lebt und sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Schlafen tut er dort wo es sich gerade so ergibt. Da er auch schon bei einigen Projekten der Salesianer Don Bosco mitgeholfen hat, kennt er auch einige Salesianer - schläft und isst daher oft einfach in Don Bosco Einrichtungen. Ich finde den Typen faszinierend weil man ihm einfach eine absolute innere Zufriedenheit mit seinem Leben ansieht, obwohl er jetzt keine direkte Ausbildung oder sonst etwas in der Hand hat. Aber er meint einfach er sehe nicht ein, sich dem Turbo Kapitalismus unserer Zeit, als eine Arbeiterdrohne von vielen hinzugeben. Andrei reist durch das Land auf der Suche nach sich selbst, wie er sagt. Von ihm habe ich auch den Tipp für einen Meditationskurs bekommen, der in Hyderabad, von hier etwa 8 Stunden mit dem Zug entfernt, stattfindet. Dieser Kurs ist überkonfessionell, gratis -man kann eine Spende geben wenn man will- und dazu gibt es dort umsonst Essen - natürlich nur ganz einfache Kost. Der Kurs dauert 10 Tage lang und besteht aus Praktizierungen verschiedener Atemübungen und Übungen die dazu dienen sich und seinen Körper in Einklang zu bringen, sich tiefer zu ergründen und kennen zu lernen. Ich habe solche Meditationsübungen eigentlich schon immer sehr interessant gefunden und habe mich spontan dazu entschlossen, das auch auszuprobieren. Ein Grund für meine Entscheidung war auch, dass ich aus meiner Zeit hier einfach das Maximum rausholen will, und dazu gehört auch solche einzigartige, vielleicht etwas unkonventionelle Erfahrungen zu machen. In eine fremde Stadt zu reisen und 10 Tage lang wie ein Asket zu leben... das wird sicher sehr interessant und ich freue mich schon echt darauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufregende Geschichten habe ich von dieser Woche leider nicht wirklich zu bieten, aber ich bin schon gespannt was diese Woche so alles passieren wird. Somit verabschiede ich mich mal fürs erste, auch wenn ich heute wie auch morgen via Skype oder Facebook oder Mail noch zu erreichen sein werde! (Fahre erst am Dienstag wieder ins Projekt, da morgen eine Volontärin Geburtstag hat, sie ein Special für ihre Kinder geplant hat und wir ihr dabei helfen müssen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße aus Indien&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-2520709426012038172?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/2520709426012038172/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/09/die-sache-mit-der-zeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2520709426012038172'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2520709426012038172'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/09/die-sache-mit-der-zeit.html' title='Die Sache mit der Zeit'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-2726984636189640203</id><published>2011-09-18T01:53:00.000-07:00</published><updated>2011-09-18T01:53:26.364-07:00</updated><title type='text'>Das erste Mal Unterrichten!</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Jede Woche dasselbe Dilemma. Ich sitze vor dem Computer und überlege womit ich denn nur anfangen soll. So eine leichte Entscheidung ist das auch wahrlich nicht, bei so vielen Erlebnissen. Aber ich sammle mich und fange einfach bei letztem Montag an. Meine erste Woche in meinem Projekt. Vimukti. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beste Voraussetzung für die Woche war nun wirklich nicht geschaffen - Konrad, der Volontär aus Deutschland mit dem ich zusammen in dem Projekt bin, war krank. Das hieß für mich im Klartext, am Montag in der Früh alleine ins entlegene Vimukti zu fahren und auch die ersten Unterrichtseinheiten ganz alleine zu gestalten, bis Konrad halt wieder auf den Beinen ist. &lt;br /&gt;Besonders nervös hat mich dieser Gedanke vorallem deshalb gemacht, weil es in Vimukti nicht, wie anfänglich von mir fälschlicher Weise gedacht, nur 12 - 15 Jährige gibt, sondern Jugendliche in den verschiedensten Altersgruppen. So wie es 12 Jährige gibt, so gibt es genauso auch 20 bzw 21 Jährige. Und irgendwie ist es schon eine merkwürdige Sache, wenn ein 19 Jähriger 20 bzw 21 Jährige unterrichtet. Um 11 Uhr, also ca. 2 - 3 Stunden später kam ich jedenfalls endlich an. Bei der Hinfahrt als, dezent ausgedrückt, 'etwas mühsam' erwies sich einerseits die herunterknallende Sonne, als auch die Tatsache, dass ich, nach einer 1 1/2 stundenlangen Busfahrt, in einem Dorf in der Nähe von Vimukti, etwa 20 Minuten vollgepackt darauf wartete dass mich jemand von der Projektleitung im Niemandsland abholen würde, was natürlich ausblieb und mir nur die einzige Möglichkeit ließ, selbst Initiative zu ergreifen. Eine Rikscha die mich ins ziemlich entlegene Vimukti brachte, war zum Glück schnell gefunden, nicht so schnell jedoch Einigung bezüglich des Tarifs für die Fahrt erzielt. Inder verlangen nämlich, und das bei Dienstleistungen &lt;br /&gt;ganz prinzipiell, von uns 'Westlern' immer das drei- oder vierfache des normalen Preises, weil wir ja schließlich alle und zwar ausnahmslos im Geld schwimmen! Nach 5 Minuten Feilschen war schlußendlich doch Einigung erzielt und ich gelangte, etwa eine halbe Stunde später, im hintersten Teil der Rikscha mit meinem ganzen Gepäck quer liegend -da die Rikscha sonst rammelvoll war- endlich in Vimukti an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich schließlich in Vimukti ankam, erfuhr ich, dass ich meine erste Unterrichtsstunde erst am Dienstag haben sollte, da die Class normalerweise um 10 Uhr ist und sich das mit der Hinreise am Montag immer überschneidet. Ein Stein fiel mir vom Herzen. Gleichzeitig dachte ich mir aber auch, dass ich meine erste Unterrichtsstunde eigentlich schon sehr gerne bereits hinter mich gebracht hätte. Somit sollte die größte Anspannung also bis Dienstag um 10 Uhr erhalten bleiben. Der restliche Montag diente mal zur Absprache von Organisatorischem mit der etwas chaotischen Projektleitung. Unter anderem erhielt ich auch mein Zimmer. Eigentlich gefällt es mir sehr gut, man sollte nur nach Möglichkeit keine Phobie vor Insekten haben. Bei erstmaliger Betrachtung meines Zimmers wirkte es so als würde es sich an allen Ecken und Enden bewegen: kleine, große, dicke, dünne Spinnen, Käfer, Heuschrecken usw. Von den 3 Ameisenstraßen mal ganz abgesehen. Einfach alles was das Herz so begehrt. Einzig erfreuliche Zimmerkollegen sind 2 Eidechsen und ein Gecko, die nämlich die ganzen Fliegen fressen. Achja, und eine Maus hat sich bei mir in meiner Schublade eingenistet. Ich lasse sie einstweilen da wohnen, noch brauche ich die Schublade ja nicht; außerdem ist mir eine Maus ungefähr 1000 Mal lieber als eine Ratte, von denen es hier leider auch genug gibt. Jedenfalls bin ich nicht besonders verwundert über das vielen Leben hier. Gelangt man hinauf zum Dach des Gebäudes, so kann man seinen Blick über eine weite, grüne, von Wäldern besäumte Fläche schweifen lassen. Das Anwesen hier ist wahrlich ein einziger Blickfang. Speziell in der Abendröte, wenn die Sonne allmählich hinter den gar nicht mal so weit entfernt scheinenden Bergen versinkt und die gesamte Landschaft in ein mattes, beruhigendes Rot taucht, nur noch das Zirpen der Grillen und das gleichmäßige, ruhige Summen der Libellen zu vernehmen ist beziehungsweise der warme, fremde Duft bisher gänzlich unbekannter Pflanzen und Kräuter in die Nase steigt. Das sind so die Situationen, in denen sich ein einziger Moment eine eigene Form von Zeit aneignet und in denen ein gedankenverlorener Blick in die unendliche Ästhetik der Natur auszureichen scheint um von der Spiritualität des umgebenden Lebens das Herz geöffnet zu bekommen. Aber setzt man hier der Situation Worte gegenüber so erscheinen sie so trivial; wer kann schon Gefühlen Formen verleihen. Sowas kann man nicht beschreiben, man kann es nur selbst erleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich am Dienstag in der Früh aus dem Bett steige bin ich völlig fertig. Da ich technisch nicht in der Lage war das Mückennetz am Vorabend richtig anzubringen bin ich völlig zerstochen. Außerdem war es unaushaltbar heiß in der Nacht, der Ventilator hat nicht richtig funktioniert und für die Matratze, an der man auch wenn man nicht schwitzt mit der Haut immer kleben bleibt, hatte ich für diese Nacht natürlich noch kein Leintuch bekommen, was durch einen kontinuierlichen Schweißstrom die ganze Nacht über dazu geführt hat, dass ich mir am Ende wie eine Fliege in einem Spinnennetz vorgekommen bin. Nach einem etwas trägen, gähnenden Morgen ist es schließlich endlich 10 Uhr. Ich warte im Klassenzimmer auf dem Lehrertisch sitzend, mit einer gewissen Anspannung im Blick und mit den Armen steif am Tisch aufstützend aber mit einer gespielten Coolness die Beine vom Tisch baumelnd. Schließlich trubeln allmählich die Burschen ein. Etwa um 10 nach 10 kann ich endlich anfangen. 25 Augenpaare starren mich an. Manche neugierig, manche ein wenig skeptisch. Ich lasse mir nicht anmerken dass ich zum ersten Mal in meinem Leben unterrichte, und das indische Jugendliche. Vom Leben gezeichnete, auf der Straße aufgewachsene, von ihren Familien verstoßene &lt;br /&gt;oder davon gelaufene Jugendliche. Vielleicht gibt es auch überhaupt keine Familie. Drogen als Flucht vor der Realität. Manche können nicht ein einziges Wort Englisch, ich dazu kein einziges Wort Telugu. Da tritt man auf der Stelle, das habe ich schon in der ersten Stunde gemerkt. Trotzdem war meine erste Stunde denke ich ein Erfolg. Den Burschen haben die Spiele sehr Spaß gemacht die ich vorbereitet habe. Auch ein bisschen Stoff habe ich durchgenommen, bei dem ich gleich mal gemerkt habe wer halbwegs Englisch sprechen kann und wer nicht. Hierbei finde ich es übrigens sehr entgegenkommend dass ich im Normalfall mit Konrad unterrichten kann; einer kümmert sich einfach um die Schwächeren und der andere um die Stärkeren. Nach meiner ersten Stunde habe ich jedenfalls mal befreiend ausgeatmet. Die Stunde am Mittwoch hat ebenfalls gut geklappt. Auch wenn ich bisher mehr Spiele als Stoff durchgenommen habe. Aber ich finde am Anfang kann man das schon so machen. Am Mittwoch um die Mittagszeit ist dann Konrad aufgetaucht, zwar noch nicht ganz gesund aber er hatte sich doch wieder recht gut erholt hatte ich den Eindruck. Jetzt rückbetrachtend bin ich eigentlich ganz froh darüber, dass ich das Unterrichten zunächst mal alleine gemacht habe. Ich denke, es war eine gute und wichtige Erfahrung, zu Beginn mal ins eiskalte Wasser gestoßen zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja so viel jedenfalls mal zum Unterrichten. Obwohl die erste Woche unterrichtstechnisch gesehen wohl tatsächlich eher ein Erfolg war, so muss ich dennoch eingestehen, nach wie vor mit gewissen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Zwar denke ich, dass ich mit ein paar Burschen schon recht gut auskomme, aber ich merke einfach, ich bin noch nicht so recht angekommen. Nicht nur bei den Jugendlichen. Auch noch nicht wirklich bewusst in der Situation in der ich mich hier befinde. Es ist eine Art Orientierungs- bzw Realisierungsprozess den ich gerade durchmache. Dieser äußerst sich unter anderem auch dadurch, dass ich mich bisher eher passiv verhalte. Zwar habe ich das eine oder andere Mal mit den Burschen schon Cricket oder Schach gespielt, dennoch aber war ich bisher eher häufiger in meinem Zimmer um zu lesen oder auf dem Dach um zu beobachten bzw. die Natur zu genießen. Auch ein paar von den Jugendlichen hier verhalten sich mir gegenüber noch eher zurückhaltend und unentschlossen. Das ist auch okay so, es braucht halt alles einfach ein bisschen Zeit. Andere wiederum haben mich gleich vom ersten Tag an akzeptiert, und die helfen mir auch echt mich in Vimukti wohlzufühlen. Trotzdem hätte ich es wohl in einem Kinderprojekt am Anfang mit aller Wahrscheinlichkeit einfacher gehabt. Aber ich hatte mich trotzdem für Vimukti entschieden. Es war eine Bauchentscheidung. Das Leben ist oft von solchen Bauchentscheidungen bestimmt, zumindest bei mir. Oft kann ich sie nicht wirklich erklären. Aber irgendwie fühlt es sich immer richtig an wenn ich eine solche Entscheidung getroffen habe. Auch wenn andere, logisch durchdachtere Entscheidungen, gewiss mehr dazu führen würden, dass ich mich weniger überfordert fühle. Aber in solchen Momenten muss ich auch immer daran denken, was mir ein sehr guter Bekannter in das Büchlein, das mir meine Nichte als Erinnerung an zu Hause geschenkt hat, hineingeschrieben hat: 'Lernen findet nicht dort statt wo es angenehm ist und alles bekannt ist, sondern dort wo es anstrengend, ungewiss und fordernd ist. Wenn du also leidest, wehr dich nicht dagegen, sondern akzeptiere es dankbar als Preis für das persönliche Wachstum.' Ich musste schon viel über diese 2 Sätze nachdenken, und sie helfen mir meine Situation zuversichtlicher zu betrachten. Es hat schon so seinen Grund dass ich durch genau diese Zeit gehen muss. Dazu ist es auch einfach wichtig sich immer wieder vor Augen zu führen, dass man sich wirklich gerade mitten im Plan Gottes befindet. Er wollte mich in Indien, in Vimukti haben. Obwohl ich ja ursprünglich nach Ghana wollte, also wo völlig anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist Sonntag. Morgen fängt der Kampf wieder an. Aber ich freue mich darauf. Das Essen im Navajeevan Zentrum wird nochmal ordentlich genossen bevor es dann wieder zum Essen im Projekt geht, welches, nun ja, sagen wir nicht ganz mithalten kann mit dem Essen hier. Interessant ist aber, dass meine Magenbeschwerden im Prokjekt auf einmal wie verschwunden waren letzte Woche. Aber als ich jetzt für das Wochenende wieder zurück war in Vijayawada, sind sie wieder aufgetaucht. Ein Mysterium. Irgendwas hier dürfte ich nicht so ganz vertragen. Ich bin noch auf der Suche nach der Quelle. Übrigens wohne ich nicht mehr in der alten Volontärs WG. Ich bin in die Flat darüber gezogen, weil 3 neue Volontäre, 2 aus &lt;br /&gt;Deutschland und eine aus Österreich neu dazu gekommen sind. Da für die nicht mehr genügend Platz im unteren Flat waren, bin ich mit ihnen einfach rauf ins andere Flat gezogen. Ich habe mich dazu bereit erklärt, weil ich nicht länger in einem Durchgangs Zimmer schlafen wollte. War jetzt auch keine Riesen Umstellung, da es im oberen Flat auch genauso ausschaut wie im unteren. Achja, noch abschließend bleibt mir zu erwähnen, dass Konrad und ich einen Fußball für Vimukti gekauft haben, da der Ball im Projekt leider kaputt ist. Hoffe wir kommen die Woche das eine oder andere Mal zum kicken, in Cricket wurden wir jetzt schon oft genug von den Indern vorgeführt, jetzt wirds mal Zeit den Spieß umzudrehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, mal wieder könnte ich noch etliches weiterschreiben, aber weil ich mal davon ausgehe, dass der Großteil der Leute den Text hier ohnehin einfach überfliegt weil er einfach zu lange ist, mache ich jetzt mal Schluß. &lt;br /&gt;Ich melde mich nächstes Wochenende wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indische Grüße&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-2726984636189640203?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/2726984636189640203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/09/das-erste-mal-unterrichten.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2726984636189640203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2726984636189640203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/09/das-erste-mal-unterrichten.html' title='Das erste Mal Unterrichten!'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-8981524118200088383</id><published>2011-09-07T09:52:00.000-07:00</published><updated>2011-09-07T09:52:07.138-07:00</updated><title type='text'>Ein paar Eindrücke visualisiert</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-c3R05iz-hF0/TmeNHfgeOfI/AAAAAAAAAAY/L8y6GgdNQAc/s1600/P8310092.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-c3R05iz-hF0/TmeNHfgeOfI/AAAAAAAAAAY/L8y6GgdNQAc/s320/P8310092.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-SleBf0VvcZY/TmeNXjJlWAI/AAAAAAAAAAc/-d2qURj0pnQ/s1600/P8310094.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-SleBf0VvcZY/TmeNXjJlWAI/AAAAAAAAAAc/-d2qURj0pnQ/s320/P8310094.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-sdr9fkPrOp4/TmeNoED-MNI/AAAAAAAAAAg/wpZIU7moUqs/s1600/P8310100.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-sdr9fkPrOp4/TmeNoED-MNI/AAAAAAAAAAg/wpZIU7moUqs/s320/P8310100.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-YTulGtDTI5I/TmeN4oHTVJI/AAAAAAAAAAk/15dOOmdEsMw/s1600/P9010100.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-YTulGtDTI5I/TmeN4oHTVJI/AAAAAAAAAAk/15dOOmdEsMw/s320/P9010100.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-NMUSCWByFg4/TmeOKLvEtZI/AAAAAAAAAAo/MIkwuLFAhqg/s1600/P9010103.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-NMUSCWByFg4/TmeOKLvEtZI/AAAAAAAAAAo/MIkwuLFAhqg/s320/P9010103.JPG" width="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-znhtur--gbk/TmeOa4ZJuqI/AAAAAAAAAAs/lJLNnLdFgKI/s1600/P9010109.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-znhtur--gbk/TmeOa4ZJuqI/AAAAAAAAAAs/lJLNnLdFgKI/s320/P9010109.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kinderdorf Chiguru&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-I0eJVSq1erE/TmeOsil86iI/AAAAAAAAAAw/kNcAQu-0gSk/s1600/P9010111.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-I0eJVSq1erE/TmeOsil86iI/AAAAAAAAAAw/kNcAQu-0gSk/s320/P9010111.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-16qTr-PgaQ8/TmeO9fgIqcI/AAAAAAAAAA0/2mZHd6DdB-k/s1600/P9010114.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-16qTr-PgaQ8/TmeO9fgIqcI/AAAAAAAAAA0/2mZHd6DdB-k/s320/P9010114.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-t0OfdSOv1rQ/TmePMM4knEI/AAAAAAAAAA4/EDUAY-P-iXU/s1600/P9010117.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-t0OfdSOv1rQ/TmePMM4knEI/AAAAAAAAAA4/EDUAY-P-iXU/s320/P9010117.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Krishna River&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-XQtpiKtyjKA/TmePcN0vntI/AAAAAAAAAA8/9DcfzPgiP2Y/s1600/P9020126.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-XQtpiKtyjKA/TmePcN0vntI/AAAAAAAAAA8/9DcfzPgiP2Y/s320/P9020126.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-tuM9x7RGfCU/TmePsUHr0zI/AAAAAAAAABA/L7Yq0bqORpU/s1600/P9020128.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-tuM9x7RGfCU/TmePsUHr0zI/AAAAAAAAABA/L7Yq0bqORpU/s320/P9020128.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-TnFM22Md5L8/TmeP8g178NI/AAAAAAAAABE/3akKKqsx9Xg/s1600/P9020134.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-TnFM22Md5L8/TmeP8g178NI/AAAAAAAAABE/3akKKqsx9Xg/s320/P9020134.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Im Boysshelter&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-8nU0d_LsaVQ/TmeQMEpa9_I/AAAAAAAAABI/VXy-Ty1FlZM/s1600/P9020163.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-8nU0d_LsaVQ/TmeQMEpa9_I/AAAAAAAAABI/VXy-Ty1FlZM/s320/P9020163.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-TYPNTlOvEps/TmeQcWfvo4I/AAAAAAAAABM/wwH1cdLXRWI/s1600/P9020191.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-TYPNTlOvEps/TmeQcWfvo4I/AAAAAAAAABM/wwH1cdLXRWI/s320/P9020191.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-hjUVymtlskU/TmeQtHtfWOI/AAAAAAAAABQ/PRQ5prwvN1E/s1600/P9030200.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-hjUVymtlskU/TmeQtHtfWOI/AAAAAAAAABQ/PRQ5prwvN1E/s320/P9030200.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Die Volontärs WG&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-XSfzoS6dgss/TmeQ93Ah1YI/AAAAAAAAABU/lxfJxP_PUsI/s1600/P9030201.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-XSfzoS6dgss/TmeQ93Ah1YI/AAAAAAAAABU/lxfJxP_PUsI/s320/P9030201.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-2jZ2ig6EucE/TmeRN-J77tI/AAAAAAAAABY/8x9Q2Dd9S3Y/s1600/P9030202.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-2jZ2ig6EucE/TmeRN-J77tI/AAAAAAAAABY/8x9Q2Dd9S3Y/s320/P9030202.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ng8MBs8TtEk/TmeReRraHCI/AAAAAAAAABc/5zfZ2J3dUT8/s1600/P9040213.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-ng8MBs8TtEk/TmeReRraHCI/AAAAAAAAABc/5zfZ2J3dUT8/s320/P9040213.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-XJYFM6tsdXU/TmeRvco4t-I/AAAAAAAAABg/wwcRIstu2j8/s1600/P9040214.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-XJYFM6tsdXU/TmeRvco4t-I/AAAAAAAAABg/wwcRIstu2j8/s320/P9040214.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-WhOsp2CrSFM/TmeR_NUA25I/AAAAAAAAABk/gtxrqFTAk5k/s1600/P9040226.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-WhOsp2CrSFM/TmeR_NUA25I/AAAAAAAAABk/gtxrqFTAk5k/s320/P9040226.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-FaQrLSQexu8/TmeSQRoCN1I/AAAAAAAAABo/1i0rBQFfP94/s1600/P9050243.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-FaQrLSQexu8/TmeSQRoCN1I/AAAAAAAAABo/1i0rBQFfP94/s320/P9050243.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-FHUW6es9LuY/TmeShQ5LNeI/AAAAAAAAABs/pIhYNdvhMro/s1600/P9050244.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-FHUW6es9LuY/TmeShQ5LNeI/AAAAAAAAABs/pIhYNdvhMro/s320/P9050244.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-CK_8jUX6TM0/TmeSxyscNiI/AAAAAAAAABw/WOjJPAJjXiA/s1600/P9050248.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-CK_8jUX6TM0/TmeSxyscNiI/AAAAAAAAABw/WOjJPAJjXiA/s320/P9050248.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Wieder zurück in Chiguru&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-HgPMiv3gwp0/TmeTCr5YLqI/AAAAAAAAAB0/SNjQlzp9tvQ/s1600/P9050253.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-HgPMiv3gwp0/TmeTCr5YLqI/AAAAAAAAAB0/SNjQlzp9tvQ/s320/P9050253.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-pVwtEtP8DgY/TmeTTwhcHbI/AAAAAAAAAB4/sWL9lSfWBh4/s1600/P9050255.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-pVwtEtP8DgY/TmeTTwhcHbI/AAAAAAAAAB4/sWL9lSfWBh4/s320/P9050255.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-iT_G9yeTt2Q/TmeTnJnVV5I/AAAAAAAAAB8/j0AnfG9ikLs/s1600/P9050258.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-iT_G9yeTt2Q/TmeTnJnVV5I/AAAAAAAAAB8/j0AnfG9ikLs/s320/P9050258.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-fxz8Cvj3nE8/TmeT418MLKI/AAAAAAAAACA/KNqaJL-6j1o/s1600/P9050260.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-fxz8Cvj3nE8/TmeT418MLKI/AAAAAAAAACA/KNqaJL-6j1o/s320/P9050260.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-VV0Cl9tsx8Y/TmeUJ2JJH3I/AAAAAAAAACE/BwxYaN8K_Z4/s1600/P9050264.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-VV0Cl9tsx8Y/TmeUJ2JJH3I/AAAAAAAAACE/BwxYaN8K_Z4/s320/P9050264.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-6RYQWhWFE0A/TmeUaGMIQOI/AAAAAAAAACI/gTn9kqMVTu4/s1600/P9050266.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-6RYQWhWFE0A/TmeUaGMIQOI/AAAAAAAAACI/gTn9kqMVTu4/s320/P9050266.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-f4IkZYMnQec/TmeUqnb7pMI/AAAAAAAAACM/J8eP47NPIVo/s1600/P9050272.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-f4IkZYMnQec/TmeUqnb7pMI/AAAAAAAAACM/J8eP47NPIVo/s320/P9050272.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ganesh Festival&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-gU8S7D7lqrQ/TmeU7h0K8wI/AAAAAAAAACQ/F5g_1tndhjM/s1600/P9050277.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-gU8S7D7lqrQ/TmeU7h0K8wI/AAAAAAAAACQ/F5g_1tndhjM/s320/P9050277.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Ganesh wird zum Fluß gebracht um ihn dort zu versenken (ist Teil der Zeremonie)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-4ONNn9AGMdU/TmeVM5EebVI/AAAAAAAAACU/x6ukOg76o_M/s1600/P9050278.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-4ONNn9AGMdU/TmeVM5EebVI/AAAAAAAAACU/x6ukOg76o_M/s320/P9050278.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-NuiE2B6UthA/TmeVd8Y7RPI/AAAAAAAAACY/5R6kxrt9R7s/s1600/P9050279.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-NuiE2B6UthA/TmeVd8Y7RPI/AAAAAAAAACY/5R6kxrt9R7s/s320/P9050279.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-rCNije1cK1w/TmeVvY8lW1I/AAAAAAAAACc/p1oqRElYf3c/s1600/P9060284.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-rCNije1cK1w/TmeVvY8lW1I/AAAAAAAAACc/p1oqRElYf3c/s320/P9060284.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-T9zNN9bGmik/TmeV_6OUMbI/AAAAAAAAACg/YEc9ivFA1ls/s1600/P9060285.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-T9zNN9bGmik/TmeV_6OUMbI/AAAAAAAAACg/YEc9ivFA1ls/s320/P9060285.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Das ist Vimukti, mein Projekt!&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-K2-2tP5lByY/TmeWSSwyboI/AAAAAAAAACk/Z5xKjJVVjVk/s1600/P9060287.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-K2-2tP5lByY/TmeWSSwyboI/AAAAAAAAACk/Z5xKjJVVjVk/s320/P9060287.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-KZgRJ9atseQ/TmeWkPTyM-I/AAAAAAAAACo/pLN0dhEfVBw/s1600/P9060288.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-KZgRJ9atseQ/TmeWkPTyM-I/AAAAAAAAACo/pLN0dhEfVBw/s320/P9060288.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-6dMsiTsWP4I/TmeW0vj36XI/AAAAAAAAACs/JVeRLckwmGw/s1600/P9060289.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-6dMsiTsWP4I/TmeW0vj36XI/AAAAAAAAACs/JVeRLckwmGw/s320/P9060289.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-hrhCiHMLiEo/TmeXFNh40bI/AAAAAAAAACw/2OBEay1owuk/s1600/P9060290.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-hrhCiHMLiEo/TmeXFNh40bI/AAAAAAAAACw/2OBEay1owuk/s320/P9060290.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;In Konrads Zimmer in Vimukti&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-B16yyCNhSUE/TmeXU_mVDDI/AAAAAAAAAC0/HmrtfSA0i8E/s1600/P9060292.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-B16yyCNhSUE/TmeXU_mVDDI/AAAAAAAAAC0/HmrtfSA0i8E/s320/P9060292.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Hr4Qgf7XEyc/TmeXlBx1RxI/AAAAAAAAAC4/JDUcRRIpGG0/s1600/P9060297.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-Hr4Qgf7XEyc/TmeXlBx1RxI/AAAAAAAAAC4/JDUcRRIpGG0/s320/P9060297.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Neben meinem Übergangsbett in der Volo WG&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-8981524118200088383?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/8981524118200088383/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/09/ein-paar-eindrucke-visualisiert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/8981524118200088383'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/8981524118200088383'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/09/ein-paar-eindrucke-visualisiert.html' title='Ein paar Eindrücke visualisiert'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-c3R05iz-hF0/TmeNHfgeOfI/AAAAAAAAAAY/L8y6GgdNQAc/s72-c/P8310092.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-7193782030374560681</id><published>2011-09-07T06:05:00.000-07:00</published><updated>2011-09-07T06:05:09.567-07:00</updated><title type='text'>Erste Schritte</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;Eine Woche ist um seit meiner Ankunft in Vijayawada. Es hat ein wenig länger gedauert als erwartet aber ich habe jetzt nun&amp;nbsp;endlich alle Projekte gesehen. Außer den, im letzten Blogeintrag, bereits genannten Projekten, haben wir noch 2 Bridgeschools&amp;nbsp;besucht, die quasi mit unserer Vorschule zu vergleichen sind. Ein Boys Shelter und Vimukti, das Addiction Center für&amp;nbsp;ehemalige Drogen- und Alkoholabhängige Teenager.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute musste ich eine Entscheidung treffen in welchem Projekt ich arbeiten will, zumindest die nächsten 3 - 4 Monate. Ich habe&amp;nbsp;ein wenig hin und hertendiert zwischen Chiguru -dem Kinderdorf- und Vimukti -dem Addiction Center-. Schließlich habe ich mich&amp;nbsp;dann doch fix entschlossen in Vimukti zu arbeiten. Warum? Also, einerseits war ein Grund, dass es dort schlichtweg wunderschön ist -&amp;nbsp;Fotos werde ich wahrscheinlich eh heute noch auf den Blog stellen. Zwar dauert die Anreise 1 - 2 Stunden, aber das ist 2&amp;nbsp;Mal in der Woche schon okay (Hinreise am Montag und Abreise am Freitag).Vimukti liegt echt ziemlich entlegen, aber um so&lt;br /&gt;schöner ist die Natur dort. Es gibt eine große Wiese für Cricket, Volleyball und sogar 2 Tore für Fußball. Generell ist das&amp;nbsp;ganze Areal sehr groß; überall wo man hin schaut Natur... es gibt viiiiele Mangobäume (ich freu mich schon auf die&amp;nbsp;Mangoseason), Kokospalmen und Goha Früchte (weiß jetzt nicht genau ob man die so schreibt) die auch sehr gut sind. Die&amp;nbsp;Teenager (etwa 25 - 30 in der Zahl, also viel zu wenig für das riesige Anwesen) sind alle sehr nett und cool drauf. Ebenfalls&amp;nbsp;ein entscheidender Punkt war, dass ich das Englisch Unterrichten zusammen mit einem anderen Volontär aus Deutschland, Konrad&amp;nbsp;sein Name, machen kann, da es in Vimukti nur ein Klassenzimmer gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soviel also zu meinem Projekt. Wie es so läuft werde ich wohl erst in ca. 1 1/2 Wochen, also übernächstes Wochenende,&amp;nbsp;berichten können, da es in Vimukti kein Internet gibt und ich ab nächste Woche nur noch am Wochenende in der Volontärs&amp;nbsp;Zentrale von Navajeevan sein werde, sonst immer in Vimukti. Achja was für mich übrigens auch schon ziemlich fix ist, ist dass ich nach Vimukti in&amp;nbsp;Chiguru (dem Kinderdorf) sein werde. Dort war ich nun schon 2 Mal und da hat es mir ebenfalls sehr gut gefallen (was den&amp;nbsp;nachfolgenden Fotos auch zu entnehmen sein wird :P).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist also eine sehr spannende Woche gewesen, habe viele Kinder und Jugendliche kennengelernt und eigentlich auch fast nur&amp;nbsp;positive Erfahrungen in den verschiedenen Projekten gemacht. Speziell auch im Boys Shelter, von dem ebenso über diesem&amp;nbsp;Beitrag Fotos zu sehen sein sollten. Interessant war auch das Ganesh Festival, welches am 1. September angefangen hat und&amp;nbsp;glaube ich noch ein paar Tage weitergeht. Überall in der Stadt sind Bilder von Ganesh zu betrachten, es wird viel gesungen und&amp;nbsp;getrommelt, vorgestern wurden Ganesh Statuen reihenweise im Krishna River versenkt und an einem Tag haben sich die Leute mit&amp;nbsp;Farbe gegenseitig am ganzen Körper angeschmiert. Die Leute hier haben einfach eine ganz andere Mentalität und dementsprechend&amp;nbsp;leben sie auch die Festtage ganz anders aus als wir, viel intensiver und leidenschaftlicher. Ein großer Unterschied zu&amp;nbsp;unserer Kultur ist denke ich generell einfach die Gottesbezogenheit ALLER Leute. Ganz gleich ob jetzt Ganesh oder Jesus.&amp;nbsp;Hier glaubt jeder an irgendwas, sowas wie Atheisten gibt es hier nicht. Wahrscheinlich hängt das aber auch mit dem für&amp;nbsp;uns Europäer nicht begreifbaren Elend zusammen. Die Leute haben eben oft sonst nichts anderes als ihren Glauben. Und auf den stützen&amp;nbsp;sie sich zu 100%. Und gleichzeitig gibt ihnen aber genau das, wie schon in meinem vorigen Blogeintrag erwähnt, eine gewisse innere&amp;nbsp;Zufriedenheit und Akzeptanz mit der Situation in der sie sich befinden. Die Leute glauben es hat schon so seinen Grund dass sie durch diese&amp;nbsp;Zeit bzw. dieses Leben gehen müssen, manche nennen das Karma.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss zugeben, die Art der Leute hier mit ihrer Situation umzugehen beschäftigt mich bis jetzt am meisten, ich finde es&amp;nbsp;einfach hochinteressant. Aber es gibt natürlich auch über vieles anderes zu erzählen. Es ist zwar jetzt etwas ganz anderes,&amp;nbsp;aber ebenso sehr interessant ist diese völlig neue Situation des auf sich selbst gestellt zu sein. Wäsche mit der Hand zu&amp;nbsp;waschen ist unglaublich mühsam und ich fasse es nicht, dass ich das jetzt ein ganzes Jahr lang machen muss. Aber ich denke&amp;nbsp;ich werde mich schon irgendwann, irgendwie daran gewöhnen. Ebenfalls ein wenig gewöhnungsbedürftig ist der kommunikative&amp;nbsp;Umgang mit den Indern. Egal ob es sich jetzt um Abmachungen oder einen kleinen Plausch handelt. Zum Beispiel nuscheln sie&amp;nbsp;teilweise fürchterlich. Und wegen Abmachungen: Inder setzen eine gewisse Eigenständigkeit einfach prinzipiell voraus; wenn es&amp;nbsp;zum Beispiel heißt: 'Du bist bis Abend bei dem Projekt!' heißt das nicht, dass sie dich von dort am Abend dann wieder abholen, selbst&amp;nbsp;wenn du mit dem Auto hingebracht wurdest bzw. das erste Mal dort bist bzw. dich Nüsse in der Stadt auskennst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wegen dem Essen gab es jetzt auch schon vereinzelnt Schwierigkeiten, aber nichts schlimmes. Mein Magen will einfach nicht&amp;nbsp;verstehen, dass mein Frühstück nun aus, seiner Ansicht nach, Gerichten besteht die eigentlich zum Verzehr zu Mittag bestimmt sein sollten, vorallem weil sie scharf sind! Dennoch scheint mir hierbei aber auch wichtig zu erwähnen, dass ich es sooo cool finde, mit&amp;nbsp;den Händen zu essen :P. Es macht schlichtweg Spaß wie ein kleines Kind wieder in seinem Essen herumzumatschen und es wird&amp;nbsp;bestimmt eine Zeit lang dauern, bis ich mich in Österreich dem wieder entwöhnen kann, einfach weil ich jetzt schon, nach nur&amp;nbsp;einer Woche, in dieser Art zu essen voll drinnen bin und mir sowas wie Messer und Gabel nur noch sehr entfernt in den Sinn kommt. Achja, und&amp;nbsp;das muss jetzt auch noch kurz erwähnt werden, hier gibt es Ratten so groß wie Katzen! Das mit den Ratten hat mich, als ich es&amp;nbsp;gehört habe, weniger überrascht bei dem Dreck hier. Nur das mit der Katzengröße hat mir ein dezent mulmiges Gefühl den Magen hinunter gejagt.&amp;nbsp;Vor ein&amp;nbsp;paar Wochen ist es den Volontären passiert, dass sie die Tür offen gelassen haben aber nicht das Licht anließen, was natürlich&amp;nbsp;zur Folge hatte, dass eine riesige Ratte in die Wohnung hereinspaziert ist und sich einem Volontär auf die Brust gesetzt hat. Der&amp;nbsp;hielt die Ratte für einen Einbrecher und hat wie am Spieß aufgeschrien, daraufhin hat die gesamte Wohngemeinschaft die Ratte&amp;nbsp;gejagt, bis schließlich der bereits genannte Volontär eine Glasplatte über sie fallen ließ der ihr aber nur den Schwanz&amp;nbsp;abschnitt, woraufhin die Ratte eine Blutspur durch die ganze Wohnung zog... Ja... ich bin schon gespannt wann ich das&amp;nbsp;erste Mal mit so einer coolen Geschichte daherkomme :P.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, soviel mal dazu. Auch wenn ich in diesem Blogeintrag schon erste Schattenseiten meines Einsatzes geschildert habe, auf&amp;nbsp;die ich mich aber schon zu Hause vorbereitet habe und mit denen einfach jeder rechnen muss der so einen Einsatz macht, so scheint es mir trotzdem hier noch wichtig zu erwähnen, dass ich Indien liebe und sehr glücklich bin genau hier in&amp;nbsp;Indien Erfahrungen, gute wie auch schlechte, sammeln zu dürfen. Ich würde es jetzt nicht karma nennen aber es hat schon so&amp;nbsp;seinen Grund, dass ich durch genau diese Zeit hier gehen muss :P. Naja mir würde jedenfalls bestimmt noch jede Menge einfallen,&amp;nbsp;was ich hier noch schreiben könnte, aber irgendwann muss Schluß sein. Ich melde mich übernächstes Wochenende wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indische Grüße&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-7193782030374560681?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/7193782030374560681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/09/erste-schritte.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/7193782030374560681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/7193782030374560681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/09/erste-schritte.html' title='Erste Schritte'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-7200270668357017793</id><published>2011-09-03T16:22:00.000-07:00</published><updated>2011-09-04T04:15:12.566-07:00</updated><title type='text'>Videovortrag</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Eine kurze Erklaerung zu dem Video: Da ich auf das Projekt in dem ich jetzt in Indien arbeite, bzw. auf die Organisation mit der ich meinen Einsatz mache, in meinem Blog noch nicht naeher eingegangen bin, dachte ich, ich stelle einfach meinen kleinen Vortrag, in dem ich mein Indien Projekt vorstelle und bei dem ich von Hc gefilmt wurde, online, um diese Punkte auch der verehrten Leserschaft ein wenig naeher zu bringen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hc hat das Video bearbeitet und auch fuer mich auf meinen Blog hochgeladen - vielen Dank Hc!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/MFJjwxTTPIY" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-7200270668357017793?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/7200270668357017793/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/09/konstantin-goes-indien.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/7200270668357017793'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/7200270668357017793'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/09/konstantin-goes-indien.html' title='Videovortrag'/><author><name>Hans Christian Feßl</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-89rxXsuz1Uo/TmcAaVa2WsI/AAAAAAAAAA8/IvfAxodCXl4/s220/horionzental.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/MFJjwxTTPIY/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-431717532788774748</id><published>2011-09-01T10:18:00.000-07:00</published><updated>2011-09-04T03:36:12.904-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term=';'/><title type='text'>Ankunft</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Es ist Mittwoch, der 31. August, 21:30. Ich sitze gerade in der Navajeevan Volontärs Zentrale in Vijayawada und lasse den heutigen sowie den gestrigen Tag Revue passieren. Womit fange ich bloß an. Also, zunächst mal zum Abschiedstag Montag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss zugeben der Abschied hat mich mal echt nicht kalt gelassen. Nach einem sehr emotionalen Abschied von meiner Mutter bzw. meinem Bruder gings mit meinem Vater und meiner Nichte auf Richtung München. In Salzburg kurzer Zwischenstopp - Noemi verabschiedet sich Richtung Wagrain (*heul*) bzw. Oma und Opa sei auch noch Lebe Wohl gesagt (*heul*). Dann um 18.30 kommen wir in unserem Flughafenhotel an, beim Mci wird ein letzter Burger mit Tony gegessen (danke dass du noch gekommen bist!!) bzw. beim Hotelrestaurant ein letztes Bier mit meinem Vater getrunken. Um 22h wird ca schlafen gegangen um um halb 5 wieder aufzustehen. Um 7:20 ging der Flieger Richtung Paris. Um ca. 6 Uhr habe ich dann Martha, die andere Volontärin die mit mir in Vijayawada ist, und ihre Familie am Terminal getroffen. Es hat dann alles gut geklappt, auch wenns echt ein komisches Gefühl war nochmal zurück zu meinem Vater hinter die Sicherheitskontrolle zu blicken und sich dann schließlich doch endgültig umzudrehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Flug nach Paris bzw. nach Bangalore hat super geklappt! Der Langstreckenflug nach Bangalore war sogar echt genial! Super Essen und 2 Filme geschaut! Um Mitternacht kamen wir dann an.&lt;br /&gt;In Bangalore wurde es irgendwie interessant. Es war schon die Ankunft am Flughafen sehr besonders. Ein eigener Geruch, eine wärmere Temperatur (auch wenns draußen noch eher kühler war weils gerad Nacht war) und überhaupt eine ganz andere, fremde Stimmung; einfach so dass man gleich merkt man ist in einer anderen Kultur. In Bangalore haben wir am Flughafen übernachtet bzw. gefrühstückt, was auch mal eine Erfahrung der anderen Sorte war. Das Frühstück - Indisches Brot mit Joghurt und Pickles (eine scharfe Art Sauce) - war ein eigener Kulturschock für sich; also sehr ungewohnt, aber irre gut. Jedenfalls ging dann endlich um 10:40 der Flug nach Vijayawada (mit dem Zug, wie ich zuerst dachte dass ich nach Vijayawada kommen wuerde, bin ich dann gluecklicherweise&amp;nbsp;doch nicht gefahren, dass waere wohl auch einfach zu lange gewesen, aber meine erste Zugfahrt nach Hyderabad laesst hoffentlich nicht mehr all zu lange auf sich warten). In Vijayawada wurden wir dann von Birgit, der Volontärin die seit Februar dort ist, abgeholt. Birgit hat uns mal ein bisschen in Vijayawada rumgeführt, wir haben Father Koshy, den Leiter von dem ganzen Projekt, kennengelernt und ich muss sagen einen besseren Father hätten wir wohl gar nicht erwischen können. Ein total netter und cooler Mann mit dem man über alles reden kann. Die Leute sind hier generell alle sehr nett, fast aber noch mehr sind sie neugierig. Auf jeder Straßenecke wird man angestarrt. Aber sobald man für irgendwas Hilfe braucht, weil man zB grad irgendeinen Ort sucht, helfen einem gleich ein ganzes Dutzend Leute und zeigen dir sogar den Weg.&lt;br /&gt;Es ist schon eigenartig, man kann nicht beschreiben was für ein Dreck und Mist hier herumliegt und wie generell einfach schmutzig alles ist, aber die Leute scheinen irgendwie zufrieden damit zu sein. Als würde alles schon so passen wie es gerade ist, man ist zufrieden mit der Lebenssituation. Die Nacht auf heute war wohl die erholsamste seit langem. Ich bin schon um 19 Uhr schlafen gegangen und erst um 8 Uhr in der Früh wieder aufgestanden. Den Schlaf hatte ich auch echt nötig. Der heutige Tag war jedenfalls echt der Wahnsinn. Martha und mir wurden 2 Projekte gezeigt (morgen werden uns noch mehrere gezeigt, ich schätze wir werden uns dann am Wochenende endgültig für eines entscheiden). Einerseits das Kinderdorf Chiguru und andererseits ein Mädchenheim. In Chiguru bin ich gleich mal zu einem menschlichen Kletterbaum mutiert und hab meine ganzen Armbänder herschenken dürfen, die Kinder haben sich gerade zu darum gerissen. In dem Mädchenheim hab ich gelernt zu indischer Musik zu tanzen (zumindest so halbwegs, aber ich mach mich ganz gut glaub ich).&lt;br /&gt;Die Kinder sind jedenfalls alle soooo offenherzig, es war echt nicht schwer zu ihnen durchzudringen. Lustig war dass die Kinder 'Konsti' nicht aussprechen konnten und mich deshalb einfach alle 'Chanti' nennen. Später haben wir noch mit Father Koshy eine wohlhabende indische Familie besucht, die ebenfalls alle sehr nett waren, wir wurden durchgehend mit Kaffee, Wasser, einer mir unbekannten Süßigkeit und Reis versorgt, so quasi als Nachmittagssnack. Noch ein kurzes Wort zum Essen: Soviel mir völlig unbekannte Sachen in so kurzer Zeit hintereinander habe ich wohl nie gegessen. Ich weiß nur sie hatten fast alle eins im Nenner: Und zwar waren sie alle echt ziemlich scharf, dafür aber auch wahnsinnig gut! Von eingedrückten Reisbällchen (ich weiß nicht wie ich die Form beschreiben soll) mit einem ganz eigenen Geschmack, bis zu indischem naan Brot, dem Dal (eine Art Linsenbrei) und bis hin zu den bereits genannten Pickles (die hier fast überall gegessen werden) mit kleinen Ananasstückchen drin und und und.. ist echt für jede Geschmackssorte was dabei (man sollte nur trotzdem nach Möglichkeit auf jeden Fall gerne scharf essen :P)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist jedenfalls eine Unendlichkeit an Eindrücken der ich hier widerfahre und die ich unmöglich alle hier ganz ausführlich auflisten kann. Noch ein letzter Eindruck: Das Autofahren bzw das Duschen ist sowas geniales! Wenn du mit einem Taxi in Vijayawada fährst dann hast du erstmal keine Türen und zweitens fährt der Fahrer wie eine gesengte Sau! Der Taxifahrer wechselt zwischen links und rechts der Sperrlinie hin und her als würde es keinen Unterschied machen! Beim Mittagsverkehr kann man auch da schon mal den Überblick verlieren welches Auto eigentlich in welche Richtung fahren sollte. Jeder fährt einfach irgendwo. Gleichzeitig passieren aber auch eigentlich kaum Unfälle. Die Autofahrer schauen einfach auf einander. Und außerdem machts eigentlich echt Mega Spaß da mit zu fahren (auch wenn du das eine oder andere Mal um dein Leben zitterst). Zum Duschen: Nie hätte ich gedacht dass mir die österreichische Dusche NICHT abgehen würde. Aber es ist so. Sich durchgehend mit einem Kübel kalten Wasser selbst zu übergießen ist überraschender Weise unglaublich angenehm!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So das wars auch schon, ich bin sicher ich hab trotz des langen Textes irgendwas vergessen :P aber das wird bestimmt noch nachfolgen!&lt;br /&gt;Achja und Fotos folgen auch noch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße aus Indien&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-431717532788774748?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/431717532788774748/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/09/ankunft.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/431717532788774748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/431717532788774748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/09/ankunft.html' title='Ankunft'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-1635054414022152168</id><published>2011-08-28T06:00:00.000-07:00</published><updated>2011-08-28T06:00:23.933-07:00</updated><title type='text'>Kontakt und Unterstützung</title><content type='html'>Falls mir jemand gerne etwas bezüglich meines Einsatzes schreiben möchte oder einfach nur so mit mir in Kontakt treten will während ich in Indien bin, aber hier auf dieser Seite nicht angemeldet ist, für diesen Fall habe ich mir jetzt einfach mal überlegt hier meine eMail Adresse zu posten:&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;lp_4_eva@gmx.at&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Prinzipiell sollte Facebook auch eine Möglichkeit sein den Kontakt zu wahren, aber ich fürchte dass ich in Facebook eher selten online sein werde, aber mal sehen :P&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So weiters wollte ich an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön gesagt haben für all die tolle Unterstützung die ich in den letzten Wochen erfahren habe. Es gab bzw. gibt viel zu bezahlen (Reisekosten, Visa, Impfungen, Vorbereitungskosten sind selbst zu bezahlen), aber ich wurde bzw. werde sehr unterstützt und fühle mich echt sehr gesegnet.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Falls mich noch irgendwer für meinen Einsatz unterstützen möchte - ich bedanke mich für jeden Betrag:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mein Spendenkonto:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jugend eine Welt - Don Bosco Aktion Österreich&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;PSK-Kto-Nummer: 92.083.767&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;BLZ: 60 000&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Verwendungszweck: Volontariatseinsatz Konstantin Moser&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vielen Dank für alles!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-1635054414022152168?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/1635054414022152168/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/08/kontakt-und-unterstutzung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/1635054414022152168'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/1635054414022152168'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/08/kontakt-und-unterstutzung.html' title='Kontakt und Unterstützung'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-2853970874959052917</id><published>2011-08-15T04:14:00.000-07:00</published><updated>2011-08-28T06:03:31.788-07:00</updated><title type='text'>2 Wochen noch</title><content type='html'>Am 29. August werde ich mich am Abend langsam auf nach München machen und im Flughafenhotel übernachten - ist einfach besser so, muss schließlich schon um ca halb 5 am Flughafen sein :S. Langsam aber sicher bekomme ich kalte Füße. Nach wie vor überwältigt mich der Gedanke an meinen Einsatz. Am meisten nervös macht mich, dass ich mir das ganze eigentlich überhaupt nicht realistisch vorstellen kann, wie soll das auch gehen? Ich kann nur mit Gedanken und Vorstellungen jonglieren aber im Endeffekt werde ich dort ankommen und einfach den heftigsten Kulturschock erleben. Der Unterschied zu unserer Welt ist einfach zu groß. Zu unbegreifbar. So etwas wie eine perfekte Vorbereitung gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;Trotzdem habe ich mich in den letzten Wochen wahnsinnig gemacht mit dem Gedanken, ich sei mit der Erfahrung die ich bisher im Bereich der Kinderbetreuung gesammelt habe, zu wenig vorbereitet, überhaupt dazu noch wahrscheinlich zu wenig erwachsen. Zumindest an der Vorbereitung aber konnte ich in der kurzen Zeit noch was ändern. So kommt es, dass ich in der Zeit bis zu meinem Abflug noch intensiv im Bereich der Kinder - Parkbetreuung in Wien, für den Verein Kiddy &amp;amp; Co arbeiten darf. Werde da wohl meinen zur Zeit noch etwas dürftigen Spiele-etat etwas aufstocken können, und sicher auch noch eine coole Zeit mit den Kindern bei dem einen oder anderen Käfigkick haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unglaublich wie sich zur Zeit die Ereignisse gerade zu überschlagen. Das Leben ist aufregend und toll, und so solls auch nicht mehr anders sein. Wenn ich ehrlich bin habe ich zwar eigentlich noch keinen Plan wohin es mich nach dem Jahr verschlagen wird, aber darüber habe ich aufgehört mir Gedanken zu machen. Ich bin sicher in Indien eine vielleicht sogar entscheidende Inspiration für mein Leben zu finden. Wohin es mich auch immer führen wird später, es soll nur aufregend, herausfordernd, eine Leidenschaft von mir und am besten auch noch sinnvoll sein ;P Auf jeden Fall will ich nie wieder mein Leben der Monotonie verfallen lassen. Das Leben ist lebenswert und hat so viel mehr zu bieten als ich es mir jetzt wahrscheinlich auch nur ansatzweise vorstellen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl nach wie vor mit einer großen Ehrfurcht meinem Einsatz entgegenblickend, so wächst dennoch auch ein unendliches Feuer der Vorfreude in mir heran. Etwas in mir würde eigentlich am liebsten schon heute fliegen. Auch wenn das merkwürdig klingt, aber ich freue mich auf diese Riesen - Herausforderung und auf die Zeit in der alles über mich hinauszuwachsen scheinen wird. Denn obwohl ich mir jetzt noch keine Vorstellung darüber machen kann mit was für einem innerlichen Kampf weiterzumachen diese Zeit im Zusammenhang stehen wird, und obwohl ich dem entgegenblickend natürlich nach wie vor große Furcht verspüre, so bin ich trotzdem einfach davon überzeugt dass ich durch diese Zeit aus einem besonderen Grund gehen muss. Denn in solchen Zeiten formt sich der Charakter und in solchen Zeiten ist es einfach das wichtigste, wieder aufstehen zu können. Und wenn du erst mal wieder aufgestanden bist, dann kannst du auch wirklich bewirken, vielleicht sogar was verändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-2853970874959052917?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/2853970874959052917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/08/2-wochen-noch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2853970874959052917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/2853970874959052917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/08/2-wochen-noch.html' title='2 Wochen noch'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7181450368165947640.post-890604955054029455</id><published>2011-08-03T12:23:00.000-07:00</published><updated>2011-08-04T02:15:18.518-07:00</updated><title type='text'>Erster Blogeintrag</title><content type='html'>Namasté!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben heute den 3. August 2011. In genau 27 Tagen um 7 Uhr in der Früh wird mein Flieger von München aus nach Indien starten (gut nicht direkt nach Indien - davor gibt es noch einen Zwischenstopp in Paris, aber das ist jetzt eher sekundärer Natur). Ich dachte mir jedenfalls, ich könnte die etwas karge Beschreibung über mich und mein Indien-Projekt in dem Kästchen links von hier noch ein wenig ergänzen, in dem ich erzähle WARUM ich mich überhaupt entschlossen habe auf Volontariatseinsatz zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Also: Warum habe ich mich entschlossen für ein Jahr nach Indien zu gehen?&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Mehrere Aspekte spielen hier eine Rolle. Einerseits ist es die Realisierung, wie gut es uns hier in Österreich geht und wie ungerecht die Verteilung von arm und reich auf der ganzen Welt ist. Ich möchte meinen Teil für eine bessere Welt beitragen und ein bisschen was von dem Glück, das mir hier zu Teil wurde, an Menschen, die weniger Glück hatten, weitergeben. Ein weiterer Aspekt ist, dass mir klar wurde, dass dies meine mögliche letzte Chance ist, aus Österreich für lange Zeit hinauszukommen und etwas Neues kennen zulernen - eine neue Kultur, eine neue Welt. Später werde ich wahrscheinlich studieren oder etwas in der Art, da wird so ein Einsatz wohl nicht mehr möglich sein. Eine weitere Überlegung die mich zu dieser Entscheidung geführt hat: In Österreich haben wir eine Kultur des Materialismus und des Konsums, das ist es, wofür die meisten Menschen hier leben; die Leute halten ihren Wohlstand für derart selbstverständlich, dass ihnen gar nicht bewusst ist, wie viel mehr es auf der Welt eigentlich zu finden gäbe. Ich glaube, dass viele Menschen in Entwicklungsländern in manchen Bereichen viel reicher sind als Menschen unserer westlichen Zivilisation; auch wenn die Leute in verarmten Ländern keinen Wohlstand haben, so besitzen sie dort dennoch etwas viel wichtigeres, und zwar den Blick auf das Wesentliche im Leben. Sie schätzen Dinge wie Essen und Trinken einfach viel mehr&amp;nbsp;und sind dankbar dafür, wenn sie es bekommen. Während sich die Menschen unserer Leistungsgesellschaft für jedes Fünkchen Ansehen und ein höheres Gehalt abmühen, werden die Menschen ärmerer Erdteile viel weniger geblendet von solchen im Endeffekt Nebensächlichkeiten und da sie nur sich selbst haben, konzentrieren sie sich viel mehr auf innere Werte, Glaube und Liebe zueinander, und das ist es auch, was im Endeffekt wirklich zählt. Darum möchte ich diese Reise antreten, um meinen Horizont zu erweitern und um eine völlig neue Welt, beziehungsweise eine ganz andere Wertvorstellung kennenzulernen. So wie ich von den Leuten dort zu lernen hoffe, so möchte ich auch ihnen mit Hilfe und Unterstützung, so gut ich es kann, eine Bereicherung für ihr Leben sein. Speziell Jugendliche und Kinder brauchen diese Unterstützung, brauchen jemanden, der ihnen unter die Arme greift und für sie da ist. Aber egal wie sehr ich versuchen werde, dort eine helfende Stütze für ein gelingendes Leben zu sein und das Leben der Leute zu verbessern, ich werde gewiss mehr mitnehmen als ich dort lassen kann. Natürlich muss auch erwähnt sein, dass ich mir im Klaren bin, dass der Einsatz gewiss nicht nur aus positiven Erfahrungen bestehen wird. Ich bin mir bewusst, dass ich mich am 30. August auf eine Reise in die absolute Ungewissheit begeben werde, in eine Kultur die im völligen Gegensatz zu der meinen Kultur steht, und mir ist klar,&amp;nbsp;dass dieses Auslandsjahr eine große Charakterprüfung sein wird. Allerdings frage ich mich: Wann gibt es im Leben schon so was wie Gewissheit? Ich kann mich natürlich mein ganzes Leben lang zu Hause verstecken und ein abgesichertes Leben führen, aber ich denke seinen persönlichen Seelenfrieden findet man dadurch wahrscheinlich nicht.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Erwähnenswert scheint mir noch, dass mich einige Leute in letzter Zeit gefragt haben, was denn genau der Sinn einer solchen Reise eigentlich ist. Und ehrlich gesagt, ich konnte nicht sofort darauf antworten. Denn, wenn ich so darüber nachdenke: Weltbewegendes werde ich dort wahrscheinlich nicht verrichten können. Ich gehe nicht davon aus, dass ich die neue Mutter Theresa oder so werde. Aber wenn ich auch nur 2 oder 3 Kindern dort helfen kann, dann habe ich schon was erreicht. Wer will darüber urteilen können welchen Wert das hat? Vielleicht entwickeln sich aus diesen 2 -3 Kindern eines Tages Persönlichkeiten, die tatsächlich was in ihrem Land bewirken können, es aber ohne Hilfe wohl nicht von der Straße weggeschafft hätten. Auf außen hin verliere ich vielleicht ein Arbeits- oder ein Studienjahr, aber schaut man einmal hinter die Kulissen, so entdeckt man wie viel mehr eigentlich dahinter steckt; ich werde dort gewiss viel mehr erhalten als ich in Österreich in einem Jahr jemals erhalten könnte. Inspiration für einen vielleicht völlig neuen Lebensweg, Realisierung bzw. Bewusstmachung in was für einer Welt wir eigentlich leben und was im Leben wirklich zählt - wer will das mit Geld aufwiegen können?&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Abschließend ein Gedanke bzw. ein Satz, den mir meine Mutter einmal gesagt hat, und der ebenfalls stark in meine Entscheidung mit eingeflossen ist: Der Mensch ist für den Menschen, und nicht für sich selbst da. Ich glaube in diesem Satz besteht eine gewisse Lebensweisheit, die vielen Menschen unserer westlichen Gesellschaft nicht mehr wirklich geläufig ist.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7181450368165947640-890604955054029455?l=indien-konstantin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/feeds/890604955054029455/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/08/erster-blogeintrag.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/890604955054029455'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7181450368165947640/posts/default/890604955054029455'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://indien-konstantin.blogspot.com/2011/08/erster-blogeintrag.html' title='Erster Blogeintrag'/><author><name>Konstantin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06240694202474359924</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
